Seeberg: Kleingärten erhalten nach langem Warten neue Wasserleitungen

SeebergKleingärten erhalten nach langem Warten neue Wasserleitungen

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Christopher Dröge

25.06.2025, 12:41 Uhr

Lesezeit 2 Minuten

Kleingärten Berberitzenweg

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Die Kleingärtner am Berberitzenweg warten seit fast einem Jahrzehnt darauf, dass die altersschwachen Leitungsrohre ersetzt werden. 

Es ist ein Fall von „Was lange währt, wird endlich gut“: Das marode Wasserleitungsnetz der Kleingartenkolonie am Berberitzenweg in Seeberg soll durch eine Ringwasserleitung auf dem heutigen Stand der Technik ersetzt werden, das geht aus einer Verwaltungsvorlage in der Bezirksvertretung Chorweiler hervor. Nötig ist dies nicht erst seit gestern. Bereits 2016, vor fast zehn Jahren, hatte der Verein der gut 40 Gartenpächter erstmals die Erneuerung der Wasserversorgung bei der Stadt Köln beantragt, die laut dem Generalpachtvertrag für Kleingärten dafür zuständig ist, diese sicherzustellen. Eigentlich war der Antrag bereits bewilligt und die Umsetzung hatte 2020 erfolgen sollen – dann kam die Pandemie dazwischen. Der ursprüngliche Förderantrag war durch die Bezirksregierung daher doch noch abgelehnt worden, ein erneut gestellter Antrag jedoch 2021 bewilligt. Auf dessen Umsetzung wartet die Kleingärtnergemeinschaft nun seit vier Jahren.

Gelder werden von Klettenberg nach Seeberg umgeschichtet

Der vorhandene Wasserleitungsanschluss wurde bei der Gründung der Kleingartenkolonie Anfang der 1970er Jahre installiert. Erst mit der Zeit wurden unterirdische Leitungsrohre verlegt und die einzelnen Gartenparzellen an das Leitungsnetz angeschlossen. Die verlegten Rohre sind inzwischen altersbedingt vielfach undicht und lassen bedeutende Mengen Wasser im Boden versickern – ein Schaden, der alle Pächter betrifft, denn separate Wasserzähler fehlen bislang. Der Wasserverbrauch und die entsprechenden Kosten werden daher auf alle Parteien umgelegt und gemeinschaftlich abgerechnet, eine transparente Abrechnung über den tatsächlichen Verbrauch der einzelnen Pächter ist so nicht möglich. Moderne Wasserzähler sollen hier Abhilfe schaffen.

Insgesamt sind für die Maßnahme Kosten von 474.000 Euro veranschlagt, einschließlich eines Eigenanteils von 29.000 Euro, den die Vereinsmitglieder aufbringen müssen. Die Verwaltung hatte beim Land NRW eine Förderung in Höhe von 294.000 Euro beantragt, dies war jedoch abgelehnt worden, da das Land das Förderprogramm für Kleingärten begrenzt hatte. Die fehlenden Mittel können jedoch durch Einsparungen bei einem ähnlichen Bauprojekt in einer Kleingartenanlage in Klettenberg aufgebracht werden, wo ebenfalls das Wasserleitungsnetz ersetzt werden soll – dieses verzögert sich jedoch, so dass die Mittel umgeschichtet werden können. Ein Datum für den Baubeginn in Seeberg nennt die Verwaltungsvorlage allerdings auch nicht.

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Christopher Dröge

schreibt für das Stadtteil-Ressort des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Jahrgang 1979, studierte an der Universität zu Köln Sachen, die mit G anfangen (Germanistik, Geschichte und Geografie). Seit 2010 als freiberuflicher Journalist und Autor tätig, schreibt für verschiedene Kölner Lokalmedien. Seit 2020 auch für die KStA-Stadtteile, hier vor allem über den Kölner Norden.

