Der Artikel der Berliner Zeitung von Immo v. Fallois ist mehr als eine Würdigung Clemens Meyers – er ist ein kulturpolitisches Statement. Mit deutlich erkennbarem Unmut analysiert er die Nicht-Auszeichnung von Meyers monumentalem Roman Die Projektoren auf der Frankfurter Buchmesse 2024. Der Text ist dabei keine bloße Ehrenrettung für einen enttäuschten Autor, sondern eine scharfsinnige Skizze über die Machtverhältnisse im deutschen Literaturbetrieb – ein Appell gegen das selbstzufriedene ...
Literaturcafé
Programm Frühjahr 2025:
Samstag, 22. Februar 2025, 16.00 - 17.30 Uhr
Isabel Fraas liest aus: Mein drittes Leben von Daniela Krien
Samstag, 22. März 2025, 16.00 – 17.30 Uhr
Eva Büttner-Egetemeyer: Man kann auch in die Höhe fallen von Joachim Meyerhoff
Samstag, 17. Mai 2025, 16.00 – 17.30 Uhr
Isabel Fraas liest aus: Ein anderes Leben von Caroline Peters
#stadtbüchereiwürzburg
#literaturcafé
#isabelfraas
#evabüttneregetemeyer
#danielakrien #joachimmeyerhoff
#carolinepeters
Besetztes Kunsthaus Tacheles in der Oranienburger Straße, Berlin Mitte, 1993
Daneben: „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ von Daniela Krien
#berlin #mitte #tacheles #oranienburger_straße #90er #danielakrien #literatur
Gestern war „Mein drittes Leben“ von Daniela Krien dann gleich in zweifacher Ausführung in der Bibliothek hinterlegt. Aber es enttäuscht mich. Ein gut gemachtes Buch. Vielleicht ist es das. Zu gut gemacht. Es rührt mich nicht an. Es liest sich nicht, als würde jemand etwas wagen, als würde jemand etwas herausfinden wollen.
Ich bin vielleicht die einzige, die es so empfindet, aber ich bleibe beim Lesen an der Oberfläche, es zieht mich nicht ins Innere, ich gerate in keinen Strudel. Trotzdem ist es sehr gut lesbar, spricht wichtige Themen an. Aber irgendwie macht Daniela Krien das zu gut. Vielleicht, denke ich gerade, ist es sogar dieses viel beschworene Show don´t tell, das mich latent langweilt, denn ich liebe philosophische Einlassungen, gedankliche Monologe. Wenn die bei Krien auftreten sind sie nie abwegig oder überraschend. Sie sind vielmehr immer klar und umweglos. Das ist vermutlich das, was die Kritik als „Schönheit und Klarheit der Sprache“ lobt. Mich langweilt es.
https://muetzenfalterin.blogda.ch/2024/09/25/daniela-krien-mein-drittes-leben/
Daniela Krien, eine der beeindruckendsten Stimmen der zeitgenössischen deutschen Literatur, kehrt mit ihrem neuesten Werk "Mein drittes Leben" zurück und setzt sich erneut mit den großen Fragen des Lebens auseinander: Was bedeutet es, neu anzufangen? Wie gehen wir mit Verlust um? Und was bleibt, wenn alles verloren scheint?
Daniela Kriens dritter Roman »Der Brand« liest sich reibungslos und leicht – fast schon zu schnell gleitet man über die 270 Seiten hinweg. Die Autorin kombiniert aktuelle gesellschaftliche Diskussionen gekonnt mit dem Kernthema zwischenmenschlicher Beziehungen.