@noma @somlu1968 #Außendienstmitarbeiterinnen und #Innenarchitektinnen 🤪 lieben #Entgendern mit y- Suffix
- and so do Deutschlernys...

@berlin_radler @somlu1968
Dazu, dass beim Gendern durch die Zufügung der femininen Movierung kognitiv bei vielen Menschys der Eindruck entsteht, hier seien definitiv nur feminine Personen gemeint, ist aber auch logisch. Denn die Movierung markiert die generische Grundform und lässt damit nur noch das eine Geschlecht zu.

Demgegenüber ist beim Entgendern deutlich, dass es sich hier um eine neutrale Form handelt, was auch allgemein so gelesen wird.

Ich finde, natürlich sollte niemenschy gezwungen werden nicht zu gendern. Aber es sollte auch niemenschy gezwungen werden, sich durch eine gegenderte feminine Form angesprochen zu fühlen.

#gendern #entgendern #EntgendernNachPhettberg #genderneutral

@somlu1968 #entgendern nach Phettberg hilft wie anderswo Ratiopharm...

@somlu1968 Danke für den Link. Ich finde den Artikel bezüglich der Studien interessant.

Mich irritiert allerdings, dass der Autor allzu selbstverständlich unterstellt, es sei klar, was genau mit "gendern" bzw. geschlechtergerechter Sprache gemeint ist. Allzu oft wird auch die binäre Doppelnennung so bezeichnet, obwohl sie nicht-binäre /agender Menschen exkludiert, daher bleibt bei einigen Beispielen leider unklar, worum es in den Studien genau geht.

Ich frage mich außerdem, was die Verwendung des Asterisks wert ist, wenn gleichzeitig der Artikel die Existenz nicht-binärer / agender Menschen vollständig ausblendet. Das Sternchen wurde nicht erfunden, um Frauen sichtbar zu machen. Da reiht sich dieser Artikel leider in eine lange Reihe ein.

#Gendern #Entgendern #GeschlechtergerechteSprache

Wie jeder andere Wandel auch sieht sich derjenige der Sprache einer Normalität gegenüber, von deren Fortbestand nicht wenige profitieren, sich andere darauf eingestellt, damit abgefunden oder sie nie in Frage gestellt haben. Trotzdem greift das Gendern zunehmend Raum. Seine Ausbreitung erstaunt, angesichts des oft angeführten Mangels an Rückhalt in der Bevölkerung:

https://www.heribert-nix.de/2025/12/14/ent-gendern-organisation/

#entgendern

(Ent-)Gendern: Organisation | Heribert Nix

So, einen Workshop hab ich noch dieses Jahr: Nämlich den zu gendergerechter Sprache und Neopronomen in Prosatexten. Der Workshop findet am 19.11. von 19 - 21.30 über Zoom statt.

Wir reden über genderechte Formulierungen mit und ohne Sonderzeichen, machen Übungen dazu, im Anschluss gibt es eine Einführung ins Thema Neopronomen und bei all dem geht es natürlich auch immer um die Implikationen für Figuren, Weltenbau etc.

Anmeldung: info@lenarichter.com

#Workshop #Neopronomen #entgendern

@fabzgy @dejan P.S. gegenderte Doppelnennungen wie "Bürgerinnen und Bürger" ala Söder, zeigen genau dieses mangelnde Bewusstsein in der breiten Bevölkerung, das durch ein Losverfahren wohl eher mehr Wirkung als Differenzierung bekommt.

#entgendern #gendern #agender

@olgkarlsruhe wenn ihr "alle" statt "jeden" benutzt, sprecht ihr auch wirklich alle (inkl. intergeschlechtlicher Personen) an.
Thema: Urteil des Verfassungsgerichts zur dritten Option und dessen sinngemäße Umsetzung in der Kommunikation.
Besonders passend am 8.11...
Tipp: https://i42.eu/entgendern

#intergeschlechtlich #entgendern #gender #Geschlechtergerechtigkeit #nichtbinär #GeschicktGendern

Entgendern nach Phettberg | bpb.de

Geschlechtsneutral zu formulieren, ist im Deutschen nicht einfach. Sobald wir versuchen, über Menschen zu sprechen, schleichen sich geschlechtsspezifische Pronomen ein, und bei Verwandtschaftsbezeichnungen wie "Schwester" oder "Vater" ist das Geschle

bpb.de
@publicvoit Positiv am #Entgendern ist, dass es das Problem des fehlenden Oberbegriffs löst, indem es einen neuen schafft. Entgendern schwächelt aber bei der #Geschlechtergerechtigkeit: Männer und Frauen bekommen jeweils eigene Formen, alle anderen Geschlechter gehen leer aus und können höchstens mitgemeint werden. Außerdem macht es, indem es das Nomen Agentis (gebildet aus dem Wortstamm + -er Suffix) den Männern endgültig zuschlägt, die Frau zu einem Anhängsel des Mannes. Kein Engländ-er ohne England, keine Engländ-er-in ohne Engländer. Insofern sehe ich Gendern 2.0 als Weiterentwicklung dessen, was mit Hermes Phettberg begonnen hat.

"Für mich ist die Debatte ums Gendern aber auch ein Beispiel für eine, die von den eigentlichen Problemen ablenkt. Deshalb versuche ich, sie nicht zu befeuern."

Sophie Koch, Queerbeauftragte der Bundesregierung, hält das gezielte sprachliche Unsichtbarmachen eines Teils der Menschen, die sie vertreten soll, nicht für ein reales Problem und suggeriert, dass man besser nicht mal kritisch darüber reden sollte.

Weitreichende Einschränkungen geschlechtergerechter Sprache wie u.a. von Wolfram Weimer gefordert, erklärt sie im taz-Interview zwar für "falsch", möchte darüber aber auch keine "wochenlangen Debatten führen". Erkennt sie nicht, dass es hier um deutlich queerfeindliche autoritaristische Bestrebungen geht und um Angriffe auf die Meinungsfreiheit als solche?

Im restlichen Interview redet sie eher den politischen Status Quo schön als ernsthafte Kritik zu üben. Die taz adelt das handzahme Gesäusel mit dem Framing "leise Diplomatie statt laute Symbolpolitik".

Mir fehlen einfach die Worte.

#Queerpolitik #Entgendern #Gendern #DePol

https://taz.de/Queerbeauftragte-Sophie-Koch/!6116867/

Queerbeauftragte Sophie Koch: „Ich will mich da nicht verkämpfen“

Sophie Koch, Queerbeauftragte der Bundesregierung, setzt auf leise Diplomatie statt auf laute Symbolpolitik. Auf ein Gespräch mit Merz wartet sie seit Juli.

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