@pflegekraft

Stimmt einerseits theoretisch.

Andererseits und praktisch heißt das aber, böse ausgedrückt, ihr (wenn du mit »wir« das vorhandene Pflegepersonal bzw. das Pflegesystem meinst) müsst gar nicht alles liefern können, worauf gesetzliche Ansprüche bestehen, weil - aus Sicht der Pflegebedürftigen bzw. deren #pflegendeAngehörige - die bestehenden Bedarfe überhaupt nicht über die Pflegeversicherung gedeckt sind: Die Kohle reicht einfach nicht dafür.

Beispiel: Übernähme ich in unserer konkreten Bedarfslage nur die Hauswirtschaft, hätten wir bei den Pflegekosten mehrere Tausend Euronen Deckungslücke. Pro Monat.

#Pflegefinanzierung #Pflegekatastrophe #ArmesDeutschland

@Bundesregierung

800.000 Pflegeheimbewohner zahlen die Rechnung für politische Kälte. Mittlerweile sind über 3.200 Euro im Monat Eigenanteil für Pflege fällig.
Die CDU verteidigt lieber Profite und Arbeitgeberinteressen.
Und die SPD? Hat einen Kostendeckel von 1.000 Euro plakatiert und will sich jetzt wegducken. Wer dieses Versprechen bricht, verrät die eigenen Wählerinnen. Eine Pflegereform ohne Kostendeckel ist Betrug am Versprechen und an den Pflegebedürftigen.
#dielinke #pflege #pflegekatastrophe #wortbruch

Ines Schwerdtner, #DieLinke:

Die Ergebnisse der #Pflegekommission seien völlig unzureichend. Sie fordert stattdessen mutige Reformen für eine gerechte #Pflege.

"Was die Pflegekommission hier vorgelegt hat, ist kein Reformpapier, sondern eine Kapitulationserklärung. Wer so mutlose Vorschläge macht, will die #Pflegekatastrophe nicht verhindern, sondern nur verwalten.“

#Pflegeversicherung
#Pflegepolitik

https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/nur-mutige-reformen-koennen-die-pflegekatastrophe-verhindern/

Nur mutige Reformen können die Pflegekatastrophe verhindern! : Die Linke

Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, kritisiert die Ergebnisse der Pflegekommission als völlig unzureichend und fordert stattdessen mutige Reformen für eine gerechte Pflege.

Die Linke

Nichts Neues (leider), aber ein guter Beitrag zum Thema #Pflege, #Pflegekatastrophe, #PflegendeAngehörige in der aktuellen #Emma:

»Die Pflege-Katastrophe
In Deutschland leben heute 6,7 Millionen pflegebedürftige Menschen. Zwei von drei sind Frauen. Über vier Millionen Menschen werden zuhause gepflegt – in großer Mehrheit von Ehefrauen, Töchtern und Schwiegertöchtern. Nun rollt eine „Pflegekatastrophe“ an. Wer die wohl ausbaden wird?«

https://archive.is/MpjhT#selection-429.0-433.282

Originallink:
https://www.emma.de/artikel/der-pflege-notstand-341849

Wenn wir endlich wieder die Dienstpflichten haben, sollten wir dringend über eine Kasernierung von Pflegekräften nachdenken. Es kann nicht sein, dass die strikt in Schichtplänen denken, während überall Personal fehlt. Da muss die persönliche Freiheit mal hinter die Interessen einer demokratischen Gesellschaft zurück treten.

#Dienstpflicht #Wehrpflicht #Pflegekatastrophe

Neue VDEK-Daten zeigen: Eigenanteil an den Kosten eines Pflegeheimplatzes erneut gestiegen

Wegen der steigenden Eigenanteile und der Angst vor Überforderung fürchtet das KDA die Gefährdung von Zusammenhalt und Demokratie

https://kda.de/steigende-eigenanteile-angst-vor-ueberforderung-gefaehrdet-zusammenhalt-und-demokratie/

NB: Für die Freie und Hansestadt #Hamburg kommen auf die VDEK-Zahlen nochmal gut 10 % obendrauf. Aber Hamburg ist bekanntlich ja auch die schönste Stadt der Welt, das kostet eben.  

#Pflegekatastrophe #Pflegeheim

Steigende Eigenanteile: Angst vor Überforderung gefährdet Zusammenhalt und Demokratie - Kuratorium Deutsche Altershilfe

Vor dem Hintergrund erneut drastisch angestiegener Eigenanteile für stationäre Pflege mahnt die Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), Dr. Alexia Zurkuhlen, Lösungen zur Stabilisierung der Sozialsysteme rasch anzugehen. Die Sorge der Menschen davor, dass die sozialen Netze bei eigener Überforderung nicht mehr tragen könnten, gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie.   Die selbst zu…

@derspiegel_de

Wird ungelesen geteilt und später in Ruhe gelesen.

#Pflege #Pflegereform #Pflegekatastrophe

@susannelilith

Stimmt genau. Die psychische und körperliche Belastung ist für #pflegendeangehörige enorm, besonders in den hohen Pflegegraden bzw. bei #Langzeitpflege. Das ist zu sehen an der überdurchschnittlichen Rate von psychischen Erkrankungen, zuvörderst #Depression, und am Verschleiß des Muskel- und Skelettsystems.

Pflegende Angehörige sind, wie wohl alle Pflegenden, die #Pflegebedürftige|n von morgen!

#PflegeKatastrophe

@tagesschau

@ennopark

»kommen unter die Räder«: Yess!

Zumal diese unverantwortliche Ignoranz der hiesigen #PflegeKatastrophe nicht gerade hilft, sondern sie verschärft.
*kopfschüttel*

@renemartens

Der Verdacht erhärtet sich, dass induLa eine veritable #Pflegekatastrophe bevorsteht: Noch vor Ende diesen Jahrzehnts könnte es richtig krachen, weil dann mehr Pflegekräfte in Rente gehen als junge nachkommen.
Dies kann man im DAK Pflegereport 2024 nachlesen:
https://caas.content.dak.de/caas/v1/media/64750/data/42a02e597e07646cc80c0ddbd1382a8f/dak-pflegereport-2024-ebook.pdf

Was aber selten in solcher Klarheit wie dort ausgesprochen wird, ist die Vorahnung, dass dann noch mehr #Pflege-Arbeit auf An- und Zugehörige abgewälzt werden könnte. Wenn es keine grundlegende #Pflegereform gibt.