Aktuelle News aus der größten Stadt in NRW und Karnevalshochburg am Rhein, bekannt für Dom, Kölsch und 1. FC Köln. Alles rund um KVB, Flughafen, Messe und Kölner Haie.

Aktuelle News zu Politik, Wetter und Verkehr aus der größten Stadt in NRW, bekannt für Dom, Kölsch, 1. FC Köln und Kölner Haie. Mit Flughafen, Messe und Konzerten zieht die Karnevalshochburg am Rhein jedes Jahr Millionen Besucher an.#WDR #Köln #KreiseundStädte #Nachrichten #Ehrenfeld #Chorweiler #Kalk #Lindenthal #Mülheim #Nippes #Porz #Rodenkirchen #Blumenberg #Heimersdorf #RoggendorfThenhoven #Lindweiler #Seeberg #EschAuweiler #Merkenich #VolkhovenWeiler #Fühlingen #Pesch #Worringen #Bickendorf #Ossendorf #BocklemündMengenich #Neuehrenfeld #Vogelsang #Köln-AltstadtNord #Deutz #Köln-NeustadtSüd #Köln-AltstadtSüd #Köln-NeustadtNord #Brück #Ostheim #HumboldtGremberg #Merheim #RathHeumar #Höhenberg #Neubrück #Vingst #Braunsfeld #Sülz #Junkersdorf #Lövenich #Weiden #Klettenberg #Müngersdorf #Widdersdorf #Buchforst #Dünnwald #Höhenhaus #Buchheim #Flittard #Dellbrück #Holweide #Stammheim #Bilderstöckchen #Niehl #Riehl #Longerich #Weidenpesch #Mauenheim #Eil #Elsdorf #Ensen #Finkenberg #Gremberghoven #Grengel #Langel #Libur #Lind #Poll #Urbach #Wahn #Wahnheide #Westhoven #Zündorf #Bayenthal #Godorf #Hahnwald #Immendorf #Marienburg #Meschenich #Raderberg #Raderthal #Rondorf #Sürth #Weiß #Zollstock #50997 #50968 #50672 #50678 #50937 #50823 #50668 #50674 #50931 #51107 #51065 #51143 #51145 #51067 #51069 #51147 #51149 #51061 #51103 #51109 #51105 #51063 #50667 #50933 #50999 #50827 #50739 #50859 #50679 #50939 #50825 #50737 #50677 #50996 #50670 #50858 #50767 #50676 #50735 #50969 #50829 #50765 #50935 #50769 #50733
Köln

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Köln-Chorweiler: Bezirksvertretung macht Druck für Kita-Bau in Merkenich

Köln-ChorweilerBezirksvertretung macht Druck für Kita-Bau in Merkenich

Von

Christopher Dröge

01.08.2025, 13:59 Uhr

2 min

In Merkenich gibt es aktuell ein Kita-Problem. Die BV Chorweiler fordert mehr Initiative. (Symbolbild)

Copyright: Friso Gentsch/dpa

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Die bisherigen Bemühungen der Verwaltung reichen nicht aus, so die Überzeugung der Bezirksvertreter: sie fordern schnellere Lösungen.

Das Merkenich ein Kita-Problem hat, ist weder neu noch ein Geheimnis. Der Fröbel-Kindergarten Sternschnuppe in der Hildengasse ist seit geraumer Zeit die einzige Betreuungseinrichtung des Stadtteils und sein Platzangebot deckt den Bedarf bei weitem nicht – für Merkenicher Eltern ist es der Normalfall, auf Kindergärten in anderen Stadtteilen ausweichen zu müssen.

Bürger und politische Vertreter des Kölner Nordens beklagen den eklatanten Mangel an ortsnahen Kinderbetreuungsplätzen seit Jahren, bisher ohne durchschlagenden Erfolg. Ein Lichtblick zeigte sich im vergangenen Frühjahr bei der Bekanntgabe des Neubau-Projekts am Höfenweg: In dem geplanten neuen Quartier, dem die bisherigen Mehrfamilienhäuser weichen müssen, soll auch eine neue Kita angesiedelt werden. Bis diese jedoch den Merkenichern zur Verfügung steht, werden mehrere Jahre vergehen.

