
Blick auf Schreiben und Leben: »Das kleine Haus am Sonnenhang« von Alex Capus
Italien in den 1990er Jahren: ein abgelegenes Haus an einem sonnigen Hang in Piemont, ein junger Mann, der schreibt, beobachtet, nachdenkt. In »Das kleine Haus am Sonnenhang« führt uns Alex Capus an einen Ort, der geografisch und innerlich verortet ist. Ein Rückzugs- und Resonanzraum für Erinnerungen, Gedanken und das Schreiben.
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Schreiben über Trauer: Barbara Pachl-Eberhart über »Vier minus drei«
Sollte man sich einen Spielfilm über den tragischen Unfalltod eines Vaters und seiner zwei Kinder im Kino ansehen? Einen Film, der das Leid der Mutter zeigt und wie sie das alles zu verarbeiten versucht? Ja, sagt die Autorin Barbara Pachl-Eberhart, auf deren wahrer Lebensgeschichte der Film »Vier minus drei« beruht. Ein Gespräch über den Film und das Schreiben über Trauer und Tod.
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»Ich erzähle von meinen Beinen« - Ein Gespräch mit Cornelia Travnicek
Eine Frau bleibt mitten auf der Straße stehen – weil sie an so vieles denken muss und daher vergessen hat weiterzugehen. Cornelia Travnicek hat über Mental Load und ADHS einen Roman geschrieben: »Ich erzähle von meinen Beinen«, erschienen im Pikus Verlag. Wolfgang Tischer hat sich mit Cornelia Travnicek über ihr neues Buch unterhalten.
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Andere Entscheidungen, andere Leben: »Die Namen« von Florence Knapp und vier weitere Romane über das, was hätte sein können
Was wäre, wenn Sie in ihrem Leben andere Entscheidung getroffen hätte? Wäre ihr Leben mit einem anderen Vornamen anders verlaufen? Was im wahren Leben Spekulation bleibt, lässt sich in Romanen durchspielen. Zum Bestseller »Die Namen« stellt Juliane Hartmann weitere »Was-wäre-wenn-Romane« vor.
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Siri Hustvedt: »Ghost Stories« und »Dance around the self« in der Doppelkritik
Siri Hustvedt und Paul Auster waren 43 Jahre verheiratet. Auster starb am 30. April 2024. Die Trauer um ihren »Lebensmensch« hat Hustvedt im Buch »Ghost Stories« verarbeitet. Nahezu zeitgleich kommt im Frühjahr 2026 der Dokumentarfilm »Dance around the self« über Siri Hustvedt in die Kinos. Ein Blick auf beide Werke.
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Schreiben mit Sebastian Fitzek: Annika Strauss über den Horror-Thriller REM
»REM« ist Sebastian Fitzeks erster Ausflug ins Horror-Genre. Geschrieben hat er das Buch gemeinsam mit der Autorin und Schauspielerin Annika Strauss. Wie sah die Zusammenarbeit konkret aus? Wie kam es zu der ungewöhnlichen Kooperation? Und warum kennt Annika Strauss beim Thema Horror keine Grenzen? Wolfgang Tischer hat sich im Podcast des literaturcafe.de ausführlich mit Annika Strauss über »REM« unterhalten.
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Weg wie Jonas: Was ist los mit Thomas Glavinic und kommt noch ein Roman?
Der Österreicher Thomas Glavinic galt als einer der besten zeitgenössischen deutschsprachigen Autoren. Doch seit 10 Jahren gibt es keinen neuen Roman mehr von ihm. Was ist los mit Thomas Glavinic? Wer sich im Netz auf Spurensuche begibt, liest die Geschichte eines tragischen Absturzes. Doch es gibt ein klein wenig Hoffnung auf ein neues Buch.
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Zeitlos im Zeitgeist: »Bei Regen in einem Teich schwimmen« von George Saunders
»Bei Regen in einem Teich schwimmen« lautet der Titel einer Kurzgeschichte von Anton Tschechow. George Saunders nimmt uns in seinem gleichnamigen Buch mit in die Welt der »russischen Meister« und zeigt, warum ihre Texte zeitlos sind. Schade nur, dass sich die deutsche Übersetzung im Zeitgeist verheddert.
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Ein Leben aushalten: »Die Riesinnen« von Hannah Häffner
Eine Familiengeschichte über drei Generationen, die im Schwarzwald spielt. Selbst diese nüchterne Inhaltsangabe lässt Heimatroman und Kuckucksuhren-Klischee befürchten. Doch mit »Die Riesinnen« hat Hannah Häffner ein Buch geschrieben, das erzählerisch und sprachlich weit aus der dominierenden Dutzendware herausragt.
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SPIEGEL-Bestseller-Aufkleber: käuflich und manipulierbar?
Der inflationär auftretende SPIEGEL-Bestseller-Aufkleber ist in Verruf geraten. Er wird vom Buchhandel als »Arschgeweih der Literatur« verhöhnt, und eine Recherche der SZ scheint zu belegen, dass er mehr oder weniger käuflich ist – das notwendige Kleingeld vorausgesetzt.
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