Leserbriefe…
Der Physiker Florian Aigner kritisiert ein bisschen die Autokultur und findet ein bisschen mehr Grün in den Städten nicht schlecht…nix Aufregendes, ganz, ganz bescheiden.
Leserbriefe…
Was für ein Getobe und Rasen!
(Ich kann mich da nicht wirklich ausschließen).
Ein Wort aus dem AT kommt mir da in den Sinn:
„Was toben die Völker und sinnen die Nationen Vergebliches!“
Ich liebe den biblischen Parallelismus!
Da kommt mir der Gedanke, dass ein guter Leser, der auch ein guter Gesprächspartner wäre, und sicher als Freund in Frage käme, die Gegen-/Gegnerargumente nicht nur auf ihre Fehlerhaftigkeit hin anschauen würde. Wenn ihm ein Gegenargument einfiele, würde er nicht in Triumphgeheul ausbrechen und zu feuern beginnen. Wie wir es so oft erleben. Wie wir es so oft tun?
Er würde nicht nur nach der Schwäche in den Gedanken des anderen suchen, sondern auch nach ihrer Richtigkeit. Er würde versuchen, ob sie sich gegen seine eigenen Einwände wahr machen lassen.
Und der schnelle Etiketten-Colt, der aus dir (je nach Besitzer) in einer Sekunde einen Links-grün-versifften Syphilisten oder Faschisten oder Terroristen oder Antisemiten oder Transphoben oder Rassisten (etc. pp.) macht, bliebe im Holster stecken und würde zuerst ganz zuhause bleiben und verrosten…
An seinem Nicht-Gebrauch würde man auch Freunde erkennen. Freunde sind die, die dir zunächst mal Gutes unterstellen, auch wenn du merkwürdige Sachen sagst.
Das Getobe und Rasen des Bürgers…
Ich gebe mir Mühe… aber der Colt juckt…
#Leserbriefe #Wutbürger #Härte #Contenance #Menschenfreundlichkeit #Stil #Gesprächsfähigkeit