Suche nach Kita-Flächen

Die CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Chorweiler gibt sich mit dieser Perspektive nicht zufrieden. In der Sitzung des Gremiums im vergangenen Mai hatte sie daher den Antrag gestellt, schnellstmöglich eine weitere Kita im Stadtteil Merkenich zu errichten. Die Stadt Köln dürfe sich auf den Plänen für den Höfenweg nicht ausruhen, sondern müsse selbst in Planung und Bau einer Kindertagesstätte einsteigen – um dies möglichst kurzfristig zu realisieren, verwies die Fraktion in ihrem Antrag ausdrücklich auf die Möglichkeit von provisorischen Containerlösungen.

Als mögliche Standorte schlug sie das ehemalige Übergangsheim in der Causemannstraße oder das Areal entlang der KVB-Bahntrasse vor, wo zurzeit neue Wohngebäude entstehen. Auch Standorte in den weiteren Merkenicher Ortsteilen Rheinkassel oder Feldkassel könnten Abhilfe schaffen und sollten in Betracht gezogen werden, so die Fraktion. Ihr Antrag wurde letztlich ohne Änderungen beschlossen.

In einer Stellungnahme in der folgenden Sitzung versicherte die Verwaltung, dass sie die Einschätzung bezüglich der Dringlichkeit weiterer Kita-Plätze für den Stadtteil teile und die Möglichkeit von Übergangslösungen durch Containergebäude prüfe. Auch die vorgeschlagenen Grundstücke würden geprüft, auf dem Grundstück des früheren Übergangsheims in der Causemannstraße sei jedoch bereits eine Filiale eines Nahversorgers geplant – dessen Planungsverfahren sei bereits zu weit fortgeschritten, als dass das Vorhaben noch um eine Kita erweitert werden könne.

Dafür komme jedoch ein anderes städtisches Grundstück in der Causemannstraße infrage, da die dort befindlichen Mehrfamilienhäuser marode seien und die Fläche mittelfristig für eine Neubebauung infrage komme. Für das Areal der Bahntrasse prüfe die Verwaltung die Möglichkeit einer Kita-Ansiedlung entlang eines geplanten Radwegs, doch befänden sich die benötigten Flächen nicht in städtischem Besitz, was eine kurzfristige Umsetzung erschwere. Das erschwere auch die Suche nach Flächen in den übrigen Ortsteilen.

#bezirksvertretung #chorweiler #druck #macht #merkenich

Christopher Dröge

schreibt für das Stadtteil-Ressort des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Jahrgang 1979, studierte an der Universität zu Köln Sachen, die mit G anfangen (Germanistik, Geschichte und Geografie). Seit 2010 als freiberuflicher Journalist und Autor tätig, schreibt für verschiedene Kölner Lokalmedien. Seit 2020 auch für die KStA-Stadtteile, hier vor allem über den Kölner Norden.

Kölner Stadt-Anzeiger

Köln-Merkenich: Mehr Sicherheit für Radfahrer auf Leverkusener Brücke

Köln-MerkenichMehr Sicherheit für Radfahrer auf Leverkusener Brücke

Von

Christopher Dröge

17.07.2025, 11:53 Uhr

2 min

Die Dehnungsfugen wurden mit Blechen abgedeckt, die Überfahrt mit dem Rad ist nun deutlich ungefährlicher.

Copyright: Christopher Dröge

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Die tiefen Dehnungsfugen der neuen Leverkusener Brücke waren für Radfahrer nicht nur ein Ärgernis, sondern stellten auch ein erhebliches Verletzungsrisiko dar. Abdeck-Bleche schaffen nun Abhilfe.

Seit Beginn des vergangenen Jahres steht die neu errichtete Leverkusener Rheinbrücke den Verkehrsteilnehmern wieder zur Verfügung – nicht nur dem motorisierten Fernverkehr der A1, sondern auch dem Fuß- und Radverkehr zwischen den beiden Rheinufern. Die kurze Verbindung zwischen Leverkusen und dem Kölner Bezirk Chorweiler wird von Anwohnern beider Seiten rege genutzt, etwa von Berufspendlern zwischen beiden Städten, die dadurch auf ihr Auto verzichten können oder von Merkenichern, die die Einkaufsmöglichkeiten auf der anderen Rheinseite nutzen.

