Wer den Eindruck hat, dass Medien ältere Frauen zunehmend ausblenden (der Eindruck täuscht übrigens nicht) und genug davon hat, dass uns Frauen stets der männliche Blick auf die Welt vermittelt wird, ist bei diesem Gespräch zweier kluger, gestandener Frauen gut aufgehoben. Jasmin Tabatabai macht bei Jagoda Marinic aus ihrem Herzen keine Mördergrube.

https://www.arte.tv/de/videos/118865-012-A/jagoda-marinic-trifft-jasmin-tabatabai/

#arte #Frauen #Tabatabai #Marinic #Schauspiel #Theater #Buch #Journalismus #Interview #Medien #DasBuchMeinesLebens

Jagoda Marinic trifft Jasmin Tabatabai - Das Buch meines Lebens - Die ganze Doku | ARTE

„Das Patriarchat ist böse! Wie verraten wurden die afghanischen Frauen von der Weltgemeinschaft? Iranische Frauen auch. Wie werden die amerikanischen Frauen verraten im Moment? Wir leben in einer Welt, wo Frauen überfahren werden!“ Das attestiert die deutsch-iranische Schauspielerin Jasmin Tabatabai der Politik im Gespräch mit Jagoda Marinic.

ARTE

In einer Übernahme vom #hr hat mir #wdr5 heute ein Gespräch mit Sandra Maischberger in die Ohren gespült, das Jagoda Marinić im Rahmen des Podcasts »Freiheit Deluxe« mit ihr geführt hat.

Da waren viele interessante Dinge dabei, z.B. wie Frau Maischberger herausfand, dass Leni Riefenstahl eine überzeugte Nazine war. Und dass Frau Riefenstahl korrekt vorausgesagt hat, dass der Nationalsozialismus zwei Generationen nach Hitlers Ende wiederauferstehen werde, weil er in der Natur der Deutschen liege.

Aufschlussreich fand ich auch das Ende des Gesprächs. Auf die Frage, was sie antreibe, sagte Frau Maischberger erstaunlich unverblümt: die Nähe zu den Mächtigen. Ich finde, diese Nähe sollten Journalist:innen meiden und nicht suchen.

Das erklärt auch, warum ich die erste Maischberger-Sendung bei n-tv noch gut fand, aber die späteren Talkshows (auch von Christiansen, Illner und ihren Nachfolger:innen) nicht mehr ertrage: Damals bei n-tv hat Friedrich Küppersbusch als ihr Redakteur noch für journalistische Integrität gesorgt.

PS: Erst jetzt habe ich den Anfang gehört. Da erinnert Frau Marinić daran, dass die Sendung bei n-tv ein 1:1-Format war. Das könnte auch ein Erfolgsgeheimnis sein.

PPS: Ich bin Sandra Maischberger dankbar dafür, dass sie Regine Hildebrandt lobend erwähnt.

#maischberger #riefenstahl #küppersbusch #talkshows #marinic #FreiheitDeluxe #journalismus

Podcast: Sandra Maischberger – "Ich war immer Debatte"

