SÄMTLICHE Leistungen der #Pflegeversicherung seien 2017 DEUTLICH ANGEHOBEN worden, behauptet die @Bundesregierung in ihrer Antwort auf die LINKE Anfrage zur Kaufkraftentwicklung von Pflegebudgets.¹

Das stimmt nicht ganz, manche verharrten noch eine Weile auf dem Vor-2017-Niveau. Hier geht es aber um den Kaufkraft-Verlust der Leistungsbeträge, und der hat sich gewaschen! Demnach haben die Beträge zwischen 2017 und jetzt - trotz zweier Erhöhungen - 21 bis 22 Prozent an Wert verloren.

Rund ein Fünftel weniger Geldwert kauft rund ein Fünftel weniger Pflegeleistungen. So einfach ist das und so ein Skandal dieser weitere Einschnitt in die #Daseinsvorsorge.

#Pflegepolitik

¹ https://dserver.bundestag.de/btd/21/040/2104070.pdf (mit Zahlen zu Sachleistungen)

https://dserver.bundestag.de/btd/21/027/2102702.pdf (mit Zahlen zum #Pflegegeld)

@mango @Bundesregierung Frage muss lauten: Können wir erbringen was bezahlt wird? Nein, können wir nicht...

@pflegekraft

Stimmt einerseits theoretisch.

Andererseits und praktisch heißt das aber, böse ausgedrückt, ihr (wenn du mit »wir« das vorhandene Pflegepersonal bzw. das Pflegesystem meinst) müsst gar nicht alles liefern können, worauf gesetzliche Ansprüche bestehen, weil - aus Sicht der Pflegebedürftigen bzw. deren #pflegendeAngehörige - die bestehenden Bedarfe überhaupt nicht über die Pflegeversicherung gedeckt sind: Die Kohle reicht einfach nicht dafür.

Beispiel: Übernähme ich in unserer konkreten Bedarfslage nur die Hauswirtschaft, hätten wir bei den Pflegekosten mehrere Tausend Euronen Deckungslücke. Pro Monat.

#Pflegefinanzierung #Pflegekatastrophe #ArmesDeutschland

@Bundesregierung