Doch auch wenn die neue Wegeverbindung deutlich breiter ist als die der alten Brücke, waren Radfahrende dennoch alles andere als glücklich. Grund für Frust lieferten die Dehnungsfugen der Brücke, die sich quer über den Weg zogen – denn diese bildeten so tiefe Rinnen, dass Radfahrer vor den Fugen abbremsen mussten, wollten sie unangenehme Schläge, Schäden oder gar Verletzungen vermeiden. Die Schwellen auf dem Brückenweg stellten so eine unverhältnismäßig große Gefahr dar.

Sicherer radeln auf Leverkusener Brücke – Bleche entschärfen Stolperfallen

Auch Mattis Dieterich, Co-Vorsitzender des SPD-Bezirksverbands in Chorweiler und Vorsitzender des Ortsvereins Worringen, nutzt die Brücke regelmäßig als Radfahrer und kann daher aus eigener Erfahrung berichten. „Viele Menschen haben sich über die gefährlichen Dehnungsfugen geärgert, völlig zurecht. Da bekommen wir einen neu gebauten Radweg und direkt wieder ein Sicherheitsproblem“, sagt er. „Das kann nicht der Maßstab sein, wenn wir Menschen aufs Rad bringen wollen. Radverkehr braucht Sicherheit, Planbarkeit und gute Qualität“.

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Gemeinsam mit dem Bürgerverein Merkenich, dem ADFC Köln, sowie den Parteifreunden der SPD Leverkusen hatte Dieterich mit der zuständigen Autobahn GmbH Kontakt aufgenommen und sich für eine Verbesserung der Bedingungen eingesetzt. Ende Juni waren ihre Bemühungen schließlich von Erfolg gekrönt: In die Vertiefungen wurden schützende Bleche und Matten eingesetzt, die eine Fahrt ohne gefährliche Erschütterungen ermöglichen. Diese sollen als Übergangskonstruktion dienen, bis eine dauerhaftere Lösung gefunden ist.

Die Autobahn GmbH habe sich in der Sache sehr entgegenkommend gezeigt, sagt Dieterich anerkennend. Dennoch: Der ganze Vorgang zeige eine Lücke im Regelwerk für den Bau von Autobahnbrückenbauwerken auf, meint Dieterich. „Radwege und Dehnungsfugen, das ist ein Konflikt, der dort schlicht nicht bedacht ist“, sagt er.

#brucke #leverkusener #merkenich #radfahrer #sicherheit

Christopher Dröge

schreibt für das Stadtteil-Ressort des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Jahrgang 1979, studierte an der Universität zu Köln Sachen, die mit G anfangen (Germanistik, Geschichte und Geografie). Seit 2010 als freiberuflicher Journalist und Autor tätig, schreibt für verschiedene Kölner Lokalmedien. Seit 2020 auch für die KStA-Stadtteile, hier vor allem über den Kölner Norden.

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Leverkusener Brücke: Radler bekommen Rampe in Köln-Merkenich

Leverkusener BrückeRadler bekommen Rampe in Köln-Merkenich

Von

Christopher Dröge

25.04.2025, 17:02 Uhr

Lesezeit 2 Minuten

Der Trampelpfad an der Brückenböschung soll einer Radwegverlängerung weichen.

Copyright: Christopher Dröge

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Im Zuge des Ausbaus der Fußgänger- und Radwegrampe auf die Leverkusener Brücke soll diese bis zum Spoerkelhof in Merkenich verlängert werden.

Für Zweiradfahrer, die regelmäßig die Leverkusener Brücke nutzen, um den Rhein zu überqueren, ist es eine gute Nachricht: Sowohl der Verkehrsausschuss als auch die Bezirksvertretung Chorweiler haben den Beschluss für Planung und Bau einer neuen Radwegerampe am Spoerkelhof angenommen und den Weg für das Vorhaben damit freigemacht. Planung und Ausführung wird nun die Autobahn GmbH übernehmen, die Stadt Köln die Finanzierung.

