Bilder von der Mahnwache für die #Sündi4 am Polizeipräsidium in Köln-Kalk

Da es am Sonntag 23.11. in Köln-Kalk nun doch keine Demo gab, wurde von "Kirche an der Kante" spontan eine ökumenische "Andacht" mit Musik und Redebeiträgen zu #Polizeigewalt und #Klimagerechtigkeit durchgeführt. Die Polizei hielt sich im Hintergrund zurück und beobachtete den Protest auf der Rückseite des Polizeipräsidiums.

Am Dienstag 25.11. wurden dann alle Aktivist*innen, die während der Räumung des "Sündenwäldchens" (#ManheimerErbwald) in Gewahrsam genommen wurden, nach einer Woche wieder freigelassen.

Der GeSa-Support hat daher die Zelte dort wieder abgebaut und der Widerstand gegen staatliche Repression und fossilen Kapitalismus findet nun wieder woanders statt. Zum Beispiel an der Mahnwache auf der BUND-Wiese in Kerpen-Manheim (alt) am Rand des #HambacherWald|es in der Nähe des ehemaligen #Sündenwäldchen|s

#ManheimLebt #KlimagerechtigkeitJetzt #RWEstoppen #HambiBleibt

Tagebau Hambach: Roter Alarm im "Sündenwäldchen"

Eigentlich hatte der fossile Energiekonzern RWE bereits für Oktober angedroht, die #Waldbesetzung bei Kerpen-Manheim (alt) von der Polizei räumen zu lassen. Doch davon ist im #ManheimerErbwald bisher nichts zu sehen.

Weder Security, noch Streifenwagen stetzen aktuell das Betretungsverbot um. Im "Sündenwäldchen" nahe des benachbarten #HambacherWald|es wird daher die seit über 1 Jahr erfolgreiche Besetzung gefeiert.

Zwischen Baumhäusern und Barrikaden wurde auch am 16.11. wieder Musik gemacht im Rheinischen Braunkohlerevier. Das #Sündi Unevictible Concert mit anschließendem Rave hebte die Stimmung an diesem neblig-verregneten Herbtstag.

An dem von RWE weiter vorgerückten Erdwall zu Absperrung des Werksgeländes an der Tagebaukante wurde nun zwar die Zufahrt über die Bergheimer Straße gesperrt. Aber der Weg zu den beiden Mahnwachen (Esperantostraße & BUND-Wiese) ist weiter frei - wenn auch teilweise sehr matschig.

Und der Widerstand gegen den #KlimakillerRWE wird fortgesetzt: Mit kreativem Protest und frischem Essen halten die Aktivist*innen weiter stand. Wegen des Ausbaus der Tagebau-Rampe und der kürzlichen Anlieferung von Hebebühnen mit Lichtanlagen wurde jetzt aber der rote Räumungsalarm ausgelöst...

Mehr Infos:
https://asnkoeln.wordpress.com/2025/10/19/tagebau-hambach-rwe-raumungsdrohung-im-sundenwaldchen/

Tagebau Hambach: Polizeieinsatz im #Suendi

Nachdem am Dienstag 14.10. einige Sicherheitsleute mit Polizeibegleitung vergeblich versucht hatten Barrikaden rund um das besetzte "Sündenwäldchen" zu räumen, rückte am Mittwoch gleich ein Großaufgebot mit 15 Polizeiwagen an.

Es habe sich jedoch nur um eine "Begehung" der Baumhaus-Siedlung am Rand der RWE-Kohlegrube gehandelt. Spezialkräfte der BFE-Einheiten wollten sich für die drohende Räumung wohl vor Ort ein Lagebild verschaffen. Dazu war auch eine Überwachungsdrohne im Einsatz.

Nach etwa 1,5 Stunden zogen die Beamt*innen allerdings erstmal wieder ab, doch die Bedrohung durch bewaffnete Polizeieinsätze zur Durchsetzung des aktuellen Aufenthaltsverbotes in diesem ehemaligen Teil des Hambacher Waldes bleibt.

