@thijs_lucas
… Ein gutes Beispiel ist der erste (!) deutsche Verkehrsminister Hans-Christoph #Seebohm, der die Schiene stärken und den Straßenverkehr ausdünnen wollte, sich aber auf persönliche Weisung #Adenauer⁠s dem Druck der Lobbyisten beugen musste:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/der-kluge-herr-seebohm-a-5113d9ed-0002-0001-0000-000041758736
(2/2)

@ADFC @energisch_

LASTWAGEN-VERORDNUNG: Der kluge Herr Seebohm

Die Matadore der Automobil-Industrie, der Reifenfabriken und des Straßenverkehrsgewerbes gaben sich in den letzten Wochen die größte Mühe, dem Bundeskanzler zu demonstrieren, daß der Bergassessor Dr.-Ing. Hans-Christoph Seebohm, 54, nicht wieder als Verkehrsminister…

DER SPIEGEL

@fff Aber das ist doch alles nichts Neues. Schon der allererste Verkehrsminister der Bundesrepublik (ein gewisser Herr #Seebohm von der stramm nationalistischen DP, die damals Koalitionspartner der CDU war) wurde von Kanzler #Adenauer rabiat zurechtgewiesen, als er den verrückten Plan umsetzen wollte, große Teile des Straßenverkehrs auf die Schiene zu verlagern und die Bahn konkurrenzfähiger zu machen.

Seitdem gab es keinen Verkehrsminister mehr, der nicht nach der Pfeife der Autolobby tanzte.

extra 3: Von Seebohm bis Wissing: Der Fluch des Verkehrsministeriums | ARD Mediathek

Von Seebohm bis Wissing: Der Fluch des Verkehrsministeriums | Video | Deutsche Bundesverkehrsminister haben viel getan. Bislang wurde immer das ausgebaut, was gerade nicht gebraucht wurde. Kupferkabel statt Glasfaser, Autobahnen statt Bahnnetz und Bayern statt Brandenburg. Vor allem für Bayern. Und für sich selbst. Und wie viele Verkehrsminister braucht man, um endlich wirklich den Radverkehr zu fördern? Dieser Feldversuch läuft seit 60 Jahren und bisher gibt es keine Antwort. Auch FDP-Verkehrsminister Volker Wissing sieht sich in erster Linie als Anwalt der Autofahrer.