#Tödlicher Polizeieinsatz in #Brandenburg:
Ein #Toter, zwei #Polizisten, keine Anklage
Im April 2023 starb Vitali Novacov nach einem #Polizeieinsatz in #Königs_Wusterhausen. Trotz #Ungereimtheiten wurde das Verfahren gegen die #Beamten eingestellt.
https://taz.de/Toedlicher-Polizeieinsatz-in-Brandenburg/!6109736/
Düsseldorf: Tödlicher Unfall von Rheinbahn mit Kind liegt Jahrzehnte zurück
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Hintergrund
Düsseldorf: Tödlicher Unfall von Rheinbahn mit Kind liegt Jahrzehnte zurück
Auf Youtube thematisiert ein kurzes Video einen Unfall in Düsseldorf: Ein Kind sei von der Rheinbahn überfahren worden, obwohl es an der Ampel Grün hatte. Für die Kosten des Unfalls müsse die Mutter aufkommen, heißt es. Wir haben recherchiert, was daran stimmt und wo Kontext fehlt.
von Paulina Thom
07. Mai 2025
Ein Video über einen tödlichen Unfall zwischen der Rheinbahn und einem Kind in Düsseldorf geht aktuell viral auf Youtube und Tiktok – der Vorfall liegt Jahrzehnte zurück (Foto: Jochen Tack / Picture Alliance)Mehr als drei Millionen Aufrufe und knapp hunderttausend Likes hat ein Youtube-Video seit Ende März 2025 gesammelt: Darin erzählt eine Frau von einem Unfall zwischen einem neunjährigen Kind und einer Straßenbahn der Rheinbahn AG in Düsseldorf. Das Kind sei an der Kölner Landstraße von der Straßenbahn überfahren worden. Sowohl das Kind als auch die Straßenbahn hätten Grün gehabt, aber Straßenbahnen hätten immer Vorfahrt, so sei es zu dem Unfall gekommen. Weiter erzählt die Frau, dass die Mutter des Kindes die gesamten Kosten für den Unfall tragen müsse. Daraufhin habe sie sich bei der Rheinbahn AG beschwert. Auf Tiktok hat das Video weitere 700.000 Ansichten.
In den Kommentaren bei Youtube und Tiktok gibt es neben Kritik an der Rheinbahn viel Zuspruch für die Frau im Video. Manche Nutzerinnen und Nutzer hingegen stellen infrage, dass es den Vorfall wirklich gegeben hat, und viele fragen sich, ob das mit den beiden grünen Ampeln wirklich so stimmt. Auch an der Behauptung, die Mutter müsse für die Kosten aufkommen, gibt es Zweifel. Hier schreiben wir auf, was wir darüber herausfinden konnten.
Knapp hunderttausend Likes hatte dieses kurze Youtube-Video über einen Unfall in Düsseldorf. Was aus dem Video nicht hervorgeht: Der Vorfall liegt Jahrzehnte zurück. (Quelle: Youtube; Screenshot und Schwärzung: CORRECTIV.Faktencheck)Der Unfall – darauf weist auch der Verbreiter auf Tiktok in einem Kommentar hin – ereignete sich vor Jahrzehnten und die Rheinbahn hat die Kosten übernommen. Aus dem kurzen Video und der Beschreibung geht dies jedoch nicht hervor. Auf unsere Nachfrage löschte der Verbreiter die Videos. Er erklärte, er habe den Ausschnitt aufgrund seiner emotionalen Wirkung ausgewählt, aber nicht beabsichtigt, dass der Clip einen falschen Eindruck erwecke.
Video zeigt Ausschnitt aus einem Interview mit der Politikerin Sylvia Pantel
Der Verbreiter des Kurzvideos verweist in der Videobeschreibung auf einen Podcast namens „Ungeskriptet“ und gibt gleichzeitig an, kein offizieller Kanal des Podcasts zu sein. Auf dem Youtube-Kanal von „Ungeskriptet“ finden wir das Originalvideo, darin spricht der Podcast-Host Benjamin Berndt mit der Politikerin Sylvia Pantel, ehemalige Bundestagsabgeordnete der CDU und mittlerweile Politikerin der Werteunion.
Aus dem Kontext des längeren Videos wird deutlich, dass der tödliche Unfall des neunjährigen Kindes mit der Rheinbahn mehrere Jahrzehnte zurückliegen muss. Zu Beginn des Interviews sagt Pantel, sie sei Mutter von fünf erwachsenen Kindern, als sie über den Unfall spricht, sagt sie, ihre Kinder seien damals in die Grundschule gegangen. Die Politikerin erwähnt zudem, dass die Rheinbahn letztlich alle Kosten des Unfalls übernommen habe.