Für Sonntag 19.10. ist ab 12 Uhr eine Versammlung im benachbarten Geisterdorf Kerpen-Manheim (alt) geplant. Dort soll eine Pflanzaktion zur #Wiederaufforstung des Anfang 2025 fast vollständig gerodeten #Sündi (#ManheimerErbwald) stattfinden. An der Mahnwache in der Esperantostraße treffen sich weiterhin jeden Sonntag zahlreiche Aktivist*innen, um gegen den fossilen #Klimakiller RWE und für globale #Klimagerechtigkeit zu protestieren.

Aktuelle Infos gibt es im "Sündi Bleibt Ticker"
https://rss-parrot.net/web/feeds/t.me.s.suendibleibt

#SündiBleibt #HambiBleibt 

Fotos vom besetzten "Sündi" (#ManheimerErbwald) beim Waldspaziergang am 28.09.2025, sowie von der Mahnwache an der Esperantostraße

#HambiBleibt #SündiBleibt

Tagebau Hambach: Waldspaziergang zum besetzten "Sündi"

Es ist was los im Rheinischen Braunkohlerevier, denn die Rodungssaison steht kurz bevor. Und die Besetzer*innen im #HambacherWald und #Sündenwädchen fürchten, dass RWE bald wieder die Kettensägen anwirft.

Der fossile Klimakiller möchte nämlich nicht nur bis 2030 weiter Kohle für die benachbarten Kraftwerke abbauen, sondern auch die riesige Grube um die "Manheimer Bucht" erweitern. So nennt die RWE-Propaganda die Ausweitung des Tagebaus, die den fast vollständig zerstörten Ort Kerpen-Manheim (alt) und auch den immernoch besetzten #ManheimerErbwald ("Sündi") vernichten soll.

Dieser alte Teil des 2018 vorerst geretteten #HambacherForst steht dem Ausbau der Kohlegrube im Weg, welche nun jahrzehntelang mit kostenlosem Rheinwasser gefüllt werden soll, damit ein Luxus-Ferienparadies am Tagebau-Restsee entsteht. Gegen diese #Rheinwassertransportleitung gibt es bereits Proteste.

Teil dieses Widerstandes für globale #Klimagrechtigkeit sind auch die Waldspaziergänge: Am 28.09. sind ca. 60 Leute von #Manheim durch den Wald zur Mahnwache gelaufen. Polizei und Werkschutz hielten sich dabei (noch) zurück.

Doch als am 26.09. ein Dutzend Aktivist*innen für 7 Stunden einen Kohlebagger besetzen, war die Staatsmacht massenhaft im Einsatz.

#HambiBleibt

Tagebau Hambach: Solidarität mit den Waldbesetzungen

Sowohl im „Sündi“ genannten #ManheimerErbwald, wie auch im benachbarten #HambacherWald, kämpfen die Waldbesetzer*innen weiter gegen den Ausbau der Braunkohlegrube von RWE. Der fossile Klimakiller plant nämlich die Rodung des restlichen Waldstücks bei Kerpen-Manheim (alt), um mit riesigen Schaufelrad-Baggern das Tagebau-Loch weiter in die Landschaft zu graben. (...)

Nachdem es Ende August an der Mahnwache in der Manheimer Esperantostraße im Anschluss an die regelmäßigen Dorfspaziergänge ein Konzert mit Ausstellungen gab (siehe Bericht), ist nun ein Herbstfest geplant. Am Samstag 27.09. soll ab 14 Uhr ein buntes Programm starten mit Kunstaktion und Tombola, sowie Lesung, Konzert und veganem Essen.

Und für den Sonntag 28.09. ist wieder ein Dorfspaziergang mit dem Waldpädagogen Michael Zobel angekündigt, diesmal unter dem Motto „Wald statt Kohle, Kies und Schotter“. Derweil läuft in der letzten Septemberwoche im #Sündenwäldchen noch ein skill sharing genanntes Bau- u. Kletter-Training für Besetzer*innen zur Vorbereitung auf die drohende Räumung der zahlreichen Baumhäuser und Bodenstrukturen. Die Möglichkeiten vor Ort Widerstand zu leisten sind also vielfältig und kreativ…

https://asnkoeln.wordpress.com/2025/09/21/tagebau-hambach-solidaritat-mit-den-waldbesetzungen/

#HambiBleibt #SündiBleibt   #RWEstoppen

Manheim: Spaziergang zur Waldbesetzung

Im "Sündenwäldchen" wird weiter gebaut und neue Baumhäuser entstehen, um RWE an der Rodung zu hindern. Zwar ist momentan Sommerpause bis zum Beginn der Rodungssaison im Herbst, aber die Bewohner*innen der #Waldbesetzung sind immernoch aktiv.

