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Köln-Merkenich: Mehr Sicherheit für Radfahrer auf Leverkusener Brücke

Köln-MerkenichMehr Sicherheit für Radfahrer auf Leverkusener Brücke

Von

Christopher Dröge

17.07.2025, 11:53 Uhr

2 min

Die Dehnungsfugen wurden mit Blechen abgedeckt, die Überfahrt mit dem Rad ist nun deutlich ungefährlicher.

Copyright: Christopher Dröge

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Die tiefen Dehnungsfugen der neuen Leverkusener Brücke waren für Radfahrer nicht nur ein Ärgernis, sondern stellten auch ein erhebliches Verletzungsrisiko dar. Abdeck-Bleche schaffen nun Abhilfe.

Seit Beginn des vergangenen Jahres steht die neu errichtete Leverkusener Rheinbrücke den Verkehrsteilnehmern wieder zur Verfügung – nicht nur dem motorisierten Fernverkehr der A1, sondern auch dem Fuß- und Radverkehr zwischen den beiden Rheinufern. Die kurze Verbindung zwischen Leverkusen und dem Kölner Bezirk Chorweiler wird von Anwohnern beider Seiten rege genutzt, etwa von Berufspendlern zwischen beiden Städten, die dadurch auf ihr Auto verzichten können oder von Merkenichern, die die Einkaufsmöglichkeiten auf der anderen Rheinseite nutzen.

Doch auch wenn die neue Wegeverbindung deutlich breiter ist als die der alten Brücke, waren Radfahrende dennoch alles andere als glücklich. Grund für Frust lieferten die Dehnungsfugen der Brücke, die sich quer über den Weg zogen – denn diese bildeten so tiefe Rinnen, dass Radfahrer vor den Fugen abbremsen mussten, wollten sie unangenehme Schläge, Schäden oder gar Verletzungen vermeiden. Die Schwellen auf dem Brückenweg stellten so eine unverhältnismäßig große Gefahr dar.

Sicherer radeln auf Leverkusener Brücke – Bleche entschärfen Stolperfallen

Auch Mattis Dieterich, Co-Vorsitzender des SPD-Bezirksverbands in Chorweiler und Vorsitzender des Ortsvereins Worringen, nutzt die Brücke regelmäßig als Radfahrer und kann daher aus eigener Erfahrung berichten. „Viele Menschen haben sich über die gefährlichen Dehnungsfugen geärgert, völlig zurecht. Da bekommen wir einen neu gebauten Radweg und direkt wieder ein Sicherheitsproblem“, sagt er. „Das kann nicht der Maßstab sein, wenn wir Menschen aufs Rad bringen wollen. Radverkehr braucht Sicherheit, Planbarkeit und gute Qualität“.

Alles zum Thema Rheinbrücke Leverkusen

Gemeinsam mit dem Bürgerverein Merkenich, dem ADFC Köln, sowie den Parteifreunden der SPD Leverkusen hatte Dieterich mit der zuständigen Autobahn GmbH Kontakt aufgenommen und sich für eine Verbesserung der Bedingungen eingesetzt. Ende Juni waren ihre Bemühungen schließlich von Erfolg gekrönt: In die Vertiefungen wurden schützende Bleche und Matten eingesetzt, die eine Fahrt ohne gefährliche Erschütterungen ermöglichen. Diese sollen als Übergangskonstruktion dienen, bis eine dauerhaftere Lösung gefunden ist.

Die Autobahn GmbH habe sich in der Sache sehr entgegenkommend gezeigt, sagt Dieterich anerkennend. Dennoch: Der ganze Vorgang zeige eine Lücke im Regelwerk für den Bau von Autobahnbrückenbauwerken auf, meint Dieterich. „Radwege und Dehnungsfugen, das ist ein Konflikt, der dort schlicht nicht bedacht ist“, sagt er.

#brucke #leverkusener #merkenich #radfahrer #sicherheit

Christopher Dröge

schreibt für das Stadtteil-Ressort des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Jahrgang 1979, studierte an der Universität zu Köln Sachen, die mit G anfangen (Germanistik, Geschichte und Geografie). Seit 2010 als freiberuflicher Journalist und Autor tätig, schreibt für verschiedene Kölner Lokalmedien. Seit 2020 auch für die KStA-Stadtteile, hier vor allem über den Kölner Norden.

