Mein wissenschaftliches Poster zum Thema Konsumwende durch Bibliotheken der Dinge wurde auf der @bibliocon ausgestellt und ist nun im OPUS-Publikationsserver verfügbar. Es fasst die zentralen Ergebnisse der empirischen Studie zusammen. Jetzt ansehen: https://opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/index/index/searchtype/collection/id/17613/start/30/rows/20/docId/20496
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BIB: OPUS-Publikationsserver | Bibliotheken der Dinge – Potenziale öffentlicher Bibliotheken für nachhaltigen Konsum
Nachhaltiger Konsum gewinnt angesichts ökologischer Krisen, Ressourcenknappheit und sozialer Folgen übermäßigen Konsums zunehmend an Bedeutung. Öffentliche Bibliotheken tragen dazu bei, indem sie neben Medien auch Alltagsgegenstände verleihen, wie im Konzept der „Bibliothek der Dinge“. Das Poster zeigt einen Ausschnitt aus der Bachelorarbeit „Die Rolle von Bibliotheken der Dinge bei der Förderung nachhaltiger Konsumpraktiken: Eine empirische Untersuchung“ von Carolin Ramona Heim. Die Einzelfallstudie wurde von Prof. Dr. Elke Greifeneder und M.A. Petra Beck betreut und geht der Frage nach, ob und wie eine Bibliothek der Dinge als Teil des Angebots öffentlicher Bibliotheken nachhaltigen Konsum fördern kann. Die Arbeit erforscht das Angebot in der Humboldt-Bibliothek in Berlin-Reinickendorf anhand 29 leitfadengestützter Interviews mit Nutzenden und einem Expert*inneninterview mit den leitenden Bibliothekar*innen. Das Poster beschreibt die Perspektiven der Institution und der Nutzenden, analysiert die gesellschaftlichen und ökologischen Effekte von Bibliotheken der Dinge und skizziert ihre politischen Einflussfaktoren. Es beinhaltet zudem ein strukturelles Ursache-Wirkungs-Modell des nachhaltigen Konsums am Beispiel der Bibliothek der Dinge, um alle beteiligten Akteure sichtbar zu machen und ihre Wechselwirkungen zu erläutern.