Unfall ist in Archiven der Stadt und Rheinbahn nicht mehr zu finden
Wir haben bei der Stadt Düsseldorf, der Polizei und der Rheinbahn nachgefragt, wann sich der Unfall ereignete: Von der Stadt heißt es, Nachforschung im Archiv des Amtes für Verkehrsmanagement und bei der Polizei hätten zu keinem Ergebnis geführt. Auch in den Archiven der Rheinbahn AG, die bis ins Jahr 2003 zurückreichen, findet sich kein solcher Unfall, teilt uns Pressesprecherin Annika Bödefeld mit. Dass es den Unfall gegeben haben könnte, bestreitet das Unternehmen uns gegenüber aber nicht. Medienberichte zu dem Unfall konnten wir keine finden – allerdings reichen auch die von uns durchsuchten Archive mitunter nicht weit genug zurück.
Sylvia Pantel schickte uns auf Nachfrage ein Dokument über den Unfall zu. Darin heißt es, der Unfall habe sich im Jahr 1998 ereignet. Auch ein Journalist der Rheinischen Post kann sich auf unsere Nachfrage an solch einen Vorfall und ähnliche Details zur Familie des Kindes wie Pantel erinnern. Das Alter des Kindes konnten wir jedoch nicht unabhängig überprüfen.
Trotz grüner Ampel: Schienenfahrzeuge haben an Übergängen für Fußgänger immer Vorrang
Es gibt ältere Berichte über Kritik an der Ampelführung vor Ort. Ein Artikel der Rheinischen Post von 2009 berichtet von vier Todesfällen an der Straße im Zusammenhang mit der Rheinbahn. Auch wenn drei bis dahin geklärte Fälle auf „Unachtsamkeit der Fußgänger“ beruhen, sähen Anwohnerinnen und Politiker Schwierigkeiten bei der Ampelschaltung. „Das Problem: Die Fußgängerampel schaltet auf Grün, in der Mitte der Straße bei den Gleisen blinkt hingegen ein gelbes Licht, das auf den nahen
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Author: Paulina Thom
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Pewsum: Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Unfall
Ein Mann war im Februar in den Gegenverkehr geraten und gegen das Auto einer Familie geprallt. Ihm droht eine Anklage.
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Mehr als eine Woche nach dem tödlichen Arbeitsunfall auf der Leverkusener Rheinbrücke gibt es neue Erkenntnisse zur wahrscheinlichen Ursache. Nach Auswertung bisheriger Ermittlungen und der Obduktion des 22-jährigen Bauarbeiters geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Mann vorige Woche Donnerstag (29. August) von einem Baugerüst gestürzt ist, das um den alten Brückenpfeiler herum aufgebaut war. Er starb noch am Unfallort an den Folgen des Sturzes.
Köln: Bauarbeiter stürzte vom Gerüst auf Brücke
Der genaue Grund, warum der Mann das Gleichgewicht verloren hatte, stehe immer noch nicht fest, teilte Staatsanwältin Stephanie Beller auf Anfrage mit. Drei Gutachter sind mit weiteren Untersuchungen beauftragt, außerdem hat die Polizei andere Arbeiter befragt, die den Unfall mitangesehen haben.
Eine denkbare Erklärung ist, dass die Arbeiter mithilfe eines Krans die alten Tragseile der Brücke vom Pylon entfernt haben. Dabei hat sich offenbar mindestens eines der Seile gelöst und ist umhergeschleudert. Dabei wurde auch das Fahrerhaus des Krans schwer beschädigt. Möglicherweise traf das Seil den 22-Jährigen, der daraufhin vom Gerüst stürzte. Zwei weitere Arbeiter waren schwer verletzt worden, vier leicht. Die Staatsanwaltschaft hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.
Alles zum Thema Rheinbrücke Leverkusen
Die Unglücksstelle drei Wochen vor dem Unfall: Von diesem Baugerüst stürzte am 29. August ein 22-jähriger Arbeiter in den Tod.
Copyright: Ralf Krieger
Die Unfallstelle auf den Resten der alten Brücke, die seit Monaten zurückgebaut wird, ist indes weiterhin gesperrt. Die Begutachtung der Baustelle durch den Sachverständigen vor Ort werde wohl „in den nächsten Wochen“ abgeschlossen sein, sagte Beller. Bis dahin kann an der Unfallstelle nicht gearbeitet werden. Der Autoverkehr der A1 auf der parallel verlaufenden neuen Rheinbrücke ist von der Sperrung nicht betroffen.
Die Leverkusener Brücke wird neu gebaut, weil die alte marode war. Das erste neue Brücken-Teilstück war Anfang Februar nach jahrelangen Bauarbeiten für den Verkehr freigegeben worden. Voraussichtlich im Frühjahr 2025, wenn die alte Brücke komplett abgerissen ist, soll das zweite Teilstück parallel zum ersten errichtet werden, bis Ende 2027 soll das noch dauern. Ob das Unglück den Zeitplan nun durcheinander bringen könnte, ist noch unklar.
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Nach dem tödlichen Arbeitsunfall auf der Leverkusener Rheinbrücke am Donnerstag (29.8.2024) geht es den beiden schwerverletzten Bauarbeitern besser. „Sie befinden sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr“, teilte Staatsanwältin Stephanie Beller mit. Ein 22 Jahre alter Mann war bei Abrissarbeiten der alten Rheinbrücke tödlich verunglückt. Vier weitere wurden leicht verletzt.
