#otd1945 beginnt die Räumung des KZ #MittelbauDora. Das Wachpersonal treibt in den folgenden Tagen Tausende Häftlinge aus Hauptlager und Außenlagern des KZ-Komplexes Mittelbau auf Räumungstransporte per Bahn und auf #Todesmarsch -Wege zu Fuß, um ihre Befreiung zu verhindern.
Auch in den KZ-Außenlagern #Rottleberode und #Stempeda zwingt das Wachpersonal die Häftlinge am 4. und 5. April 1945 zur Lagerräumung. Daran erinnert die Todesmarschstele in Stempeda, heute ein Ortsteil von #Nordhausen.
Im Rahmen der Horrorfilmnacht haben wir auch „The Long Walk – Todesmarsch" angeschaut, die Verfilmung eines der Lieblingsbücher der Gemahlin von Stephen King. Gegen die Änderungen der Handlung im Vergleich zur Romanvorlage gab es keine Einsprüche.
Aber irgendwie wirkte der Film handwerklich nicht so ganz auf der Höhe - das für das Überleben der Dargestellten ja nicht ganz nebensächliche Lauftempo wies unserem Eindruck nach zwischen den Szenen dermaßen Schwankungen auf, dass wir es unter mehrfachem Anschlussfehler verbuchen würden. Und: Für maximal 16 Jahre alt gingen die Teilnehmer sicherlich nicht mehr durch - warum hatten die angesichts der auch zeitlichen Länge des Marsches trotzdem durchgehend alle offensichtlich keinerlei Bartwuchs?
Wie fanden denn andere diesen Film bzw. seine Umsetzung?