Ihr Name steht seit Jahren für Debattenkultur im deutschen Fernsehen: Sandra Maischberger. Sie hat sich die journalistische Form der kritischen Gesprächsführung ganz zu eigen gemacht und widmet sich in der Polit-Talkshow „Maischberger“ jede Woche den Themen, „die auf den Tisch kommen“. Sie begann als Hörfunk-Reporterin und Moderatorin beim Bayerischen Rundfunk, machte sich aber rasch als Moderatorin von „Live aus dem Schlachthof“, „Talk im Turm“ oder dem Interviewformat „Ich stelle mich“ einen Namen. Ihre Interviews mit Helmut Schmidt gehören zu seinen persönlichsten und auch mit anderen Politgrößen der Bundesrepublik wie Hildegard Hamm-Brücher oder Angela Merkel suchte sie beständig die Auseinandersetzung auf Augenhöhe. Die Liste ihrer Auszeichnungen reicht vom Bayerischen und Deutschen Fernsehpreisen über Medienpreise bis zum Bundesverdienstkreuz. Für FREIHEIT DELUXE schiebt Sandra Maischberger einmal die aktuellen Themen bei Seite, die „die Politik uns jeden Tag hinlegt“ und gibt tieferen Einblick in die Gedanken und Motive, die ihrer Arbeit zu Grunde liegen. Sie beschreibt Ihren Auftrag, eine gute öffentliche Debatte zu gestalten und „Fragen stellvertretend für alle zu stellen, die es nicht können.“ Dabei loten Jagoda Marinic und Sandra Maischberger die Grenzen der Meinungsfreiheit aus und Sandra Maischberger stellt sich auch kritischen Fragen: Welche Gäste verträgt etwa eine Talkshow nach demokratischen Begriffen ohne als Propagandatool von Populisten missbraucht zu werden? Doch sie spricht auch über die Projekte, die sie neben dem aktuellen Journalismus über lange Zeit sehr beschäftigen, wie zuletzt der Film „Riefenstahl“ von Regisseur Andres Veiel, bei dem sie nicht nur als Produzentin beteiligt war, sondern selbst den Anstoß gab. So legen die beiden im Laufe des Gesprächs auch frei, was Sandra Maischberger in all ihrer journalistischer Arbeit am meisten antreibt: Herauszufinden, was Wahrheit und was Lüge ist… Hier hört ihr, warum es für Sandra Maischberger so wichtig ist, Andersdenkenden ihren Raum zu lassen (4:13) was sie dazu bewegte, sich mit dem Nachlass von Leni Riefenstahl auseinanderzusetzen (17:05) wie sie mit der Resonanz auf ihre Sendungen umgeht (34:34) welche Wege sie sieht mit vorsätzlichen Lügen in Talkshows umzugehen (44:12) was für Überlegungen bei der Gästeauswahl ihrer Sendungen eine Rolle spielen (54:42) was Angela Merkel und Sandra Maischbergers Mann gemeinsam haben (1:04:28) wie sie über einen „Fehlstart“ an der Uni zum Journalismus kam (1:12:42) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Andrea Geißler und Christoph Scheffer. Ihr erreicht uns per Mail: [email protected]

ARD Audiothek
Claus Weselsky – Ohne Streit gibt’s keine Lösung!

Streitbar, Meinungsstark, kampferprobt: Claus Weselsky hat Qualitäten, die sich wohl alle arbeitenden Menschen im Kampf um ihre Rechte wünschen. Selten hat ein Gewerkschafter in Deutschland so polarisiert und auch so aktiv für seine Schützlinge gekämpft wie der GDL-Chef. Für seinen Einsatz trotz aller persönlichen Anfeindungen und für die messbaren Erfolge in den Verhandlungen mit der Bahn genießt Weselsky breiten Rückhalt bei den Gewerkschaftsmitgliedern. Mehr Lohn, weniger Wochenarbeitszeit, mehr Flexibilität: das sind die Ergebnisse der letzten Tarifeinigung mit der Bahn im März. Bevor Weselsky im Sommer abtritt, beschritt er jedoch mit weiteren Vorstandsmitgliedern auch rechtlich neue Wege: Die Gründung von „Fair Train“ ein Genossenschaftsmodell um Lokführer*innen zu höheren Löhnen an die Bahn auszuleihen, bezeichneten selbst Kritiker*innen als „innovativ“. Nach dem Tarifkompromiss mit der Bahn bekennt Claus Weselsky bei Freiheit Deluxe mit Jagoda Marinić: „Streit um die Sache gehört für mich seit meinem frühen Leben dazu“. Das Aufwachsen in der DDR und die Wende haben ihn politisiert und motiviert, gewerkschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Ihm gelang ein Aufstieg, der vielen anderen seiner Generation verwehrt blieb. Die Ursachen sieht er in der Heuschreckenmentalität von Investoren aus dem Westen begründet und im Versagen der Politik, die nicht mehr wertegeleitet sei. Weselsky indes beruft sich auf seine Werte und Überzeugungen, bezeichnet sich selbst als konservativ und tritt doch so stark wie kaum jemand sonst für die sozialistischen Ideale der Arbeiterbewegung ein. Jagoda Marinić und Claus Weselsky diskutieren über das verloren gegangene Vertrauen in die Politik, die Schlüsselrolle von Gewerkschaften in Deutschland und den USA und sie feiern das Grundgesetz. Ein Gespräch im Spannungsfeld zwischen gewerkschaftlicher Solidarität und kapitalistischer (Selbst-)Ausbeutung und der Frage, ob man in diesen Zeiten überhaupt noch etwas dagegen tun kann. Claus Weselsky plädiert naturgemäß dafür, dass jede und jeder Einzelne kann, wenn sie wieder lernen, sich mit Anderen zu organisieren… Hier hört ihr, wie es Claus Weselsky schon früh nach der Wende zum gewerkschaftlichen Engagement zog (5:30) welche kollektiven Erfahrungen im Osten zu großen Enttäuschungen geführt haben und dennoch keine „Ostalgie“ rechtfertigen (18:30) was er an den derzeitigen Strukturen in der Politik für problematisch hält (36:10) warum er eine offene Dabattenkultur für so wichtig hält (47:50) was er seinen Kritikern entgegnet (57:07) welche charakterliche Disposition ihm als Regisseur zu Gute kommt (1:11:55) was für positive und was für negative Aspekte er in der Digitalisierung sieht (1:21:10) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels.

