Für globale Menschenrechte sieht es derzeit leider düster aus

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Denkanstoß

Für globale Menschenrechte sieht es derzeit leider düster aus

Welche Auswirkungen hat die Trump-Politik auf die weltweiten Freiheitsrechte? Unser Autor schreibt: Nach hoffnungsvoller Stimmung vor ein paar Jahren herrscht jetzt Katerstimmung.

von Markus Beckedahl

09. April 2025

„Die Gefängnisaufenthalte werden kürzer, je älter man wird, man mehr Menschen kennt – und mehr Geld hat,“ war der eindrücklichste Satz, den ich aus einem Gespräch auf der Rightscon in Taipeh mitnehme.

Eine malaysische Menschenrechts-Aktivistin erzählte mit einem Lachen, wie sie in ihrem bisherigen Leben für ihre Arbeit ständig Repressionen ausgesetzt war. Glücklicherweise war ihr dabei ihr Humor nicht abhanden gekommen, auch hat sich die politische Lage in ihrer Heimat mittlerweile gebessert.

Ein brasilianischer Datenschutzrechtler meinte zur Situation in seinem Land, er hätte bei seinem Thema Glück, ihm drohten nur Gerichtsprozesse. „Aber die Klimaaktivist:innen im Amazon stehen an der Front, sie riskieren ihr Leben“.

Auf der Rightscon, die Ende Februar in Taiwan stattfand, kamen rund 3000 Menschen zusammen, um über Menschenrechte im digitalen Raum zu diskutieren. Die Veranstaltung wird seit 2010 von der US-amerikanischen Organisation Accessnow ausgerichtet und entstand aus einer Zusammenkunft, die seinerzeit das Silicon Valley mit Menschenrechtsaktivist:innen zusammenbrachte.

Plattformen wollten damals „nicht evil“ sein

Es war die Zeit von „Internet Freedom“, der arabische Frühling hatte gerade stattgefunden und die US-Regierung sah in der Verbreitung ihrer Plattformen und der Förderung von Anti-Zensur-Technologien großes Potential, ihre Sicht auf Menschenrechte und Meinungsfreiheit in alle Welt zu exportieren. Plattformen wollten „nicht evil“ sein, ihr Image verbessern und vor allem global expandieren. Zumindest das letztere ist ihnen nachhaltig gelungen. Meinungsfreiheit ist natürlich immer noch ein Thema, die endet aber jetzt da, wo es um Genderfragen, LGBTQ-Rechte oder Wissenschaftsfreiheiten geht.

15 Jahre später sind alle verkatert. Autoritäre Systeme und Akteure weltweit nutzen die algorithmischen Mechanismen der großen Plattformen für die Verbreitung von Desinformation und Propaganda. Die großen Plattformen wiederum verbünden sich mit Donald Trump, um weiterhin durch die digitale Kolonisierung ihre Monopole zu erhalten und möglichst viel Geld verdienen zu können.

Auf der Rightscom erlebt man gerade den Schock, den ein Teil der digitalen Zivilgesellschaft, vor allem aus der globalen Mehrheit, durchlebt. Viele Organisationen waren bisher durch US-Entwicklungshilfe gefördert. Der Shutdown von USAID trifft auf zahlreiche Aktivist:innen, die aktuell nicht mehr wissen, wie sie zukünftig ihre Arbeit finanzieren können.

Hoffen auf Stiftungen

Bei einem Vernetzungstreffen von Digital-Rights-Organisationen mit Teilnehmenden aus vielen Staaten fragte ich die anderen elf Menschen an meinem Tisch, wer denn von den Kürzungen betroffen sei. Alle anderen Hände gingen hoch.

Die Hoffnung liegt auf den großen US-Stiftungen wie Ford, Luminate oder McArthur, die bisher auch schon mit eigenen Programmen in die Richtung gefördert haben. Denen wird jetzt die Türe eingerannt. Gleichzeitig wachsen die Stimmen, die davor warnen, sich zu sehr von diesen privaten Förderstrukturen abhängig zu machen, die ständig ihren Fokus wechseln.