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„Älter als unsere Eltern“: Schule in Köln-Seeberg wird 50

Gerade das zurückliegende Jahrzehnt war für die Schule von Veränderungen geprägt gewesen. In den Jahren 2013 und 2014 etwa musste sie viele Schulen in den vergangenen Jahren in eine Reihe von Containern umziehen, da das Schulgebäude in dieser Zeit aufwändig saniert werden musste. 2015 konnten sie in den renovierten Bau wieder einziehen, der nun auch über ausreichend Räumlichkeiten für den OGTS-Bereich verfügte. Seit 2017 hat die Schule außerdem einen Schulgarten, in dem die Kinder im Rahmen der sachkundlichen Fächer Natur erleben können.

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Köln-Chorweiler: Spielplatz in Seeberg wird runderneuert

Köln-ChorweilerSpielplatz in Seeberg wird runderneuert

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Christopher Dröge

06.04.2025, 16:13 Uhr

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Zurzeit herrscht auf dem Spielplatz Magnolienweg gähnende Leere – das soll sich wieder ändern.

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Seit geraumer Zeit ist der Spielplatz am Magnolienweg nicht mehr als solcher erkennbar. Das soll sich künftig wieder ändern.

Zurzeit bietet der frühere Spielplatz am Magnolienweg in Seeberg einen eher traurigen Anblick: Sämtliche Spielgeräte mussten aus Gründen der Verkehrssicherheit abgebaut werden, mit der leeren Sandfläche lässt sich außer Buddeln wenig anfangen. Das soll sich nun aber wieder ändern, denn die Kinder- und Jugendverwaltung plant eine grundlegende Neugestaltung des Spielplatzes.

Dabei will sie sich an den Wünschen der Zielgruppe orientieren und hatte daher zuvor Kinder, Eltern und weitere Interessierte per Aushang eingeladen, sich an den Planungen zur Gestaltung zu beteiligen. Bei einem Termin vor Ort waren Wünsche und Ideen gesammelt worden – dabei hatte sich gezeigt, dass die Kinder selbst vor allem verschiedene Klettermöglichkeiten bevorzugten und daher eine große Spielanlage wünschten, wie sie inzwischen auf vielen Spielplätzen zu finden ist. Die Eltern dagegen hatten ihre jüngeren Geschwister im Blick und pochten daher darauf, dass auch Spielmöglichkeiten für Kleinkinder geschaffen werden sollten.

Spielplatzplanung: Wünsche von Kindern und Eltern im Fokus

Den Wünschen entsprechend wurde nun eine Planung erstellt, die der Bezirksvertretung Chorweiler in einer Vorlage vorgestellt worden war. Zentrales Element des Spielplatzes wird künftig eine großzügige Kletteranlage aus Robinienholz sein, die jüngeren und älteren Kindern gleichermaßen Spielmöglichkeiten bieten soll.

Neben einer Rutsche soll die Anlage über zwei unterschiedlich hohe Rautentürme verfügen, die durch eine Brücke miteinander verbunden sein sollen. Beide Türme sollen mit Dreieckspodesten in unterschiedlicher Höhe ausgerüstet werden. Am kleineren der beiden Türme sind weiterhin verschiedene Sandspiele vorgesehen: Sandsiebe, eine drehbare Siebtrommel, ein Sandaufzug mit Sandrad und einer Ablaufrinne.

Über die Brücke wird der höhere der beiden Türme erreichbar sein, der neben einer Rutschstange auch mit einer 2,45 Meter hohen Freifallrutsche ausgestattet sein soll. Über eine Kletterwand und eine Strickleiter kann der Turm auch von außen bestiegen werden. Zusätzlich zu dieser zentralen Kletteranlage sollen auch eine Doppelschaukel, ein Sitzkarussell und eine kleine Kugelbahn installiert werden. An die Eltern ist in Form einer Sitzbank gedacht.

Leuchtende Farben wie Karminrot, Rapsgelb, und Hellrot-Orange sollen dafür sorgen, dass die Anlage schon von weitem zu sehen sein wird. Wann das sein wird, ist allerdings nicht klar – einen Zeitplan umfasst die Vorlage der Verwaltung nicht. 