ARD Audiothek

Wer uns schweben sehen will: Erfrischendes Gespräch mit Jagoda #Marinic in ner ziemlich warmen Gondel diese Woche auf der #BUGA23 #Mannheim. Sie sagt: Wir müssen aufhören nur zu nörgeln. Und das nach vorne stellen, was wir gut können.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/seilbahn-gespraeche-buga-mannheim-jagoda-marinic-102.html

Gespräche aus der BUGA 23-Seilbahn - Jagoda Marinić

Journalistin, Autorin und Leiterin des Internationalen Literaturfestivals Heidelberg: Jagoda Marinić über den wichtigen Blick von oben - und warum er allen weiterhelfen kann.

swr.online
Ich hoffe mal, die Grünen lesen Süddeutsche. Treffende Kolumne von Jagoda #Marinic „Es ist diese Uneinsichtigkeit in eigene Fehler, die dazu führt, dass viele die Hoffnung in die Grünen verlieren“. https://www.sueddeutsche.de/meinung/gruene-wahl-in-bremen-robert-habeck-broetchentaste-buergerschreck-1.5866876
Wahl in Bremen: Die Grünen sind selber schuld.

Die Grünen machen es ihren Gegnern wieder einfach, sie als Bürgerschreck hinzustellen.

Süddeutsche Zeitung

Schlagloch von Jagoda #Marinic

Faule Ausrede Angst

Mut­lo­sig­keit ist ein Luxus, den sich #Ukrainer und #Iranerinnen nicht leisten können. Von ihnen sollten wir lernen, an die Kraft zum Wandel zu glauben

https://www.taz.de/!5901397

schlagloch: Faule Ausrede Angst

Mutlosigkeit ist ein Luxus, den sich Ukrainer und Iranerinnen nicht leisten können. Von ihnen sollten wir lernen, an die Kraft zum Wandel zu glauben

Safe the date! Am 5. Dezember 2022, 18 Uhr, kommt Prof. Dr. Carlo "Realism, Gedankenfetzen and Rants" #Masala zur "Akademie in der Aula" nach #Altenburg. Großes Dankeschön an dieser Stelle an Dr. Michael #Hein, der das "Irgendwas mit #Politik und #Bildung" ziemlich gut macht. Der Eintritt ist frei – das Einzige, was ich mir noch wünschen würde, wäre Jagoda #Marinic als Co-Moderatorin ... 😜
“In der internationalen Politik fehlt einer wie der amerikanische Ex-Präsident Obama. Jemand, der die Menschen mobilisiert, der sagt, dass sich Hoffnung lohnt.”, schreibt Jagoda #Marinić. 🍓
https://www.sueddeutsche.de/meinung/obama-demokratie-kolumne-von-jagoda-marinic-1.5686376
Warum Demokratien Mutmacher wie Obama brauchen

Der Zuspruch, den Obama bei der Wahlkampftour bekommt, zeigt, wie sehr die Demokratie in Krisen Politiker brauchen, die Mut machen.

Süddeutsche Zeitung

Es sei, als habe die #deutsch​e #Art des #Krisenmanagement​s aus großen Teillen der #Bevölkerung ein #verlassen​es #Kind gemacht, das in #Apartheid #versteinert #sitzen bleibt.

#SZ, #Meinung, S.5, Jogoda #Marinic - #Verlassen

#Müdigkeit #Wut #Zustand #Zustände