Heute noch werden von diesen Stiftungen Programme zu gemeinwohlorientierter KI gefördert, weil es gerade trendy ist. Nächstes Jahr gibt es dann wieder einen Strategiewechsel und Soziale Gerechtigkeit löst das alte Thema ab. Eine nachhaltige Entwicklung ist auf dieser Basis oft nicht möglich.

Glücklich sind die, die eine Diversifizierung der eigenen Finanzierung hinbekommen haben. Dafür braucht man Kontakte, Ressourcen und oftmals Glück, in einem Land zu agieren, das gerade im Förderschwerpunkt steht.

Andere sind am Tropf von Meta, Google und Co und befürchten jetzt, dass ihre Programme z.B. für den Schutz von Frauenrechten online zusammengestrichen werden. Von den Unternehmen, die selbst weniger tun, als sie könnten, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Und bisher diese Programme aus der Portokasse zur Aufbesserung des eigenen Images finanzierten.

Gemeinnützigkeit unter Beschuss

Ein autoritärer Angriffspunkt auf zivilgesellschaftliche Gruppen weltweit ist die Gemeinnützigkeit. Eine indische Aktivistin berichtete, dass sie aktuell ihre Organisation nicht mehr gemeinnützig betreiben könnte und einem Entzug der Gemeinnützigkeit zuvorgekommen wäre. Denn für ihre Menschenrechtsarbeit erhalte sie Förderungen von internationalen Stiftungen, das wäre ein Angriffspunkt für die hindu-nationalistische Regierung in ihrem Land. Sie müsse jetzt ihre Förderer überzeugen, dass diese sie nicht mehr im klassischen Sinne fördern, sondern ihre Organisation als Unternehmen für Dienstleistungen bezahlen sollten. Das wäre die einzige Möglichkeit, wie sie überhaupt noch finanziell operieren könnte.

Neben dem USAID-Shutdown bauen bisher engagierte westliche Staaten wie die Niederlande oder Großbritannien ebenfalls ihre Entwicklungshilfen zurück. In Deutschland könnte das mit der kommenden Regierung auch bevorstehen. China wird oftmals einspringen und seine geopolitischen Vorteile durch die Förderung von Infrastrukturen rausziehen. Die noch mehr Kontrolle und Einfluss ermöglichen. Aber die Förderung von Menschenrechten wird sicherlich das letzte sein, wo China als Ersatz einspringen wird. Bei der Förderung von Menschenrechten sieht es global gesehen derzeit düster aus.

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Author: Anette Dowideit

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(Die Presse) Lily Gladstone: “Bei mir sieht es kunderbunt und queer aus”

Schauspielerin Lily Gladstone ist derzeit in “The Wedding Banquet”, ein Remake von “Das Hochzeitsbankett” aus 1993, zu sehen. Im Interview spricht sie über den Film und Queerness.

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Lily Gladstone: »Bei mir sieht es kunderbunt und queer aus«

Schauspielerin Lily Gladstone ist derzeit in »The Wedding Banquet«, ein Remake von »Das Hochzeitsbankett« aus 1993, zu sehen. Im Interview spricht sie über den Film und Queerness.

Die Presse

Kölns OB Reker sieht Stadt gut auf mögliche Anschläge vorbereitet

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Kölns OB Reker sieht Stadt gut auf mögliche Anschläge vorbereitet - Report-K

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Boris Sieverts sieht Bauprojekt an den Köln Arcaden in Kalk kritisch

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Boris Sieverts sieht Bauprojekt an den Köln Arcaden in Kalk kritisch - Report-K

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#faz gestern: #berlin #sieht #sich #gut #auf #trump #vorbereitet.

Irgendjemand hat eine unvollständige realitätswahrnehmung.die faz,das politische Berlin oder ich. Aber ich nicht.

