Wer kennt es nicht?
Da will man mit Yoga anfangen, weil man im Umfeld nur das Beste gehört hat, endlich traut man sich in ein Studio zu gehen und kommt sich vor wie ein Bewegungslegastheniker.
Vorab etwas GANZ WICHTIGES:
⚡️ Yoga sollte NIE, wirklich NIEMALS weh tun. Es darf sich seltsam. unbehaglich, auch anstrengend anfühlen. Alles normal. Aber niemals solltest du einen heftigen, spitzen und lokal eingegrenzten Schmerz empfinden.
Die Vorwärtsbeuge (Uttanasana) und ihre Abwandlung, die Hand-unter-Fuß oder auch Gorilla Pose (Pada Hastasana). Um hier mit den Händen zu den Füßen oder sogar unter die Füße zu kommen, erfordert eine konsistente Praxis, die Stärkung und Dehnung der Muskulatur. Eine Isolation dieser beiden Aktionen ist nur bei einigen Muskelgruppen, wie z.B. der Pomuskulatur möglich.
Die Beinrückseite (inkl. Po) sollte nicht nur flexibel (dehnbar), sondern auch gestärkt sein. Wenn beides nicht da ist, riskierst du deine erste Yogaverletzung, den sog. „Yoga Butt“. Hier fatzt die Sehne ab, die die Muskulatur der Beinrückseite (Hamstrings) mit dem Becken, genauer gesagt, dem Sitzbein verbindet.
⚡️ Eine sehr langwierige Zeit der Heilung steht dir bevor.
💡 Eine Modifikation der Asana ist IMMER gleichwertig den „perfekten“ Asanas, die du auf Bildern in Yogabüchern siehst.
💡 Die Unversehrtheit (Integrität) der Asana bleibt unangetastet, wenn du Hilfsmittel benutzt und hilft dir, deine eigene Praxis zu entwickeln.
💡 Die Integrität sollte für dich immer im Forderung stehen.
Dieser Ansatz ist erstrebenswerter (und gesünder), als die Hände zu den Füßen zu bekommen.
Darum, wenn du das nächste Mal ins Yoga gehst und mal wieder diesen stechenden Schmerz im Rücken (oder im Ego) verspürst:
✅ nimm dir zwei Blöcke und bring dir den Boden etwas näher
✅ beuge deine Beine, um den unteren Rücken zu entlasten
✅ aktiviere die Pomuskulatur, um deinen Rumpf zu stabilisieren
✅ Erfreue dich an Uttanasana
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