(1/5) Eines meiner wissenschaftlichen Hobbys ist schon lange #politischeSprache. Ich freue mich daher sehr, zusammen mit Lisa Marlene Treiling, Abteilungsleiterin Kommunikation der SPD, am 14. März auf dem Podium beim Debattencamp der #SPD #Sachsen (https://sachsenspd.de/dc2026/) darüber sprechen zu können 🎤 Wir diskutieren das Thema:

"Die versteht doch keiner! – Wie erlernt die SPD wieder die Sprache der Mehrheit?"

Der Titel wirft aus meiner Sicht mehrere Fragen auf: ...

Debattencamp "Sachsen 2040" - SPD Landesverband Sachsen

SPD Landesverband Sachsen

Die abgestürzte Wortakrobatin Monika Gruber spricht von
„Zeitgeistnutten“ und einer „indigenen Bevölkerung Deutschlands“.

Und die "Welt" plärrt diesen rechten Schwurblerscheiß genussvoll hinaus – man zitiert ja nur 📣

#Medienkritik #PolitischeSprache #RechterDiskurs #Zeitgeist #Meinungsfreiheit #MonikaGruber #Welt

https://www.welt.de/regionales/bayern/article6985c0021ec9885e0fe65c9c/monika-gruber-mit-provokanten-aeusserungen.html

Monika Gruber mit provokanten Äußerungen

Monika Gruber fühlt sich zu Unrecht in die rechte Ecke gedrängt, teilt in einem Interview aber besonders hart aus - gegen die Grünen und gegen eigene Kabarettkollegen.

WELT
Jette Nietzard sagt:
„Männer, die ihre Hand verlieren, müssen keinen Wehrdienst leisten.“
Das ist keine Provokation.
Das ist Verrohung.
Hier wird Verstümmelung zur Pointe, Leid zur Fußnote, Menschlichkeit zur Verrechnungseinheit.
Wer so spricht, denkt nicht politisch, sondern funktional über Körper.
Kein Mitgefühl. Keine Würde. Nur Zynismus mit moralischem Anspruch.
Das ist kein Fortschritt.
Das ist Abstieg.
#Entmenschlichung #PolitischeSprache #Wehrpflicht #Zynismus
Krieg in der Sprache – wie sich Gewalt in unseren Worten versteckt - Kolumne

Ein Adventstext über Gewalt im Ton, Diskurs als Gefecht – und Steffen Kopetzkys Roman Propaganda, der zeigt, dass Kriege oft mit Sätzen beginnen.

Lesering.de

In einer Zeit, in der die präzise Verwendung von Sprache entscheidend für die Formung der öffentlichen Meinung ist, stellt sich die Frage, warum die Medien weiterhin den Begriff „Präsident Putin“ verwenden. Wladimir Putin, der sich bereits zum fünften Mal in einer Wahl, deren demokratische Legitimität stark anzuzweifeln ist, zum angeblichen Präsidenten hat wählen lassen, verdient diesen Titel nicht. Stattdessen hat er Russland in eine brutale Diktatur verwandelt, in der Oppositionelle verfolgt, freie Medien unterdrückt und grundlegende Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

Es ist nicht nur ungenau, sondern auch gefährlich, ihn weiterhin als Präsidenten zu bezeichnen. Durch diese sprachliche Nachlässigkeit spielen die Medien Putins Spiel mit und übernehmen unkritisch dessen eigenes Narrativ. In unserer heutigen sprachsensiblen Zeit, in der wir die Macht der Worte und ihre Fähigkeit, das Denken zu beeinflussen und zu verändern, erkannt haben, ist dies keineswegs eine triviale Angelegenheit. Sprache formt Realitäten, und eine ungenaue Sprache trägt zur Vernebelung der Tatsachen bei.

Putin als „Präsident“ zu bezeichnen, legitimiert in gewisser Weise seine Herrschaft und verdeckt die Realität seiner autokratischen und repressiven Regierung. Die korrekte Bezeichnung für Putin ist Diktator. Alternativ könnte auch der Titel Machthaber verwendet werden, ähnlich wie bei Kim Jong-un. Beide Bezeichnungen treffen den Kern seiner Rolle und geben ein realistischeres Bild seiner Macht und seiner Regierungsführung wieder.

Es ist dringend notwendig, dass die Medien ihre Verantwortung erkennen und sich der Macht ihrer Worte bewusst werden. Nur durch eine präzise und kritische Berichterstattung können wir verhindern, dass autoritäre Herrscher wie Putin durch die Nachlässigkeit in der Wortwahl ihre Macht festigen und ihre Taten verharmlost werden. Die richtige Bezeichnung mag nur ein kleiner Schritt sein, aber sie ist ein notwendiger Schritt hin zu einer klareren und ehrlicheren Darstellung der Realität.

https://god.fish/2024/07/24/medienversagen-wie-die-falsche-bezeichnung-putins-die-realitaet-verschleiert/

#Demokratieverteidigung #Essay #Krieg #Medien #Medienkritik #Medienversagen #PolitischeSprache #PutinDiktator #Russland #RusslandDiktatur #Sprache #SpracheUndMacht #Ukraine

Medienversagen: Wie die falsche Bezeichnung Putins die Realität verschleiert

Die Medien sollten aufhören, Putin „Präsident“ zu nennen. Damit reden sie ihm nach dem Wort und verschleiern die Realität.

god.fish

wie nennst du den glauben an die legitimität staatlicher herrschaft (auf deutsch)?

#umfrage #politischeSprache #ideologie

etatismus
62.5%
statism
12.5%
staatismus
12.5%
braucht keinen namen, ist einfach so
12.5%
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"»Darf« eine Außenministerin so sprechen, wie es Annalena Baerbock tut?" Dass es dazu unterschiedliche Ansichten gibt, hat strukturelle Gründe, sagt unser Mitarbeiter Dr. Albrecht Plewnia der Zeitschrift "Der Hauptstadtbrief". Lesen Sie den Beitrag von Henning Hoff hier: ➡️ https://derhauptstadtbrief.de/ebend/ #Sprache #öffentlicheSprache #politischeSprache #Politik #Diplomatie #AnnalenaBaerbock
Ebend! - Der Hauptstadtbrief

Als die ersten Meldungen über Annalena Baerbocks Rede anlässlich ihrer Verleihung des Ordens wider den tierischen Ernst über die Nachrichtenticker gingen, musste man schmunzeln. Die Außen­ministerin löckte karnevalistisch wider den Stachel, also gegen das Kanzleramt. Sie wäre gern „als Leopard gekommen“, so Baerbock in Anspielung auf die lange Hängepartie in Sachen Panzerlieferungen westlicher Bauart an […]

Der Hauptstadtbrief