Je optimistischer die Teilnehmer zu Beginn der Studie eingestellt waren, desto geringer war ihr Risiko, an Demenz zu erkranken. Mit jeder Steigerung auf der Optimismusskala sank das Demenzrisiko um 15 Prozent.
Warum Optimismus das Gehirn schützt, ist nicht abschließend geklärt. Die Studienautoren vermuten, dass mehrere Mechanismen greifen: Weil optimistische Personen besser mit Stress umgehen, ist ihr Cortisolspiegel meist niedriger. Ein dauerhaft erhöhter Cortisolwert kann zu Entzündungen führen und den Hippocampus schädigen, der für das Gedächtnis eine entscheidende Rolle spielt. Außerdem würden optimistische Menschen zu gesünderen Gewohnheiten wie mehr Bewegung, besserem Schlaf und einem aktiven Sozialleben neigen. #Psychologie #Solarpunk #Hoffnung https://web.de/magazine/wissen/psychologie/nachrichten-hoffnung-42122440