Trampelpfad in Köln-Merkenich soll zu einer Rampe für Radler werden

Bislang nutzen sowohl Fußgänger als auch Zweiradfahrer den gleichen Aufgang zum Geh- und Radweg der Leverkusener Brücke, der in die Kolmarer Straße mündet. Zweiradfahrer durchqueren auf dem Weg dorthin den Ort, der von verkehrsberuhigten Straßen geprägt ist, die Route führt auch an der Gemeinschaftsgrundschule Spoerkelhof vorbei – das Potenzial für Zusammenstöße ist hier groß.

Im Zuge des barrierefreien Ausbaus des Aufganges zur Brücke in der Kolmarer Straße soll der Radweg nun über eine Verlängerung der Rampe an die Endstation der Stadtbahnlinie 12 am Spoerkelhof angeschlossen werden, um eine Verbindung zum Radweg entlang der Bahntrasse herzustellen. Rad- und Rollerfahrer, die aus dieser Richtung kommen, werden den Ortskern so umfahren können.  Die Rampenverlängerung soll entlang des Korridors zwischen der Spundwand des Brückenbauwerks und den angrenzenden Privatgrundstücken geführt werden, durch den sich heute bereits ein Trampelpfad zieht – Büsche und Bäume auf diesem Streifen werden weichen müssen.

Alles zum Thema Rheinbrücke Leverkusen

Durch die lange Strecke ist eine nur geringe Neigung der Rampe von 6 bis 10 Prozent möglich. Da die Hauptrampe für den Fußverkehr nach den Plänen der Autobahn GmbH weiterhin im Kolmarer Weg enden soll, wird die Rampenverlängerung dem Radverkehr vorbehalten sein. Die Planer der Maßnahme rechnen ohnehin damit, dass der Großteil des Fußverkehrs über die Brücke den Treppenabgang an der Merkenicher Hauptstraße nutzen wird.

Die Übernahme der Planung durch die Autobahn GmbH ist für die Stadt Köln ein Glückstreffer, denn die Verwaltung selbst kann für die Planung keine personellen Ressourcen erübrigen.  Um die Maßnahme zu finanzieren, deren Kosten sich voraussichtlich auf gut eine Million Euro belaufen werden, plant die Stadt Fördermittel der Bezirksregierung zu beantragen. Auch wenn die Verwaltung bei dem Projekt nicht genügend Gestaltungsspielraum für eine Beteiligung der Öffentlichkeit sieht, baten Bezirksvertreter darum, ein entsprechendes Verfahren durchzuführen.

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Christopher Dröge

schreibt für das Stadtteil-Ressort des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Jahrgang 1979, studierte an der Universität zu Köln Sachen, die mit G anfangen (Germanistik, Geschichte und Geografie). Seit 2010 als freiberuflicher Journalist und Autor tätig, schreibt für verschiedene Kölner Lokalmedien. Seit 2020 auch für die KStA-Stadtteile, hier vor allem über den Kölner Norden.

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Köln-Chorweiler: Häuser am Höfenweg in Merkenich sollen abgerissen und neu gebaut werden

Köln-ChorweilerHäuser am Höfenweg in Merkenich sollen abgerissen und neu gebaut werden

Von

Christopher Dröge

17.04.2025, 10:54 Uhr

Lesezeit 3 Minuten

Die Mietshäuser am Höfenweg sollen einem modernen Wohnquartier weichen.

Copyright: Christopher Dröge

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Die fast ein Jahrhundert alten Mietshäuser sollen weichen. Dafür soll in dem neuen Merkenicher Wohnquartier auch eine Kita entstehen. 

Wie viele andere Stadtteile im Bezirk Chorweiler soll auch Merkenich ein neues Wohnquartier erhalten – allerdings nicht auf einer bisherigen Brachfläche am Ortsrand, sondern im zentral gelegenen Höfenweg.

Nach einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan, den die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG beantragt hat, soll die bestehende Wohnbebauung des Abschnittes zwischen den Hausnummern 46 bis 76 erneuert und verdichtet werden – die bestehenden Gebäude müssen den Plänen weichen. Das geht aus einer Vorlage der Verwaltung in der Bezirksvertretung Chorweiler hervor, die diese in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen hatte.

