#UnplugBigTech Tipp 28: Catch-All-Adresse und Wegwerfnummer

Achte auf deine E-Mail-Adresse und Handynummer! Nach IDFA/AAID sind sie die wichtigsten Identifikatoren, um dich weltweit eindeutig zu identifizieren – und helfen Autokraten, ĂŒber Werbedaten deine politische Haltung zu ermitteln. Nutze fĂŒr jede Anmeldung eine eigene E-Mail-Adresse (bspw. per Catch-All oder einem Dienst wie addy.io) und eine Wegwerfnummer (Ausweis erforderlich), die du regelmĂ€ĂŸig wechselst – etwa als eSIM (z.B. Vodafone CallYa).

🔗 HintergrĂŒnde: https://www.kuketz-blog.de/tracking-durch-identitaetsprovider/

#Tracking #Surveillance

Tracking durch IdentitÀtsprovider

Nach den Cookies kommen die IdentitÀtsprovider. Wir testen Datenschutz und Verbreitung der weltweiten Login-Matrix in Deutschland.

@mickylindlar
Komme gerade erst dazu, meine Notizen auszuformulieren, weil ich saß auch in der Session und habe am letzten Tag der #BiblioCon26 selbst noch was zu #SciOp gemacht. Vorausgeschickt: Ich beschĂ€ftige mich primĂ€r mit dem Datenhaltungsaspekt von dezentralen Technologien und nicht LZA. Also hier mal ein Feedback von mir aus der zweiten Reihe:
Trotz vieler Beteuerungen fĂŒrchte ich, dass durch die beiden ersten BeitrĂ€ge bei vielen der Eindruck eines Gegensatzes zwischen #BitTorrent und #IPFS entstanden ist. @Lambo hat ja bewusst drauf verzichtet, BitTorrent zu erklĂ€ren. Im zweiten Beitrag wurde auch die Funktionsweise von IPFS nicht erklĂ€rt. Und das ist eben schwierig, wenn zwei Technologien in den Raum gestellt werden, die das selbe Problem lösen sollen und sich dann aufeinander beziehen. So zumindest aus meiner Sicht einer IT-Person, die das dann an der eigenen Institution implementieren wollen wĂŒrde. Ich hoffe mal, die beiden Technologien sind soweit bereits in der LZA Community bekannt, dass das Publikum auch folgen konnte. Bei SciOp ist das Einbinden von CIDs ja bereits möglich, habe ich z. B. bei meinem Upload demonstriert, weil ich betreibe selbst einen IPFS-Knoten: https://sciop.net/datasets/safeguarding-research-and-culture-sciop-article-2026-german-preprint
Wenn IPFS sich manuell per Metadaten bei einer SciOp-Instanz einbinden lĂ€sst, wĂ€re es genauso möglich, dass in eine IPFS-Extension auszuweiten, bei der das alles automatisiert mit IPFS gesynct wird. Dann hĂ€ngen noch die Institutionen ihre Preservation Systeme dran und wir haben auf SciOp das beste aus drei Welten. Die Klarheit ĂŒber diese jetzt bereits bestehende Möglichkeit hat mir irgendwie gefehlt oder sie ist untergegangen.

@RenkeSiems hat die harten berechtigten Fragen zu BitTorrent gestellt, was ich sehr wichtig fand.
Ich habe mich nicht geĂ€ußert, weil ich nicht aufgezeichnet werden will, deswegen noch ein paar Anmerkungen zu beiden BeitrĂ€gen:
1) Über BitTorrent geteilte Daten sind leider durchaus korrumpierbar, zumindest im momentan etablierten Protokoll, das auf SHA1 basiert: https://tixati.com/specs/bittorrent/sha1_problems
Auch deswegen versucht SciOp, BitTorrent v2 zu etablieren, das neuere Kryptoalgos verwendet, aber leider wiederum andere Nachteile hat: https://sciop.net/docs/intro/bittorrent_v2/
2) Dem Problem des Trackings ĂŒber BitTorrent wird heutzutage mittels VPNs oder TOR und Seedboxes begegnet. Das wĂ€re sehr wichtig, das mit einer Guide und Hinweisen bei SciOp hervorzuheben, weil wir davon ausgehen mĂŒssen, dass hier auch gezielt IPs gesammelt werden und Menschen in den USA sind da besonders gefĂ€hrdet.
3) Ein essenzielles Problem von IPFS ergibt sich aus der Praxis, wenn man als Institution selbst einen Knoten betreiben will. (Sidenote: Ich war vor paar Jahren an einer Implementierung von IPFS in DSpace beteiligt, die aber nicht weiterverfolgt wurde.) Wer einen IPFS-Knoten betreibt, der am globalen IPFS-Netzwerk angebunden ist, hostet auch zwangslĂ€ufig Daten von Unbekannten. Dabei kann es sich auch um justiziable Inhalte handeln. Es ist zwar möglich, das nahezu zu minimieren, aber das Problem ist, dass die gĂ€ngigen IPFS-Clients es nicht vorsehen, nur die eigenen Daten zu teilen. Bei uns hatte das letztendlich dazu gefĂŒhrt, eher den Betrieb eines geschlossenen Netzwerks von eigenen IPFS-Knoten in ErwĂ€gung zu ziehen, was ĂŒberhaupt erst Sinn ergeben hĂ€tte, wenn andere Wissenschaftsorganisation mit Knoten dazu gestoßen wĂ€ren, zumindest nach meinem VerstĂ€ndnis von Dezentralisierung.
4) Die Annahme, CIDs wĂ€ren wie Hashes oder "Links, die auf ewig halten" (Zitat Cornelius Ihle), will ich so nicht stehen lassen. Es gibt jetzt schon mehrere Versionen von CIDs. Und selbst ich habe Probleme, ohne meinen Knoten "alte CIDs" zu reproduzieren, weil ich dann irgendwelche custom libraries der IPFS devs rauskramen muss. Sobald kubo (die etablierte IPFS-Knoten Software) bestimmte CID-Versionen nicht mehr unterstĂŒtzt, sind diese auch nicht mehr resolvable, also abrufbar. FĂŒr wirklich langfristig reproduzierbar halte ich nur die statischen Hashes der etablierten Kryptoalgos (CRC, MD5, SHA, BLAKE ff.), weil diese libraries breit bis in die Betriebssystemebene eingebettet sind - aber die sind eben nicht resolvable. Es gibt zwar noch per DNS anbindbare Varianten von Decentralized Identifiers (DIDs), die Hashes resolvable machen können, aber das wĂ€re dann noch mal eine andere Diskussion.