Falschparker: Köln-Seeberg – Verwaltung sieht keine Verkehrsgefährdung in der Herstattallee

Verkehrsspiegel, wie sie in früheren Jahren durchaus alltäglich waren, sind nach Ansicht der Verwaltung nicht mehr zeitgemäß, und werden generell nicht mehr installiert. Die Erfahrungen der Vergangenheit hätten gezeigt, dass das Verkehrsgeschehen durch die Verzerrung des Spiegelbildes von vielen Verkehrsteilnehmenden falsch interpretiert würde – vor allem die Geschwindigkeit sich nähernder Verkehrsteilnehmer würde oft deutlich unterschätzt.

Keinen Handlungsbedarf sieht die Verwaltung im Bereich der Bushaltestelle Herstattallee, wo die SPD-Fraktion gerne einen Fußgängerweg sehen würde. Dies setze jedoch eine Gefahrenlage voraus, die die Verwaltung weder durch den Verlauf der Strecke, noch deren Ausbauzustand gegeben sieht. Inan Gökpinar, Fraktionsvorsitzender der SPD, widersprach dieser Einschätzung. „Für mich klingt das, als hätte man sich die Situation nur auf dem Straßenplan angesehen, nicht vor Ort“, sagte er.

#falschparker #herstattallee #keine #seeberg #sieht #verkehrsgefahrdung #verwaltung

Schlechte Anbindung?: Anwohnern bereitet Verkehr rund um Planung von Kreuzfeld Sorgen

Für den geplanten neuen Stadtteil nördlich von Chorweiler lud die Stadt erneut zum Beteiligungs-Workshop. Viele Fragen blieben offen.

Kölner Stadt-Anzeiger

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Köln | Die Kölner CDU ist hinter den Kölner Grünen zweitstärkste Kraft bei dieser Europawahl 2024 in Köln geworden. Die Christdemokraten erreichten 20,86 Prozent.

1,07 Prozent an Stimmen konnte die CDU zulegen und lag damit bei den Zugewinnen hinter der AfD in Köln. Die Kölner CDU rundet diesen Zugewinn auf 1,1 Prozent auf und sieht sich nun gestärkt auf dem Weg in des Wahljahr 2025. „Wir konnten erstmals wieder Zugewinne verzeichnen, der Trend ist absolut positiv“. Die Menschen haben verstanden, dass wir Politik für sie machen. Insbesondere hindern wir sie nicht daran, durch unsinnige Verkehrsversuche ihren Alltag zu bewältigen. Auf die Kölner CDU ist Verlass. Ich möchte mich für das Vertrauen bedanken. Das motiviert uns.“, erklärte der Kölner CDU-Vorsitzende Karl Alexander Mandl in einem schriftlichen Statement. Dabei ist die Kölner CDU im Ratsbündnis mit den Grünen der Juniorpartner.

Eines ist richtig, was die CDU Köln zur Europawahl reflektiert: Sie ist in den Stadtbezirken Chorweiler, Porz, Rodenkirchen, Kalk und Mülheim wieder stärkste Kraft. Mandl: „Wir blicken auf die Kommunalwahl, denn 2025 wollen wir stärkste Kraft im Rat werden und den Oberbürgermeister stellen.“

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https://www.bachhausen.de/koelner-cdu-sieht-sich-durch-europawahl-2024-gestaerkt/

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Kölner CDU sieht sich durch Europawahl 2024 gestärkt - Report-K

Report-K ist die Internetzeitung von Köln und berichtet aus Köln, NRW, Deutschland und der Welt.

Report-K

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Das Bild zeigt die Visualisierung des Entwurfs der Grundschule Antwerpener Straße nach ihrem Neubau. | Foto: Architektei Mey GmbH

Köln | Die Grundschule in der Antwerpener Straße wird abgerissen und neugebaut, das teilte die Stadt Köln am Mittwoch, 8. Mai 2024, mit. Das berge einige Herausforderungen, solle aber „zukunftsweisende Perspektiven eröffnen“, so die Stadt. Welche Neuerungen geplant sind.