Nach der Obduktion der Leiche steht nun fest, dass der Mann bei dem Unfall ums Leben gekommen ist. Die Verletzungen, die zu seinem Tod führten, seien „mit dem angenommenen Sturzgeschehen vereinbar“, sagte Beller. Eine andere Ursache könne ausgeschlossen werden.
Köln: Ursache für Unfall auf Leverkusener Brücke weiter unklar
Was genau sich gegen 8 Uhr auf der Baustelle zugetragen hat, ist aber noch unklar. Nach ersten Informationen könnte der 22-Jährige von einem Bauteil oder womöglich einem umher schleudernden Stahlseil getroffen worden sein, das ein Autokran angehoben hatte. Aus unklarer Ursache war das Teil abgestürzt und hatte mehrere Bauarbeiter getroffen. Auch Teile eines Gerüsts, das den Pfeiler der alten Brücke ummantelt, waren bei dem Unfall herabgefallen.
Alles zum Thema Rheinbrücke Leverkusen
Ein Sachverständiger ist seit Donnerstag mit weiteren Untersuchungen betraut. Er habe aber bereits signalisiert, dass mindestens noch ein weiterer Gutachter, der sich mit Hydraulik auskennt, hinzugezogen werden müsse, heißt es bei der Staatsanwaltschaft. Möglicherweise noch ein dritter, der mit Baustatik befasst ist. Zudem befragt die Polizei Augenzeugen des Unfalls.
Die Unglücksstelle auf den Resten der zu großen Teilen schon abgebrochenen Brücke im Kölner Stadtteil Merkenich bleibt während der weiteren Ermittlungen gesperrt – wie lange noch, ist ungewiss. Erst danach können die Abrissarbeiten fortgeführt werden. Der Autoverkehr der A1 läuft seit Anfang des Jahres über die neue, parallel verlaufende Brücke und wird durch die Ermittlungen vor Ort nicht beeinträchtigt.
Die Staatsanwaltschaft hat ein allgemeines Todesermittlungsverfahren eröffnet und untersucht, ob ein oder mehrere Menschen den Unfall verschuldet haben oder ob Materialfehler und technische Mängel ursächlich sind.
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Nach dem tödlichen Arbeitsunfall auf der Leverkusener Rheinbrücke am Donnerstag (29.8.2024) geht es den beiden schwerverletzten Bauarbeitern besser. „Sie befinden sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr“, teilte Staatsanwältin Stephanie Beller mit. Ein 22 Jahre alter Mann war bei Abrissarbeiten der alten Rheinbrücke tödlich verunglückt. Vier weitere wurden leicht verletzt.
Nach der Obduktion der Leiche steht nun fest, dass der Mann bei dem Unfall ums Leben gekommen ist. Die Verletzungen, die zu seinem Tod führten, seien „mit dem angenommenen Sturzgeschehen vereinbar“, sagte Beller. Eine andere Ursache könne ausgeschlossen werden.
Köln: Ursache für Unfall auf Leverkusener Brücke weiter unklar
Was genau sich gegen 8 Uhr auf der Baustelle zugetragen hat, ist aber noch unklar. Nach ersten Informationen könnte der 22-Jährige von einem Bauteil oder womöglich einem umher schleudernden Stahlseil getroffen worden sein, das ein Autokran angehoben hatte. Aus unklarer Ursache war das Teil abgestürzt und hatte mehrere Bauarbeiter getroffen. Auch Teile eines Gerüsts, das den Pfeiler der alten Brücke ummantelt, waren bei dem Unfall herabgefallen.
Alles zum Thema Rheinbrücke Leverkusen
Ein Sachverständiger ist seit Donnerstag mit weiteren Untersuchungen betraut. Er habe aber bereits signalisiert, dass mindestens noch ein weiterer Gutachter, der sich mit Hydraulik auskennt, hinzugezogen werden müsse, heißt es bei der Staatsanwaltschaft. Möglicherweise noch ein dritter, der mit Baustatik befasst ist. Zudem befragt die Polizei Augenzeugen des Unfalls.
Die Unglücksstelle auf den Resten der zu großen Teilen schon abgebrochenen Brücke im Kölner Stadtteil Merkenich bleibt während der weiteren Ermittlungen gesperrt – wie lange noch, ist ungewiss. Erst danach können die Abrissarbeiten fortgeführt werden. Der Autoverkehr der A1 läuft seit Anfang des Jahres über die neue, parallel verlaufende Brücke und wird durch die Ermittlungen vor Ort nicht beeinträchtigt.
Die Staatsanwaltschaft hat ein allgemeines Todesermittlungsverfahren eröffnet und untersucht, ob ein oder mehrere Menschen den Unfall verschuldet haben oder ob Materialfehler und technische Mängel ursächlich sind.
#arbeiten #arbeitsunfall #aufwendige #leverkusener #rheinbrucke #ruhen #todlicher