Kölner Stadt-Anzeiger

Leverkusener Brücke: Radler bekommen Rampe in Köln-Merkenich

Leverkusener BrückeRadler bekommen Rampe in Köln-Merkenich

Von

Christopher Dröge

25.04.2025, 17:02 Uhr

Lesezeit 2 Minuten

Der Trampelpfad an der Brückenböschung soll einer Radwegverlängerung weichen.

Copyright: Christopher Dröge

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Im Zuge des Ausbaus der Fußgänger- und Radwegrampe auf die Leverkusener Brücke soll diese bis zum Spoerkelhof in Merkenich verlängert werden.

Für Zweiradfahrer, die regelmäßig die Leverkusener Brücke nutzen, um den Rhein zu überqueren, ist es eine gute Nachricht: Sowohl der Verkehrsausschuss als auch die Bezirksvertretung Chorweiler haben den Beschluss für Planung und Bau einer neuen Radwegerampe am Spoerkelhof angenommen und den Weg für das Vorhaben damit freigemacht. Planung und Ausführung wird nun die Autobahn GmbH übernehmen, die Stadt Köln die Finanzierung.

Trampelpfad in Köln-Merkenich soll zu einer Rampe für Radler werden

Bislang nutzen sowohl Fußgänger als auch Zweiradfahrer den gleichen Aufgang zum Geh- und Radweg der Leverkusener Brücke, der in die Kolmarer Straße mündet. Zweiradfahrer durchqueren auf dem Weg dorthin den Ort, der von verkehrsberuhigten Straßen geprägt ist, die Route führt auch an der Gemeinschaftsgrundschule Spoerkelhof vorbei – das Potenzial für Zusammenstöße ist hier groß.

Im Zuge des barrierefreien Ausbaus des Aufganges zur Brücke in der Kolmarer Straße soll der Radweg nun über eine Verlängerung der Rampe an die Endstation der Stadtbahnlinie 12 am Spoerkelhof angeschlossen werden, um eine Verbindung zum Radweg entlang der Bahntrasse herzustellen. Rad- und Rollerfahrer, die aus dieser Richtung kommen, werden den Ortskern so umfahren können.  Die Rampenverlängerung soll entlang des Korridors zwischen der Spundwand des Brückenbauwerks und den angrenzenden Privatgrundstücken geführt werden, durch den sich heute bereits ein Trampelpfad zieht – Büsche und Bäume auf diesem Streifen werden weichen müssen.

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Durch die lange Strecke ist eine nur geringe Neigung der Rampe von 6 bis 10 Prozent möglich. Da die Hauptrampe für den Fußverkehr nach den Plänen der Autobahn GmbH weiterhin im Kolmarer Weg enden soll, wird die Rampenverlängerung dem Radverkehr vorbehalten sein. Die Planer der Maßnahme rechnen ohnehin damit, dass der Großteil des Fußverkehrs über die Brücke den Treppenabgang an der Merkenicher Hauptstraße nutzen wird.

Die Übernahme der Planung durch die Autobahn GmbH ist für die Stadt Köln ein Glückstreffer, denn die Verwaltung selbst kann für die Planung keine personellen Ressourcen erübrigen.  Um die Maßnahme zu finanzieren, deren Kosten sich voraussichtlich auf gut eine Million Euro belaufen werden, plant die Stadt Fördermittel der Bezirksregierung zu beantragen. Auch wenn die Verwaltung bei dem Projekt nicht genügend Gestaltungsspielraum für eine Beteiligung der Öffentlichkeit sieht, baten Bezirksvertreter darum, ein entsprechendes Verfahren durchzuführen.

#bekommen #brucke #leverkusener #merkenich #radler #rampe

Christopher Dröge

schreibt für das Stadtteil-Ressort des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Jahrgang 1979, studierte an der Universität zu Köln Sachen, die mit G anfangen (Germanistik, Geschichte und Geografie). Seit 2010 als freiberuflicher Journalist und Autor tätig, schreibt für verschiedene Kölner Lokalmedien. Seit 2020 auch für die KStA-Stadtteile, hier vor allem über den Kölner Norden.