Die Grundschule besteht derzeit aus einem Gebäude an der Genter Straße und einem an der Antwerpener Straße – direkt von Wohnungen umgeben. Der Schulhof befindet sich im Innern. Dabei erfordere die enge Lage mitten in der Innenstadt im Belgischen Viertel „eine logistische Meisterleistung“, hieß es in der Presseinformation der Stadt Köln. Auch der Rückbau berge Herausforderungen. Material und Geräte müssen daher über den Schulhof im Inneren des Häuserblocks an- beziehungsweise ausgefahren werden.

Sanierung nicht ratsam

Die Gebäude der Grundschule wurden Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und mussten nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut werden. Eine Sanierung sei nicht ratsam gewesen, die Mängel in der alten Bausubstanz zu groß, man habe Defizite in Sachen Brandschutz und Statik festgestellt, so die Stadt.

Welche Neuerungen die Stadt plant

  • Schulhof und Hofwand begrünen. Drei große, schon bestehende Bäume sollen erhalten und während der Bauarbeiten geschützt werden.
  • Eine 320 Quadratmeter große Freiluftklasse auf der Dachfläche.
  • Ein Außensportfeld auf dem Dach an der Antwerpener Straße über der Turnhalle, mit Platz für Photovoltaikmodule.
  • Außenarbeitsplätze
  • Schulgarten
  • Lernpfad
  • Leseterrasse an der Genter Straße
  • Mehr Barrierefreiheit
  • Eine Verdreifachung der Bruttogeschossfläche

Der Abbruch soll im dritten Quartal 2024 beginnen. Den Entwurf für den Neubau hat die Architektei Mey GmbH entworfen.

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https://www.bachhausen.de/das-sieht-die-stadt-koeln-fuer-den-neubau-der-grundschule-antwerpener-strasse-vor/

#antwerpener #grundschule #neubau #sieht #stadt

Das sieht die Stadt Köln für den Neubau der Grundschule Antwerpener Straße vor - Report-K

Report-K ist die Internetzeitung von Köln und berichtet aus Köln, NRW, Deutschland und der Welt.

Report-K

Die Lebensbedingungen in den von zahlreichen Mängeln betroffenen Häusern in Chorweiler und Seeberg, die unter der Verwaltung der Zentral Boden Vermietung und Verwaltung GmbH (ZBVV) stehen, sind im Kölner Norden schon lange bekannt. Nachdem der

Köln sei nicht die einzige Stadt, in denen Bestände des Unternehmens negativ auffielen, aus Bonn oder Dortmund gebe es ähnliche Berichte. „Wir dürfen uns nicht vormachen, dass wir es hier mit einem seriösen Vermieter zu tun haben“, sagte sie.

Auf Anfrage hatte ein Sprecher der ZBVV derweil nähere Angaben zu dem erwähnten Sanierungskonzept gemacht: Analyse und Planung hierfür liefen seit 18 Monaten, das Investitionsvolumen im zweistelligen Millionenbereich sei „wirtschaftlich herausfordernd“.

In einer ersten Phase sollten zunächst Verkehrsflächen und die außenliegende Gebäudesubstanz saniert werden, mit dem Beginn der Arbeiten sei im laufenden zweiten Quartal dieses Jahres zu rechnen. Baumaßnahmen innerhalb der Wohnräume würden frühestens 2025 erfolgen, insgesamt dürfte das Projekt „mehrere Jahre“ in Anspruch nehmen.

https://www.bachhausen.de/zahlreiche-maengel-asbest-in-mietshaeusern-entdeckt-koelner-rat-sieht-keine-dringlichkeit-fuer-massnahmen/

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Schimmel, kein warmes Wasser: Mieter in Chorweiler und Seeberg berichten über katastrophale Zustände

In Köln-Chorweiler bemängeln Mieter vermehrt Schimmel und Schmierereien sowie monatelang defekte Heizungen und Aufzüge und fehlendes warmes Wasser. Die Kritik richtet sich an die Wohnungsgesellschaft.

Kölner Stadt-Anzeiger