#Antarktis-Eis schmilzt schneller als gedacht - mit Folgen für den #Meeresspiegel

Das Team machte in Zusammenarbeit mit anderen internationalen Forschern drei entscheidende Phasen fest:

1) Um das Jahr 2013 wurden durch starke Winde warme, salzige Wassermassen aus der Tiefe in höhere Schichten gezogen.

2) Um 2015 sorgten intensive Stürme dafür, diese Wärme direkt an die Meeresoberfläche zu bringen, wo diese für ein schnelleres Schmelzen des Eises sorgte.

3) Seit 2018 blieb die Meeresoberfläche warm und salzig, was die Entstehung neuen Eises hemmt.

Auch die Forscher aus Southampton warnen vor weitreichenden Konsequenzen: "Das ist besorgniserregend, denn der massive Verlust an #Meereis destabilisiert die #Strömungssysteme der #Weltmeere und führt dazu, dass sich unser Planet viel schneller als erwartet erwärmt", erklärt Narayanan.

https://www.geo.de/natur/das-antarktis-eis-schmilzt-schneller-als-bisher-gedacht-37399766.html

#Klimakatastrophe
#Kryosphäre
#Uhhps

Warum CO2-Emissionen die Stratosphäre abkühlen

Es scheint paradox: Das Treibhausgas #Kohlendioxid heizt die Erde auf – aber macht ihre obere #Atmosphäre kälter. Warum das so ist und welcher Mechanismus hinter dieser Stratosphären-Abkühlung steckt, haben nun Physiker entschlüsselt. Demnach vergrößert sich durch steigende #CO2-Konzentrationen der Wellenlängenbereich, in dem die CO2-Moleküle wärmende #Infrarotstrahlung effizient an den Weltraum abstrahlen – die #Stratosphäre wird kälter. Das behindert die Wärmeabgabe an den Weltraum und verstärkt den #Treibhauseffekt.

https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt/warum-co2-emissionen-die-stratosphaere-abkuehlen/

#Klimakrise
#Rückkopplung
#Uhhps

Regional temperature trends in Western and Central #Europe

Regional warming of 2 °C will be reached around the year 2040. By the year 2100, regional warming of 7 °C is expected on average, with the best-case scenario being 4 °C and the worst-case scenario reaching 10 °C.
Given the current implementation of climate protection measures, a risk assessment must therefore be based on the worst-case scenario – regional warming of between 7 °C and 10 °C.

https://atlas.climate.copernicus.eu/atlas

#Copernicus
#ClimateScience
#ClimateCrisis
#GlobalWarming
#Uhhps

Atlantikströmung dürfte bereits in diesem Jahrhundert instabil werden

Die atlantische meridionale Umwälzzirkulation, zu der der #Golfstrom gehört, wird wohl langfristig zum Erliegen kommen. #Europa drohen Frost und Hitze

Der Rückgang der #AMOC wird demnach bis 2100 zwischen 42 und 58 Prozent betragen. Portmanns Kollege Stefan Rahmsdorf vom Potsdam-Institut für #Klimafolgenforschung nennt das Ergebnis wichtig und besorgniserregend: "Es zeigt, dass die 'pessimistischen' Modelle, die bis zum Jahr 2100 eine starke Abschwächung der AMOC vorhersagen, leider die realistischeren sind, da sie besser mit den Beobachtungsdaten übereinstimmen."

Die Strömung kommt also in diesem Jahrhundert wohl noch nicht zum Erliegen, allerdings wird ein Kollaps irgendwann unausweichlich.

https://www.derstandard.at/story/3000000316882/atlantikstroemung-duerfte-bereits-in-diesem-jahrhundert-instabil-werden

#Klimakatastrophe
#Uhhps

Models warn Thwaites Glacier could rival entire Antarctic ice loss by 2067

The future of one of Antarctica's most iconic #glaciers could be far more dramatic than scientists previously thought. Using satellite calibrated ice sheet models, a team of researchers from the University of Edinburgh found that the #ThwaitesGlacier in West #Antarctica could be shedding 180–200 gigatonnes of ice per year by 2067—a rate roughly comparable to the entire Antarctic ice sheet's current mass loss. That would represent a stunning acceleration in ice loss from a single glacier and underlines urgent concerns about future contributions to #SeaLevelRise.

https://phys.org/news/2026-03-thwaites-glacier-rival-entire-antarctic.html

#ClimateScience
#ClimateCatastrophe
#Cryosphere
#Uhhps

Centuries of net-negative emissions are required to secure a safe climate future, two studies suggest

Two new studies conclude that stabilizing long-term #climate risks will require sustained net-negative carbon dioxide (#CO2) #emissions for centuries. Approaching the problem from distinct perspectives—legal and technological feasibility on the one hand, and economic optimization under uncertainty on the other—the research converges on a consistent message:

--> reaching net zero is not enough.

Both studies were led by researchers from the Exploratory Modeling of Human-natural Systems Research Group of the #IIASA Advancing Systems Analysis Program and underline that achieving the #ParisAgreement goals will demand durable commitments to large-scale #CarbonDioxide removal (#CDR) extending far beyond current policy timelines.

Stabilizing #SeaLevelRise and #permafrost thaw demands long-term carbon removal commitments

https://phys.org/news/2026-03-centuries-net-negative-emissions-required.html

#ClimateScience
#ClimateCrisis
#Uhhps

Centuries of net-negative emissions are required to secure a safe climate future, two studies suggest

Two new studies conclude that stabilizing long-term climate risks will require sustained net-negative carbon dioxide (CO₂) emissions for centuries. Approaching the problem from distinct perspectives—legal and technological feasibility on the one hand, and economic optimization under uncertainty on the other—the research converges on a consistent message: reaching net zero is not enough.

