@ottenser @realbloginista @BlumeEvolution @schmittlauch @werdenfels @Kmf @maexchen1 @Smetana Dann sollten seriöse Zeitungen wie die #SZ und die #Zeit eben aufhören, an der Vereinnahmung der staatlichen Symbole der Bundesrepublik durch die afd teilzunehmen. #nofascism #noafd #afdverbotjetzt
Der #SZ Titel über die OB Wahl in #München: „Platz da, ihr Alten! München hat bewusst jung gewählt“
Für mich als älteren Wähler zählte hier nicht der Generationenwechsel, sondern mehr das Vertrauen in einen OB Krause. https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/muenchen/muenchen-dominik-krause-erfolg-jugend-zukunft-e794164/
Sieg von Dominik Krause: Platz da, ihr Alten! München hat bewusst jung gewählt

Dominik Krause stürzt OB-Routinier Dieter Reiter, und was fällt Markus Söder dazu ein: Der Junge wird schon noch reifen. Ein Lehrstück über die Jungen und die Alten in der Politik.

Süddeutsche Zeitung

Die #Süddeutsche stellt in der heutigen Ausgabe eine vergleichsweise einfache Frage: „Wird die FDP noch gebraucht?“

Nein.

#FDP #SZ #Zeitung #Kanndasweg

Wenn selbst der deutsche Bundespräsident die Realität wahrnimmt:
#sz #israel #usa #iran
Trotz überteuertem Ticket-Kauf bei #Viagogo kein Einlass: „Das ist von den Veranstaltern so gewollt: Deren Tickets sind personalisiert, und viele verbieten in den AGB den Weiterverkauf über inoffizielle Zweitmarkt-Plattformen wie Viagogo.“ via #SZ 🤷‍♀️
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/viagogo-dubiose-geschaefte-tickets-li.3388782
Das fragwürdige Geschäftsmodell von Viagogo

Die Ticketbörse präsentiert sich als Retter der Fans: Hier gibt es für fast jedes Konzert oder Sportevent noch ein Ticket. Aber eigentlich verschärft die Plattform erst die Probleme auf dem Veranstaltungsmarkt.

Süddeutsche Zeitung
„Lt. einer Recherche der FT, wechselten am Montagmorgen zwischen 6.49 & 6.50 Uhr New Yorker Zeit –also rund 15 Min.vor Trumps Ankündigung– etwa 6200 Terminkontrakte für die Ölsorten Brent & WTI den Besitzer. Der Gesamtwert dieser Wetten lag bei rund 580 Mio💲.“ #SZ
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/trump-iran-konflikt-oelmarkt-wetten-wendung-li.3458232
Wetten vor Trumps Iran-Post geben Rätsel auf

Vor Trumps überraschender Ankündigung zu Iran änderten Händler massiv ihre Ölpreis-Wetten. Große Handelsvolumen und ungewöhnliche Aktivitäten wecken Verdacht auf Insiderhandel.

Süddeutsche Zeitung

Wann platzt die KI-Blase?

Die SZ thematisiert es heute mal wieder, selbstverständlich digital eingemauert für ihre solventen Abonnent*inn*en: “Umstrittene Kredite: Es riecht nach Finanzkrise – Schattenbanken haben Kredite in Billionenhöhe vergeben. Erste Unternehmen fallen aus, Fonds müssen die Rückgabe aussetzen. Jetzt redet die Finanzbranche über zwei unappetitliche Dinge: einen Crash – und Kakerlaken.” So geht es nun schon seit Monaten. Oder gar Jahren? Sicher ist: es wird kommen. Nur wann? Und wer weiss es zuerst?

Ex-taz-Redakteur Felix Lee schreibt hinter der gleichen Mauer – “Lesedauer 16 Minuten” – das hier: “Billiger Strom ist Chinas groser Trumpf im KI-Wettlauf … Während US- und EU-Rechenzentren unter Kosten und Engpässen leiden, baut China im Rekordtempo aus …” Dä.

Und jetzt stellen wir uns mal ganz dumm. Wie hängt das mit Trumps und Netanyahus Irankrieg zusammen? Wollen sie die Blase jetzt platzen lassen? Und sich, weil sie es vorher wissen, an den Monsterspekulationsgewinnen laben? Ich weisses doch auch nicht. Doch mittlerweile müssen wir alles für möglich halten.

Und hier können Sie es paywallfrei lesen:

Tomasz Konicz/Jungle World: KI-Blase: Kapitale Kannibalen – Das disruptive Potential der KI-Entwicklung manifestiert sich bereits deutlich in der wachsenden Labilität der Finanzmärkte in den USA.”

Und eine medial unterbelichtete Ergänzung zu den Mördern und Kriegsstrategen gibt es hier:

Stephan Roll/Qantara: Angriff auf Iran: Wollten die Saudis diesen Krieg? – Saudi-Arabiens Kalkül könnte ein anderes sein, als viele denken. Zwar fliegen Raketen und Drohnen auf Doha, Dubai und auch auf Riad. Doch einiges spricht dafür, dass sich das Königreich vom Irankrieg auch Vorteile erhofft.”

