Was tue ich?

Was tue ich fĂŒr eine bessere Welt? 🌍

Ich stelle mir diese Frage tatsÀchlich selbst sehr oft. Ich stelle sie mir, weil ich finde, dass wir sie uns alle öfter stellen sollten, ehrlich, ohne schönreden, ohne wegzuschauen.

Und... Ich mache das nicht perfekt. Ich scheitere auch. Ich bestelle auch mal etwas online. Ich bin kein moralisches Vorbild, ich versuche nur bewusst zu leben.

Technologie & digitale Selbstbestimmung

Ich nutze seit 1998 ausschließlich Linux. Privat und beruflich. Kein Windows, kein macOS. Nicht aus Trotz, sondern weil freie, offene Software fĂŒr mich eine politische Haltung ist. Wer seine Daten, seine Werkzeuge und seine digitale Infrastruktur vollstĂ€ndig in den HĂ€nden von Konzernen lĂ€sst, die damit Milliarden verdienen, gibt ein StĂŒck SouverĂ€nitĂ€t ab. Das will ich nicht. Ich verwalte privat und beruflich dutzende Linux-Server, und ich tue das mit Überzeugung, nicht nur mit Kompetenz.

Kein Facebook (mehr). Kein Twitter/X (mehr). Kein Instagram. So wenig Amazon wie möglich. Ich weiß, das klingt fĂŒr manche radikal. FĂŒr mich ist es konsequent. Diese Konzerne verdienen an unserer Aufmerksamkeit, an unseren Daten, an unserer Wut. Ich verweigere dieses GeschĂ€ftsmodell.

Stattdessen bin ich hier, im Fediverse. Dezentral, offen, menschlich. Ich betreibe mit lsbt.me eine eigene Mastodon-Instanz: ein sicherer, queerer Raum fĂŒr LGBTQ+ Menschen. Ohne Algorithmus, der Hass belohnt. Ohne Konzern, der entscheidet, welche Stimmen sichtbar sind. Bei uns entscheidet die Community.

Ökologie & bewusstes Leben

Meine Frau Michelle und ich leben in unserem eigenen Haus und versuchen jeden Tag, unseren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Auf unserem Dach arbeitet eine 11-kWp-Photovoltaikanlage, gespeichert in einem 11-kWh-Heimspeicher. Wir produzieren unseren Strom weitgehend selbst. Die Sonne schickt keine Rechnung.

Wir fahren wenig, kaum 5.000 bis 7.000 Kilometer im Jahr. Bald steigen wir auf ein Elektroauto um, den Skoda Epiq, und laden es dann mit unserem eigenen Sonnenstrom. Mit einer PV-optimierten Wallbox schließt sich der Kreis.

Hinter unserem Haus liegt ein großer Garten, der uns echte Selbstversorgung ermöglicht. Bohnen, Kohlrabi, Salate, Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Erdbeeren, Brombeeren. Mehrere große KirschbĂ€ume, ein alter Walnussbaum, viele ApfelbĂ€ume. Was wir nicht selbst ernten, kaufen wir regional und saisonal. Essen hat fĂŒr uns wieder einen Weg, und eine Herkunft.

Und ja, ich bin mir sehr bewusst, dass ich das Privileg habe, mir diese Infrastruktur (Haus/PV/E-Auto) leisten zu können, und sehe es gerade deshalb als Verantwortung, es auch genau so zu tun.

Politik & Haltung

Ich bin politisch. Sehr. Manche nennen mich linksextrem, ich finde das ehrlich gesagt eher bezeichnend fĂŒr den Zustand unserer Debattenkultur als fĂŒr meine tatsĂ€chliche Haltung. Ich bin weder gewalttĂ€tig noch verfassungsfeindlich. Ich bin schlicht der Meinung, dass MenschenwĂŒrde, soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz keine Verhandlungssache sind. Ich bin Mitglied bei DIE LINKE, weil ich an eine Gesellschaft glaube, die niemanden zurĂŒcklĂ€sst.

Ich bin Feministin. Antifaschistin. Und ich stehe laut dazu, auch wenn es unbequem ist.

Aktivismus fĂŒr trans* & LGBTQ+ Menschen

Ich bin eine Frau mit transgeschlechtlicher Vergangenheit. Und ich sage das nicht als Disclaimer, sondern als ErklĂ€rung, warum ich tue, was ich tue. Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfĂŒhlt, wenn niemand fĂŒr einen kĂ€mpft. Wie es sich anfĂŒhlt, unsichtbar zu sein, diskriminiert zu werden, nicht zu wissen, ob es ĂŒberhaupt einen Ausweg gibt.

Deshalb kĂ€mpfe ich. Ich habe jahrelang Selbsthilfegruppen fĂŒr trans*, inter* und nicht-binĂ€re Menschen geleitet, in Radolfzell, Ravensburg, Villingen, Sulz am Neckar und darĂŒber hinaus. Ich habe als Peerberaterin hunderte Menschen auf ihrem Weg begleitet, bei Fragen zu Hormonen, Operationen, Ärzten, Behörden, Arbeitgebern, Familie. Ich habe VortrĂ€ge und Seminare an Schulen, UniversitĂ€ten und Kliniken gehalten, um Transphobie zu bekĂ€mpfen, bevor sie entsteht.

Ich habe das nicht gemacht, weil ich musste. Ich habe es gemacht, weil niemand das durchmachen soll, was ich durchgemacht habe.

Tue ich genug? Nein. Niemand tut je „genug". Aber ich tue, was ich kann, mit dem, was ich habe, jeden Tag ein bisschen bewusster. Und ich glaube, das ist der einzig realistische Anspruch, den wir an uns selbst stellen sollten.

Was tust du fĂŒr eine bessere Welt? Ich frage das nicht rhetorisch. Ich bin wirklich neugierig. đŸŒ±

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Heute treffen wir uns in #Landshut zum Christopher-Street-Day.

Wir sind ab 12 Uhr mit einem Infostand am LĂ€ndtorplatz.

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