Neues Wohnquartier mit Kita geplant

Die vier Mehrfamilienhäuser auf den betreffenden Grundstücken umfassen 34 Wohneinheiten und stammen aus den 1930er Jahren. Das hohe Alter ist den Häusern anzumerken – vor allem in Bezug auf die Wohnungsgrundrisse, den Schall- und Wärmeschutz, sowie der Barrierefreiheit entsprechen sie nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Eine Sanierung ist nach Einschätzung der Kölner Verwaltung nicht in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen durchführbar, das städtebauliche Konzept sieht daher den Abriss und Neubau der Gebäudezeile vor.

Ersetzt werden sollen sie durch neue Wohngebäude mit jeweils drei Stockwerken und einem Staffelgeschoss. Neu hinzukommen sollen zwei weitere, kleinere Wohnhäuser hinter der bestehenden Häuserzeile – insgesamt soll das neue Gebäude-Ensemble so 72 Wohneinheiten umfassen. Der weitläufige, asphaltierte Garagenhof soll einem begrünten Innenhof weichen, der Spielmöglichkeiten für Kinder und weitere Begegnungsflächen bieten soll.

Eine gute Nachricht für Merkenich aber ist vor allem das Vorhaben, im nordöstlichen Bereich des Areals eine neue Kindertagesstätte mit fünf Gruppen anzusiedeln – damit soll der eklatante Mangel an Kinderbetreuungsplätzen verbessert werden, unter dem der Stadtteil schon geraume Zeit leidet. Ein Verfahren zur Öffentlichkeitsbeteiligung ist ebenfalls vorgesehen.

Mieterschutz und Ersatzwohnungen nach Abriss geplant

Für die 34 Mietparteien, die die Häuser zurzeit noch bewohnen, ist dies möglicherweise nur ein geringer Trost, sie werden bis 2028 ausziehen müssen. „Manche der Mieter wohnen seit 50 oder 60 Jahren dort, das sollte nicht vergessen werden“, sagte Rainer Stuhlweißenburg, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bezirksvertretung.

Laut Stuhlweißenburg hatte es im Vorfeld unter den Bewohnern Unmut gegeben, da es versäumt worden sei, sie frühzeitig zu informieren. Die CDU habe daraufhin mit der Wohnungsbaugesellschaft Gespräche geführt, „weil wir wissen wollten, wie mit den Mietern umgegangen werden wird“, so Stuhlweißenburg.

In den Gesprächen habe die Wohnungsgenossenschaft jedoch glaubhaft versichert, dass das Versäumnis bedauert werde und dass man die Mieter inzwischen über die Pläne in Kenntnis gesetzt habe. Jede Mietpartei werde einen eigenen Ansprechpartner bekommen, auch soll diesen in den neuen Gebäuden eine Ersatzwohnung angeboten werden, sodass sie wieder an ihren alten Wohnort zurückziehen können, sofern sie das wünschen.

Stuhlweißenburg begrüßte diese Bemühungen, die sozialen Nachteile für die angestammten Mieter abzufedern, „daher kann die CDU nach diesen Gesprächen dem Projekt auch zustimmen“, sagte er. Gerade die Pläne für eine Kita seien ein großer Pluspunkt, doch gab Stuhlweißenburg, zu bedenken, dass diese keine schnelle Linderung versprächen, denn bis diese in Betrieb gehe, würden fünf bis zehn Jahre ins Land gehen. „Wir brauchen früher eine neue Kita in Merkenich, das muss möglich sein. Die Stadt muss hier auch selbst aktiv werden“, sagte er.

Die Verwaltung hingegen sieht das Planungsverfahren am Höfenweg als schnellsten Weg, eine Kita in Merkenich anzusiedeln, so Marie Kötterheinrich, eine Vertreterin des Stadtplanungsamtes. „Für das Vollverfahren rechnen wir mit drei Jahren“, sagte sie. „Ein Satzungsbeschluss ist bis 2028 machbar, anschließend kann der Bauantrag gestellt werden“. Mit dessen Bearbeitung und der eigentlichen Bauphase werden weitere Jahre vergehen.