#SafeguardingResearch #DataRescue #Langzeitarchivierung #LZA #DigiPres #DigitalPreservation #FDM #FAIRdata #PIDs #OpenAccess #OpenScience #DigitaleSouverÀnitÀt #UnplugBigTech #UnplugTrump #GLAM #Bibliotheken #DigitalHumanities #AcademicChatter
Safeguarding Research & Culture und SciOp: Datenrettung in Zeiten digitaler BĂŒcherverbrennungen (Preprint) - Dataset - SciOp

Preserving Public Information

Die #USA greifen unsere Daten ab...andersherum ist es ein Sicherheitsrisiko... Aha đŸ˜©đŸ˜©đŸ˜©.

»und damit erhebliche grenzĂŒberschreitende Risiken fĂŒr die Sicherheit und den Datenschutz von US-BĂŒrgern schaffen«...kann man sich nicht ausdenken.

https://judiciary.house.gov/media/in-the-news/house-gop-warns-canada-its-new-cybersecurity-bill-could-pose-privacy-risks

#Trump #unplugbigtech #unplugtrump

House GOP warns Canada its new cybersecurity bill could pose privacy risks to Americans

The House Judiciary and Foreign Affairs committees sent a letter to Canada's Minister of Public Safety on Thursday, expressing concern that a new cybersecurity bill making its way through the country's legislature could pose privacy and security risks to Americans.

House Judiciary Committee Republicans

@kubikpixel habe einiges durch und bin wieder bei duckduck.go gelandet. Leider eine US Firma, was mir nicht wirklich gefÀllt.

FrĂŒher hatte ich sehr viel #searchXNG - Leider waren die Server immer wieder mal down oder es klemmte wo anders. (Keine Suchergebnisse, warum auch immer) Meist gerade dann wenn man eh keine Zeit hat. Aber sonst war ich sehr zufrieden damit und werde es sicher nicht aus den Augen verlieren!

https://searx.space

#unplugbigtech #unplugtrump #dutgemacht

SearXNG instances

Online and offline instances

Digitale SouverÀnitÀt - mit MdL Julia Eisentraut

Ali Hackalife spricht mit der MdL Julia Eisentraut B90/Die GrĂŒnen, aus dem Landtag NRW. Julia ist Informatikerin, StammgĂ€stin bei Auch-interessant, und gibt einblick in die Frage, wie weit Digitale SouverĂ€nitĂ€t auf Landesebene und ganz konkret im Landtag ist.

Auch interessant!

#ChatGPT, #Claude, #Gemini, #Copilot & Co nutzen Quellen von Grokipedia
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/kontext/grokipedia-test-zuverlaessigkeit-100.html

Hauptautor und Kurator von #Grokipedia ist #grok der „anti-woke“ KI-Chatbot von Elon Musk.

Alternativen:
- #Ecosia KI, eine Non-Profit Organisation
https://www.ecosia.org/?c=de&
- Le Chat von #Mistral aus Frankreich.
https://chat.mistral.ai/chat

#unplugbigtech

Erfundene Inhalte und fragwĂŒrdige Quellen bei Musks Grokipedia

Elon Musk will mit seiner neuen Online-EnzyklopÀdie mit Hilfe von KI nichts als "die Wahrheit" abbilden. Doch ein Test des <em>NDR</em>-Verifikations-Teams lÀsst Zweifel an der ZuverlÀssigkeit von Grokipedia aufkommen.

tagesschau.de

#UnplugBigTech Tipp 27: Tesla-Überwachung

Tesla-Fahrzeuge erfassen stĂ€ndig ihre Umgebung, ĂŒberwachen das Fahrverhalten und ĂŒbertragen Daten in die USA. Ob europĂ€ische Alternativen wirklich datenschutzfreundlicher sind, ist schwer zu prĂŒfen. Fast alle Autos kannst du aber offline stellen und fĂŒr Navi/Stau ein TomTom oder trackingfreies Android nehmen. Die beste Wahl: Fahrrad fahren und Open-Source-Car-Projekte wie Automotive Grade Linux (AGL) unterstĂŒtzen.

https://www.automotivelinux.org/

#NoTesla #SurveillanceCars #Privacy #AGL #LinuxCars

Automotive Grade Linux