Brasiliens Indigene erringen Sieg für Amazonas-Schutz
Brasiliens Indigene erringen Sieg für Amazonas-Schutz
Am Amazonas haben Indigene nach wochenlangen Protesten einen Erfolg errungen: Die brasilianische Regierung hat die umstrittene Privatisierung mehrerer Flüsse im Amazonas-Gebiet zurückgezogen. Von Anne Herrberg.

Am 11. November 2026 verstarb der peruanische Historiker und Soziologe Nelson Manrique Gálvez. Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählen die über den immer noch fortbestehenden Rassismus in Peru.

In der Kosmovision der Amazonasvölker ist ein Fluss viel mehr als nur Gewässer und Nahrungsquelle. Er hat auch eine spirituelle Bedeutung – und wenn er krank wird, werden auch die Menschen krank, die in seiner Nähe und in Verbundenheit mit ihm leben. Darüber und über die aktuellen Bedrohungen des Putumayo-Flusses sprach der indigene Anführer Arlen Ribeira Calderón im Interview mit der Infostelle Peru.

Eine Erweiterung des südperuanischen Bergwerks Antapaccay soll entgegen der ursprünglichen Planung zu 100 Prozent im Tagebau erfolgen. Dies bedeute unter anderem, dass mehr Fläche benötigt werde. Die umliegenden indigenen Gemeinden sehen sich mit einer möglichen Verkleinerung ihres Territoriums und sogar mit Umsiedlungen konfrontiert.