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Christopher Dröge

schreibt für das Stadtteil-Ressort des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Jahrgang 1979, studierte an der Universität zu Köln Sachen, die mit G anfangen (Germanistik, Geschichte und Geografie). Seit 2010 als freiberuflicher Journalist und Autor tätig, schreibt für verschiedene Kölner Lokalmedien. Seit 2020 auch für die KStA-Stadtteile, hier vor allem über den Kölner Norden.

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Sportplatz Ivenhofsweg: Neue Flutlichtanlage in Merkenich in Betrieb genommen

Sportplatz IvenhofswegNeue Flutlichtanlage in Merkenich in Betrieb genommen

Von

Christopher Dröge

24.03.2025, 16:04 Uhr

Lesezeit 2 Minuten

Von links nach rechts: Alfred Hilmer, Vorsitzender der Spvg Rheindörfer, Dr. Yves Noel, Leiter des Heizkraftwerks, der sportliche Leiter der Spvg Kevin Nöthgen, Sascha Weiler, der Spvg-Jugendbeauftragte, Lena Teschlade und Mattis Dieterich, sowie Jörp Peine beim Einschalten des neuen Flutlichts.

Copyright: Rhein-Energie AG

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Die Rhein-Energie finanzierte moderne LED-Beleuchtung für den gemeinsam genutzten Platz mit der Spvg. Rheindörfer Köln-Nord.

Es werde Licht: Die Spielvereinigung Rheindörfer Köln-Nord kann sich über eine neue, moderne Beleuchtung ihres Trainingsgeländes in Merkenich freuen. Dank der Unterstützung durch die Rhein-Energie, die das benachbarte Heizkraftwerk betreibt, konnte der Kunstrasenplatz am Ivenhofsweg mit einer neuen LED-Flutlichtanlage ausgestattet werden.

Erstmals zum Einsatz kam sie nun im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier, in deren Rahmen sich zunächst die jüngsten Mitglieder des Vereins ein Turnier lieferten. Anschließend traten die „Alten Herren“ des Vereins in einem Freundschaftsspiel gegen die BSG Rhein-Energie an, die Betriebsmannschaft des Energieversorgers, die den Platz für ihr Training nutzt.

Klimaschutz und Nachbarschaft: Rhein-Energie modernisiert Flutlichtanlage

Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Verein war auf Vermittlung der Landtagsabgeordneten Lena Teschlade (SPD) und des Vorsitzenden des SPD-Ortsverbands im Kölner Norden Mattis Dieterich zustande gekommen. Denn die frühere Flutlichtanlage des Platzes war inzwischen deutlich veraltet und wies einen so hohen Energieverbrauch auf, dass die Kosten einen beträchtlichen Teil des Vereinsbudgets in Anspruch nahmen.

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Nach einer Besichtigung des Platzes und der Anlage hatte die Rhein-Energie daher Mittel aus ihrem betriebseigenen Programm für Klimaschutz, dem „Energie und Klima 2030“, bereitgestellt, um die Anlage mit LED-Technik modernisieren zu lassen. „Wir sehen, dass sich gute Nachbarschaft lohnen und auszahlen kann“, sagte Rhein-Energie-Betriebsleiter Jörg Peine im Rahmen der Einweihungsfeier. „Darum engagieren wir uns gerne vor Ort, immerhin sind wir direkter Nachbar und haben hier etwa auch Werkswohnungen“, so Peine.

Vertreter der Rhein-Energie brachten auch die Hoffnung zum Ausdruck, damit Gerüchten entgegenzutreten, die Rhein-Energie habe begehrliche Blicke auf den von der Stadt Köln verwalteten Sportplatz geworfen, um diesen im Zuge der bevorstehenden Umbauten auf dem Kraftwerksgeländes zu einer Abstellfläche für Lkw zu machen. Derlei Ambitionen gebe es nicht, stellte ein Rhein-Energie-Vertreter fest.

Mit mehreren hundert Mitgliedern allein in der Jugendabteilung ist die Spvg. Rhein-Energie eine bedeutende Größe in der sportlichen Landschaft des Stadtbezirks. Sie war 2018 aus einer Fusion der Vereine Spvg. Rheinkassel-Langel und dem SV Köln-Merkenich hervorgegangen und nutzt neben dem Merkenicher Platz am Ivenhofsweg einen weiteren Rasenplatz in Langel als Trainingsgelände.

