In der letzten Jungle World bin ich auf ein Zitat aus dem Herzen der #Linkspartei gestoßen, welches wohl schon im Oktober des letzten Jahres abgesondert wurde. Ein Arbeitskreis #Palästinasolidarität hielt irgendwo auf einer der zahlreichen Kundgebungen zum Thema eine Rede:
"In ihrer Rede forderte sie eine »globale Intifada«, die Hamas dürfe nicht entwaffnet werden, der Kampf müsse weitergehen, bis selbst Tel Aviv »frei« sei"
(https://jungle.world/artikel/2026/21/anti-israel-camp-bridges-of-resistance-camping-auf-der-moorweide)
Tel Aviv soll von der #Hamas aus #Gaza befreit werden. Tel Aviv soll eine #islamistische #Diktatur bekommen. #klerikalfaschistisch, #antidemokratisch, #misogyn, #homophob. Eine #patriarchale #Gewaltherrschaft.
Sagt die Linkspartei.
Eine "Befreiung" Tel Avivs durch die Hamas würde noch vor der Installation des genannten Systems einen Massenmord mindestens an der jüdischen Bevölkerung bedeuten - mit vorheriger massenhafter #Vergewaltigung, #Folter und Massakrierung – wenn nicht eh auch am arabischen Teil, der es sich in #Freiheit, #Rechtsstaatlichkeit, #Gleichberechtigung usw zu gut hat gehen lassen.
Man ist ja eh immer wieder mal fassungslos von der Bösartigkeit. Aber besser dokumentieren, dass es der Palästinasolidarität nicht um Palästinenser:innen sondern um den Krieg gegen #Israel geht, den die Palästinenser gefälligst zu führen haben, kann man es nicht. Und inhaltlich unterscheidet sich nichts mehr von Naziparolen.