Kölner Stadt-Anzeiger

#A1: Anlieferung der ersten Stahlteile für die zweite #Leverkusener Brücke

Im Rahmen der Arbeiten zum Neubau des zweiten Teilbauwerks der neuen Brücke im Verlauf der A1 werden Mitte November die ersten Bauteile für die zweite Strombrücke angeliefert.

https://www.autobahn.de/betrieb-verkehr/baustellenmeldung/a1-anlieferung-der-ersten-stahlteile-fuer-die-zweite-leverkusener-bruecke-25-10-2024

A1: Anlieferung der ersten Stahlteile für die zweite Leverkusener Brücke

Im Rahmen der Arbeiten zum Neubau des zweiten Teilbauwerks der neuen Brücke im Verlauf der A1 werden Mitte November die ersten Bauteile für die zweite Strombrücke angeliefert.

Die Autobahn GmbH des Bundes

Seit wenigen Wochen ist die neue Leverkusener Brücke eröffnet – für Pendler hat die Leidenszeit damit ein Ende. In Merkenich hingegen sehen die Menschen dem Rest des Jahres mit einem gewissen Bangen entgegen. Denn nun steht der Abbruch der alten Brücke an, die direkt an den Ort angrenzt.

Seit Anfang März läuft bereits der Abbruch der Vorlandbrücke, Ende des Monats ist das Trafohaus unter der Brücke an der Reihe. Ist dieses aus dem Weg, kann eine Lärmschutzwand errichtet werden, damit ab Mitte Mai der Abbruch des über die Merkenicher Haupstraße verlaufenden Überbaus erfolgen kann.

Im Juni, Juli und August folgen die Abbrüche des ersten Bauabschnitts, des Widerlagers und des ersten Brückenstützpfeilers – alles in nächster Nähe zum Ort. Hinzu kommt noch die Brecher-Anlage am Rheinufer, die den Betonbruch zu Schutt zerkleinern soll.

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Leverkusener Brücke: Bei Geräuschpegel ab 70 Dezibel sollen Anwohner ins Hotel ziehen

Die Anwohner fürchten Lärm, Feinstaub und Erschütterungen. Nicht zu Unrecht: Im vergangenen Dezember hatten Vertreter der Autobahn GmbH bei einer Info-Veranstaltung bereits eingeräumt, dass die nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift (AVV) Baulärm für Wohngebiete geltenden Grenzwerte für Lärm-Immissionen nicht eingehalten werden könnten. Wo dies der Fall sei, könnten die betroffenen Anwohner Entschädigungsregelungen in Anspruch nehmen.

Darunter ist auch Anette Clever, die in der Straße Spoerkelhof wohnt. „Der Lärm wird uns betreffen, die Erschütterungen nach Aussage der Autobahn GmbH nicht so sehr“, sagt sie. So ganz traut sie dieser Versicherung jedoch nicht. „Unser Haus ist denkmalgeschützt und nicht erdbebensicher gebaut – das wurde anderen, die Schäden an ihren Häusern bemerkt haben, schon angekreidet“. Sie hat sich einer Gruppe von gut 20 Anwohnern angeschlossen, die die Kommunikation mit der Autobahn GmbH über einen gemeinsamen Anwalt laufen lässt. „Das Misstrauen ist inzwischen so groß, dass man ihnen eigentlich gar nichts mehr glaubt“, sagt Clever.

Abbruch der Leverkusener Brücke: 1000 Tonnen Betonschutt werden pro Tag zerkleinert

Bei einem erneuten Bürgerdialog schien die Delegation der Projektbeteiligten nun darum bemüht zu sein, umfassend über die Entschädigungsregelungen zu informieren. Allgemein sei entschädigungsberechtigt, wer in einem Bereich wohne, in dem der Geräuschpegel 70 Dezibel übersteige – dieser Bereich sei je nach Maßnahme unterschiedlich groß. „Am lautesten wird der Abbruch des Widerlagers sein, denn dieses hat eine Wandstärke von ein bis zwei Metern – dafür ist ein hydraulischer Meißel nötig“, sagte Projektleiter Thomas Müller. Für die Dauer der Maßnahmen werde den jeweils Entschädigungsberechtigten eine auswärtige Unterbringung zugestanden und entsprechende Geldmittel zur Verfügung gestellt.