Phys.org

Klima: Erderwärmung deutlich beschleunigt

Die #Erderwärmung hat sich seit etwa 2015 deutlich beschleunigt. Das zeigt eine Studie, für die natürliche Einflüsse auf das #Klima herausgerechnet wurden. Während die globale Temperatur von 1970 bis 2015 um durchschnittlich 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt gestiegen sei, seien es in der Dekade danach etwa 0,35 Grad gewesen.

Wenn man die Einflüsse von #ElNiño, Vulkanausbrüchen und solaren Zyklen herausrechnet, dann liege die Erderwärmung von 1970 bis 2015 wie genannt bei durchschnittlich 0,2 Grad pro Jahrzehnt und in der Dekade seit 2015 bei 0,35 Grad, erläutert Rahmstorf auf Anfrage. Bevor die natürlichen Faktoren abgezogen wurden, seien diese Trends aber fast die gleichen gewesen, nur der Unsicherheitsbereich sei dann viel größer, und daher werde die statistische Signifikanz nicht erreicht.

„Wir können nun erstmals eine starke und statistisch signifikante Beschleunigung der Erderwärmung nach 2015 belegen“, betont auch Co-Autor Foster. "Entscheidend ist, dass wir aus den Messdaten bekannte, natürliche Schwankungen herausrechnen, sodass das zufällige „Rauschen" geringer wird und daher das langfristige Erwärmungssignal klarer hervortritt.“

https://science.orf.at/stories/3234513/

#Klimawissenschaft
#Klimakrise
#Uhhps

Klima: Erderwärmung deutlich beschleunigt

Die Erderwärmung hat sich seit etwa 2015 deutlich beschleunigt. Das zeigt eine Studie, für die natürliche Einflüsse auf das Klima herausgerechnet wurden. Während die globale Temperatur von 1970 bis 2015 um durchschnittlich 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt gestiegen sei, seien es in der Dekade danach etwa 0,35 Grad gewesen.

ORF.at

Meeresspiegel: Pegel liegen höher als gedacht

Fehlerhafte Methodik führte zu unterschätzten Ausgangswerten in 90 Prozent der Studien

Methodik-Fehler: Gängige Studien haben den aktuellen #Meeresspiegel für viele Küstenregionen falsch ermittelt – er liegt bis zu einem Meter höher als gedacht, wie eine Metaanalyse enthüllt. Das bedeutet: Auch das #Risiko für #Überflutungen und #Landverlust wurde vielerorts stark unterschätzt. Schon jetzt leben demnach 68 Prozent mehr Menschen unter dem Meeresspiegel und 37 Prozent mehr Landfläche ist betroffen, so das Team in „Nature“. Schuld an der Diskrepanz sind falsche Referenzwerte und fehlerhafte Methoden.

https://www.scinexx.de/news/geowissen/meeresspiegel-groesstenteils-falsch-ermittelt/

#Fernerkundung
#Klimawissenschaft
#Meeresspiegelanstieg
#Uhhps

We may be underestimating the true carbon cost of northern wildfires

#Wildfires in the northern boreal #forests of #Alaska, #Canada, #Scandinavia, and #Russia may be more damaging to the #climate than previously thought, a new UC Berkeley-led study suggests. That's because these #fires don't just burn through trees; they can also penetrate deep into the #carbon-rich layers of #soil underneath many #boreal forests, releasing carbon that has been accumulating for hundreds or even thousands of years.

https://phys.org/news/2026-02-underestimating-true-carbon-northern-wildfires.html

#ClimateScience
#Uhhps
#ClimateCatastrophe

We may be underestimating the true carbon cost of northern wildfires

Wildfires in the northern boreal forests of Alaska, Canada, Scandinavia, and Russia may be more damaging to the climate than previously thought, a new UC Berkeley-led study suggests. That's because these fires don't just burn through trees; they can also penetrate deep into the carbon-rich layers of soil underneath many boreal forests, releasing carbon that has been accumulating for hundreds or even thousands of years.

Phys.org

Wichtiger Kohlenstoffspeicher hat Leck

Ein riesiger Kohlenstoffspeicher in der Demokratischen Republik #Kongo hat ein Leck. Seen geben dort uralten Kohlenstoff in die #Atmosphäre ab, wie eine Studie der Eidgenössische Technische Hochschule (#ETH) Zürich zeigt. Bisher galt der Speicher als sicher.
Die riesigen Sumpf- und Torfgebiete im #Kongobecken spielen eine wichtige Rolle im globalen #Kohlenstoffkreislauf wie die ETH Zürich am Montag in einer Mitteilung zur Studie betonte.
Obwohl sie nur 0,3 Prozent der Landoberfläche ausmachen, lagert dort ein Drittel des in tropischen Torfgebieten gespeicherten Kohlenstoffs.
Die WissenschaftlerInnen stellten, dass die Seen große Mengen #Kohlenstoff in Form von #CO2 ausstoßen. Entgegen den bisherigen Annahmen stammt dieser Kohlenstoff nicht nur aus jüngst abgestorbener #Pflanzenmasse. Altersbestimmungen zeigten, dass bis zu 40 Prozent des freigesetzten Kohlenstoffs aus #Torf stammt, der sich über Tausende von Jahren in den umliegenden #Sümpfe'n abgelagert hat. Die Forschenden sprechen von einem „Leck“ im #Kohlenstoffspeicher.

#Uhhps
#Klimakatastrophe

https://science.orf.at/stories/3234340/