Wann platzt die KI-Blase? – Beueler-Extradienst

https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/wirtschaftsministerin-reiche-bundesregierung-energie-benzinpeis-e967928/ da widemt die #SZ der #GasKathiReiche eine ganze Seite und unterschlägt, daß d. angebliche Energie-Strategie von Reiche heute schon bestehende, massive Lücken im Netzausbau nicht nur nicht aufgreift sondern erst gar nicht versucht d. Lücken aufzuhohlen und für die Zukunft die Voraussetzung zu schaffen, daß Erneuerbare überall in Deutschland produzieren können. Wer trotz Iran-Krieg so Fossilstirnig handelt wie Reiche, sollte rechtiche Konsequenzen einbeziehen...
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche: Manche mögen's kalt

Niemandem in der Bundesregierung wird eine solche Härte nachgesagt wie Katherina Reiche. Von einer Wirtschaftsministerin, die nur wenigen vertraut. Außer Gott und dem Markt.

Süddeutsche Zeitung

Lichtblick?

Freund Küppi kommentiert heute die Debatte um digitale Gewalt so: “Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche? – ‘Gewaltschutzgesetz’ interessiert niemand. – Und was wird besser in dieser? – ‘Gewaltschutzgesetz’ trotzdem fast fertig. – Was haben Sie Ende der vergangenen Woche über digitale Gewalt gelernt? – Zu viel. Das wollte niemand und muss doch jeder wissen. Derzeit liegt die allerdings opulente Schilderung einer Konfliktpartei vor; und die Wucht der digitalen Bemeinung und Verurteilung schreit nicht danach, noch mehr draufzusoßen an Gratismut.” Da schliesse ich mich an. Meredith Haaf bemeint in einem der wenigen paywallfreien SZ-Texte trotzdem.

Und ihre Feststellungen sind so wenig falsch, wie die von Küppi. “Es ist einfach zu viel gewesen. Seit Monaten die tägliche Lektüre zum patriarchalen Missbrauchsapparat von Jeffrey Epstein; der Fall Pelicot, der P.-Diddy-Prozess; die laut BKA steigende Zunahme häuslicher und sexueller Gewalt; die Existenz der widerwärtigen, frauenfeindlichen Musk-KI Grok und die offenbar stramme Nachfrage nach Programmen, um vor allem Frauen und Kinder virtuell zu entkleiden. Und dann wäre da noch eine solide Femizid-Rate, gegen die sich offenbar so gar nichts ausrichten lässt.”

Und

“Jede vierte Frau in Deutschland erlebt mindestens einmal im Leben Gewalt durch den (Ex-)Partner. Millionen pornografische Deepfakes von privaten und prominenten Menschen, von ganz jung bis alt geistern im Netz. Man darf glauben, dass Frauen es ernst meinen, wenn sie jetzt zueinander oder auf Social Media sagen: ‘Es fühlt sich an, als würden Männer Krieg gegen uns führen.’ Man muss verstehen, dass hier jenseits aktueller Nachrichtenstorys Vertrauen massiv erodiert, und damit das Wichtigste, das Beziehungen und Gesellschaft zusammenhält.”

Hier würde ich lediglich einwenden, dass diese Gesellschaft schon sehr lange von einer Art Nichts nicht mehr zusammengehalten wird. Real existierender Kapitalismus. Denn in Haafs Zwischenüberschruft heisst es ebenfalls sehr richtig: “Vor maßlosem Willen zur Macht schützt kein Gesetz und keine Polizei”. So ist es. Darum kann ich ihr – weil ich über das Politbusiness “zu viel” weiss, misstrauisch geworden in diesem Satz nicht ganz folgen, auch wenn ich den Gedanken dahinter nachvollziehen kann: “Es ist ein Lichtblick, dass keine vier Tage zwischen dem Beginn der Debatte und der ersten Demonstration gegen sexualisierte Gewalt und für gesetzlichen Schutz gegen Deepfakes vergangen sind.” Nein, das ist – für mich – eher beunruhigend. Weil sie letztendlich mit ihrem Schlusssatz wieder Recht hat: “Doch vor dem maßlosen Willen zur Macht, dem sich Frauen durch Männer immer wieder ausgesetzt sehen, schützt kein Gesetz und keine Polizei. Der muss weg, wenn Frauen wirklich frei sein sollen.”

Von diesem “maßlosen Willen zur Macht”, das weiss spätestens seit “Epstein” die ganze Welt, die Sphäre der Politik bestimmt und regiert wird, wie die der Medien, die sich derzeit an dieser Story delektieren. Frau Haaf möge sich nur mal in ihrer Redaktion und ihrem Verlag umsehen (was sie mit Sicherheit längst getan hat).

Lichtblick? – Beueler-Extradienst