Wer kennt es nicht?
Da will man mit Yoga anfangen, weil man im Umfeld nur das Beste gehört hat, endlich traut man sich in ein Studio zu gehen und kommt sich vor wie ein Bewegungslegastheniker.
Vorab etwas GANZ WICHTIGES:
âĄïž Yoga sollte NIE, wirklich NIEMALS weh tun. Es darf sich seltsam. unbehaglich, auch anstrengend anfĂŒhlen. Alles normal. Aber niemals solltest du einen heftigen, spitzen und lokal eingegrenzten Schmerz empfinden.
Die VorwĂ€rtsbeuge (Uttanasana) und ihre Abwandlung, die Hand-unter-FuĂ oder auch Gorilla Pose (Pada Hastasana). Um hier mit den HĂ€nden zu den FĂŒĂen oder sogar unter die FĂŒĂe zu kommen, erfordert eine konsistente Praxis, die StĂ€rkung und Dehnung der Muskulatur. Eine Isolation dieser beiden Aktionen ist nur bei einigen Muskelgruppen, wie z.B. der Pomuskulatur möglich.
Die BeinrĂŒckseite (inkl. Po) sollte nicht nur flexibel (dehnbar), sondern auch gestĂ€rkt sein. Wenn beides nicht da ist, riskierst du deine erste Yogaverletzung, den sog. âYoga Buttâ. Hier fatzt die Sehne ab, die die Muskulatur der BeinrĂŒckseite (Hamstrings) mit dem Becken, genauer gesagt, dem Sitzbein verbindet.
âĄïž Eine sehr langwierige Zeit der Heilung steht dir bevor.
đĄ Eine Modifikation der Asana ist IMMER gleichwertig den âperfektenâ Asanas, die du auf Bildern in YogabĂŒchern siehst.
đĄ Die Unversehrtheit (IntegritĂ€t) der Asana bleibt unangetastet, wenn du Hilfsmittel benutzt und hilft dir, deine eigene Praxis zu entwickeln.
đĄ Die IntegritĂ€t sollte fĂŒr dich immer im Forderung stehen.
Dieser Ansatz ist erstrebenswerter (und gesĂŒnder), als die HĂ€nde zu den FĂŒĂen zu bekommen.
Darum, wenn du das nĂ€chste Mal ins Yoga gehst und mal wieder diesen stechenden Schmerz im RĂŒcken (oder im Ego) verspĂŒrst:
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nimm dir zwei Blöcke und bring dir den Boden etwas nÀher
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beuge deine Beine, um den unteren RĂŒcken zu entlasten
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aktiviere die Pomuskulatur, um deinen Rumpf zu stabilisieren
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Erfreue dich an Uttanasana
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