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Christopher Dröge

schreibt für das Stadtteil-Ressort des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Jahrgang 1979, studierte an der Universität zu Köln Sachen, die mit G anfangen (Germanistik, Geschichte und Geografie). Seit 2010 als freiberuflicher Journalist und Autor tätig, schreibt für verschiedene Kölner Lokalmedien. Seit 2020 auch für die KStA-Stadtteile, hier vor allem über den Kölner Norden.

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ES 1120 Notizen von Hans von Tavel, 20. Jh. (Akten/Dossier/Grafik/Bandteil/Korrespondenz)

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Angriff in Köln-Seeberg: Vierköpfige Gruppe attackiert Fußgänger mit Tritten und Schlägen

Das Kriminalkommissariat 54 hat die Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen und bittet Zeugen sich unter der 0221 229-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden. (red)

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Falschparker: Köln-Seeberg – Verwaltung sieht keine Verkehrsgefährdung in der Herstattallee

Verkehrsspiegel, wie sie in früheren Jahren durchaus alltäglich waren, sind nach Ansicht der Verwaltung nicht mehr zeitgemäß, und werden generell nicht mehr installiert. Die Erfahrungen der Vergangenheit hätten gezeigt, dass das Verkehrsgeschehen durch die Verzerrung des Spiegelbildes von vielen Verkehrsteilnehmenden falsch interpretiert würde – vor allem die Geschwindigkeit sich nähernder Verkehrsteilnehmer würde oft deutlich unterschätzt.

Keinen Handlungsbedarf sieht die Verwaltung im Bereich der Bushaltestelle Herstattallee, wo die SPD-Fraktion gerne einen Fußgängerweg sehen würde. Dies setze jedoch eine Gefahrenlage voraus, die die Verwaltung weder durch den Verlauf der Strecke, noch deren Ausbauzustand gegeben sieht. Inan Gökpinar, Fraktionsvorsitzender der SPD, widersprach dieser Einschätzung. „Für mich klingt das, als hätte man sich die Situation nur auf dem Straßenplan angesehen, nicht vor Ort“, sagte er.

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Schlechte Anbindung?: Anwohnern bereitet Verkehr rund um Planung von Kreuzfeld Sorgen

Für den geplanten neuen Stadtteil nördlich von Chorweiler lud die Stadt erneut zum Beteiligungs-Workshop. Viele Fragen blieben offen.

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Die Gruppe der Frauen jedoch, die den Laden ehrenamtlich führten, wollten ihren Treffpunkt nicht mehr missen und weitermachen. „Also haben wir mit ihnen gemeinsam den Verein gegründet“, sagt Kleinjans. „Wir kommen gut miteinander aus, auch wenn wir alle aus verschiedenen Ländern kommen“, sagt Elisabeth Sinica, wie Kleinjans im Vorstand des Vereins. „Jede bringt etwas anderes mit ein und jedes Mal lernen wir voneinander.“

Schwierig ist die Lage des Fundus auch heute immer noch. „An Corona haben wir lange zu knabbern gehabt“, sagt Kleinjans. „Und die Damen sind inzwischen alle über 70 Jahre alt. Es ist schwer, Nachwuchs zu gewinnen, der bereit ist, so eine Tätigkeit ehrenamtlich zu übernehmen.“ (dro)

Fundus Köln-Nord Zörgiebelstraße 12, ist täglich von 12 bis 15 Uhr geöffnet.

https://www.bachhausen.de/soziales-engagement-fundus-koeln-nord-in-seeberg-feiert-15-jaehriges-bestehen/

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Fundus Koeln-Nord eV

Secondhand, Nahbarschaftstreff, Upcycling, Gruppenangebote

Seit Jahren gammeln in Chorweiler und Seeberg mehrere große Wohnblöcke vor sich hin. Mieter leben zwischen Schimmel und Ungeziefer. Doch der Eigentümer, ein Investmentsfonds der Genossenschaftsbank, tut offenbar nichts.#06032024 #StudioKöln #Wohnungen #Wohnraum #Verwahrlost #Genossenschaftsbank #Schimmel #Kaputt #Renovierung #Sanierung #Ossendorf #Seeberg
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