Auch die regelmäßigen Spaziergänge am letzten Sonntag im Monat gehen weiterhin rund um das fast menschenleere Dorf Kerpen-Manheim (alt) und bis zur Dauermahnwache am Ortsrand. So fanden sich am 25.05. etwa 30 Teilnehmer*innen zusammen, die mit Musikbegleitung zu einer Wiesen-Ausstellung liefen. Dort waren Leinwände des kürzlich verstorbenen Graphikers Jari an Pavillons aufgehängt. Die Arbeiten thematisieren den Schutz von #Trinkwasser und Meeren, was durch #Umweltverschmutzung und #Erderhitzung bzw. #Klimakrise immer nötiger wird.

Diese Kunst-Aktion am Rand des Braunkohle-Tagebaus fand in der Nähe der Mahnwache statt, die ebenfalls gegen die drohende Rodung des restlichen #ManheimerErbwald protestiert. Denn der Klimakiller RWE will seine Braunkohlegruben #Hambach und #Garzweiler mittels einer #Rheinwassertransportleitung nach und nach fluten, um sich einer aufwändigen Renaturierung zu entziehen - in Zeiten zunehmender #Dürre und niedrigem #Rheinpegel ein reines #GreenWashing für die Kohleindustrie.

#HambiBleibt

Frühlingsfest in Manheim 19.4.25 - Hambacher Forst

Fest Frühling Pflanzen Saatgut Kaffee Essen Kinder Spaß Malen basteln reden informieren erneuerbar nachhaltig wandel

Hambacher Forst

Mehr Fotos vom #Waldspaziergang durch den #HambacherForst und zur Mahnwache bei Manheim am #TagebauHambach (30.03.2025)

#ManheimerErbwald #sundenwaldchen #Klimakrise #Wasserkämpfe #Waldbesetzung
#HambiBleibt

[edit: Tippfehler korrigiert]

Manheim: Waldspaziergang durch den #HambacherForst

An der alten Kirche in Kerpen-Manheim (alt) versammelten sich am 30.03. erneut Dutzende Teilnehmer*innen der aktuell monatlich stattfindenden Waldspaziergänge rund um das weiterhin besetzte "Sündenwäldchen" (#ManheimerErbwald).

Dies wurde von den massiven Rodungen durch den Braunkohle-Konzern RWE bisher verschont, da zahlreiche Besetzer*innen in Baumhäusern und Plattformen beständig Widerstand leisten. Die Klimaschützer*innen verhindern damit das Abbaggern des kaum noch bewohnten Dorfes zur Erweiterung und Flutung des #TagebauHambach.

Doch der als Werkschutz angeheuerte Sicherheitsdienst und die Polizei beobachteten nicht nur den #Waldspaziergang über die alte A4 durch den "Hambi" auf Schritt und Tritt. Sondern sperrten auch alle Wege in den "Sündenwald" ab, so dass für die rund 30 Spaziergänger*innen heute kein Durchkommen war.

Seit das Werksgelände großräumig mit einem Erdwall gesichert wurde, ist es schwieriger geworden über Feldwege und den zerstörten Waldboden bis zur Besetzung zu gelangen. Doch laut dem Sündi-Ticker ist der Zugang normalerweise weiterhin möglich. Obwohl immer wieder von gewalttätigen Übergriffen seitens der Security berichtet wird.

Mehr Infos:
"Unterstützt die Manheimer Waldbesetzung"
https://asnkoeln.wordpress.com/2024/12/09/unterstutzt-die-manheimer-waldbesetzung/

Unterstützt die Manheimer Waldbesetzung

Im weiterhin besetzten Hambacher Forst wurde Ende 2024 wieder ein Rodungsalarm ausgerufen: Der alte Gemeindewald am Rand des Braunkohle-Tagebaus, nordwestlich von Köln bei Kerpen-Buir gelegen, ist …

ASN Köln