In der Versammlung wurden jedoch auch Zweifel an dem Grenzwert von 70 Dezibel geäußert. Helga Wagner, Vorsitzende des Bürgervereins Lindweiler, machte geltend, dass dieser für Industriegebiete gelte – in Wohngebieten hingegen gelte nach der Technischen Anleitung (TA) zum Schutz gegen Lärm ein Grenzwert von 55 Dezibel. Laut Yvo Hauschild von der Peutz Consult GmbH, die für die Überwachung der Lärm-Immissionen und Erschütterungen zuständig ist, greift die TA Lärm jedoch nicht, da es sich um eine Baustelle und keinen Industriebetrieb handele. „Wir orientieren uns an den 70 Dezibel, weil dieser Wert durch Gerichtsurteile festgelegt wurde“, sagte er. „Es geht darum, die zu erwartenden Immissionen auf ein erreichbares Minimum zu reduzieren“.

Darum hat die Projektleitung die ursprünglichen Planungen bereits angepasst: So soll eine Strahlhalle zur Aufbereitung von Stahlteilen nicht mehr am Kölner, sondern am Leverkusener Ufer installiert werden. Und die gut 1000 Tonnen Betonschutt, die der Brecher am Tag zerkleinern wird, sollen nicht mehr per Lkw, sondern per Schiff über den Rhein abtransportiert werden.

https://www.bachhausen.de/1000-tonnen-schutt-am-tag-anwohner-sollen-waehrend-abbruch-der-leverkusener-bruecke-umziehen/

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Kurz nach Eröffnung: Graffiti und Aufkleber auf Leverkusener Brücke entdeckt

Auf der A1-Brücke brachten Ultras des 1. FC Köln Aufklebern an. Die Sachbeschädigung muss teilweise von der Fahrbahn aus begangen worden sein.

Kölner Stadt-Anzeiger
Die Live-Übertragungen vom #WDR3 von den #Leverkusener Jazztagen sind schon ziemlich toll – und bis eine Woche danach noch in der #Mediathek abrufbar. #Jazz #Jazztage #live #LeverkusenerJazztage
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WDR 3, Köln, Deutschland. Отметки "Нравится": 73 907 · Обсуждают: 10 530. Herzlich Willkommen auf der offiziellen Facebook-Seite des Kulturradios WDR 3. wdr3.de | Impressum:...

#AlexVoss tritt übrigens für #Leverkusen bei der #Europawahl2019 an.
Ich dachte mir, die #Leverkusener sollten das wissen (und entsprechend handeln).

#NieMehrCDU #NieMehrAxelVoss #Europawahl

Mehrere Tausend Demonstranten werden heute in Leverkusen erwartet. Bürgerinitiativen und Fußballfans gehen gegen die geplante Öffnung einer Mülldeponie auf die Straße. http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/demonstration-leverkusener-bruecke-100.html #Leverkusener #Brücke #Leverkusen #Nordkurve #Demonstration #Lev #NRW
Großdemonstration gegen Neubau der Leverkusener Brücke

• Bürgerinitiativen und Fußballfans organisieren Protest in Leverkusen • Demo gegen geplante Öffnung einer Deponie für den Neubau der Rheinbrücke • Bürger und Anwohner befürchten Umweltgefahren und Feinstaub

Für den Neubau der Leverkusener Brücke lässt Straßen NRW in dieser Woche einen Pappelwald in Köln-Merkenich roden. http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/pappelwald-wird-fuer-leverkusener-bruecke-gefaellt-100.html #Studio #Köln #30 #10 #2017 #Leverkusener #NRW
Leverkusener Brücke: Pappelwald wird gerodet

• Wäldchen muss der neuen Brückenrampe weichen • Mehrere große Pipelines werden verlegt • In Leverkusen bereits Büsche und Bäume gerodet