Fast vergessen:
Das war hier in der Nähe und überall hier in den Orten an der Küste gibt es die entsprechenden Gräber der Ermordeten Menschen:
Fast vergessen:
Das war hier in der Nähe und überall hier in den Orten an der Küste gibt es die entsprechenden Gräber der Ermordeten Menschen:
@Klotzkie
Danke für das Link und die Aufklärung.
Ich glaube viele in #SH aber auch viele Touristen wissen nichts von dieser Hölle, die damals in #Neustadt an der Ostsee war.
Ich werde zukünftig mit einem anderen Bewußtsein dort am Hafen und am Strand sein.
#kriegsendphase #verbrechen #caparcona
Lübecker Nachrichten: “Der 3. Mai 2025 ist zugleich der 80. Jahrestag der Ankunft und Ermordung von Menschen aus dem KZ Stutthof. Die Häftlinge strandeten in Neustadt und machten sich auf die Suche nach Essbarem. Neustädter Bürger, Marinesoldaten und Männer vom Volkssturm trieben sie zusammen und erschossen mehr als 200 Menschen. Für dieses Massacker von Neustadt wurde nie jemand verurteilt.”
Am 3. Mai 1945, wenige Tage vor Kriegsende, bombardierte die britische Luftwaffe mehrere Schiffe in der Lübecker Bucht – ohne zu wissen, dass sich an Bord fast 9000 KZ-Häftlinge befanden. Über 7000 Menschen starben. Bis heute ist unklar, ob die Tötung geplant war oder aus einem mörderischen Chaos heraus entstand.
@jfinger vom @dhiparis über das schwimmende KZ:
Als am Nachmittag des 3. Mai 1945, wenige Tage vor Kriegsende, die britische Royal Air Force Schiffe in der Lübecker Bucht bombardierte, wussten die Piloten nicht, dass sich an Bord von drei Schiffen in der Bucht etwa 9000 KZ-Häftlinge befanden. Die Cap Arcona, ein luxuriöses Kreuzfahrtschiff, und der Frachter Thielbeck waren von der SS beschlagnahmt worden, um angesichts des schnellen Vorrückens der britischen Truppen in Norddeutschland Gefangene aus den Konzentrationslagern zu »evakuieren«. Beide Schiffe ankerten in der Bucht und wurden versenkt. Von 7000 Menschen überlebten etwa 400. Die Athen, ein von der SS beschlagnahmter Frachter war in den Hafen zurückbeordert worden und hatte dort die weiße Flagge gehisst: sie entging den Bomben und mit ihr rund zweitausend Deportierte. Ein viertes Schiff, die Deutschland, die gerade erst zu einem Lazarettschiff umgebaut worden war, wurde versenkt, ohne dass es Opfer gab: auf ihr befanden sich keine Häftlinge, die Mannschaft war geflüchtet.