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Christopher Dröge

schreibt für das Stadtteil-Ressort des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Jahrgang 1979, studierte an der Universität zu Köln Sachen, die mit G anfangen (Germanistik, Geschichte und Geografie). Seit 2010 als freiberuflicher Journalist und Autor tätig, schreibt für verschiedene Kölner Lokalmedien. Seit 2020 auch für die KStA-Stadtteile, hier vor allem über den Kölner Norden.

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Merkenich CDU pocht auf Einbahnstraßenregelung im Mohlenweg in Langel

Merkenich CDU pocht auf Einbahnstraßenregelung im Mohlenweg in Langel

Von

Christopher Dröge

13.01.2025, 15:01 Uhr

Lesezeit 2 Minuten

Im Bereich der Kita Regenbogen führt die geringe Breite des Mohlenwegs oft zu gefährlichen Situationen – Bezirksvertreter wollen ihn zur Einbahnstraße machen.

Copyright: Christopher Dröge

Bereits 2023 beantragte die Bezirksvertretung Chorweiler eine Einbahnstraße im Mohlenweg einzurichten, die Verwaltung hielt dies für unnötig.

Die Kita Regenbogen im Einmündungsbereich des Mohlenwegs in die Cohnenhofstraße in Langel ist im weiteren Umkreis bis Merkenich die einzige Betreuungseinrichtung für Vorschulkinder, demzufolge hat sie ein deutlich größeres Einzugsgebiet als andere Kindergärten. Da die Buslinie 121 die einzige Anbindung an den ÖPNV darstellt, wird ein großer Teil der Kinder mit dem Pkw gebracht.

Besonders zu den Stoßzeiten morgens und mittags kommt es hier daher zu heiklen Situationen, denn der Mohlenweg, der sich von der Cohnenhofstraße über Felder und durchs Feldkasseler Industriegebiet bis Fühlingen zieht, ist nicht breiter als ein Feldweg – ein Ausweichen von entgegenkommenden Fahrzeugen ist somit praktisch nicht möglich.

Einbahnstraßen-Antrag im Mohlenweg: CDU-Fraktion fordert erneut Umsetzung

Bei Begegnungen muss also einer der beiden Verkehrsteilnehmenden einen guten Teil der Strecke rückwärts zurücklegen, wobei gerade Kleinkinder vom Fahrer leicht übersehen werden können, besonders in der Dämmerung.

Eine Baumaßnahme im Mohlenweg vor gut drei Jahren hatte die Situation weiter verschärft. Dies hatte die Bezirksvertretung Chorweiler im Januar 2022 veranlasst, auf Initiative der CDU-Fraktion den interfraktionellen Antrag zu beschließen, die Einrichtung einer Einbahnstraße im Abschnitt des Mohlenwegs zwischen Cohnenhofstraße und Langeler Kreuzweg prüfen zu lassen.

Ein gutes Jahr später hatte die CDU-Fraktion einen weiteren Antrag gestellt, um die Einbahnstraße konkret einrichten zu lassen – auch der war einstimmig angenommen worden. Doch passiert ist auch in den vergangenen eineinhalb Jahren nichts, weshalb die CDU-Fraktion in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung erneut eine Anfrage stellte in der sie sich erkundigte, warum der Antrag bislang noch nicht realisiert wurde und wann mit einer Umsetzung zu rechnen sei.

Doch die Verwaltung hatte die Sache bereits 2022 als erledigt betrachtet: Aus einem Sachstandsbericht vom Juli 2022 geht hervor, dass diese den Antrag so aufgefasst hatte, dass allein die genannte Baumaßnahme Auslöser des Problems sei. Da diese im Juli 22 abgeschlossen war, bestand aus Sicht der Verwaltung kein Handlungsbedarf mehr.

Die CDU-Fraktion jedoch ist anderer Ansicht. Aufgrund der beengten Straßenverhältnisse komme es weiterhin zu Rückstau sowie erhöhter Lärm- und Umweltbelastung. Eine Einbahnstraßenregelung auf dem genannten Abschnitt werde das Problem lösen, ohne Anwohner und Anlieger allzu sehr einzuschränken.

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Christopher Dröge

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