Tagebau Hambach: Mit #Waldbesetzung und Mahnwachen gegen Klimakiller RWE

Der Widerstand gegen fossilen Kapitalismus und die #Wasserkämpfe im Rheinischen Revier gehen auch nach der Räumung des #Sündenwäldchen|s weiter. Denn die Erderhitzung durch die weiterhin aktiven #Kohlekraftwerke Neurath und Niederaußem, sowie der Wasserverbrauch durch die industrielle Energieproduktion verschlimmern die Klimakrise Tag für Tag.

Hambi: Waldspaziergänge und Besetzung gehen weiter

Da die Schaufelradbagger weiter rund um den #HambacherWald graben, ist der einst geplante Biotop-Verbund in dem Naturschutzgebiet nun Geschichte. Das bedeutet für den seit dem 2018 erkämpften Rodungsstopp erhaltenen Wald, dass die vorangetriebene #Tagebau-Kante den von Dürre und Hitze gestressten Laubbäumen weiter das Wasser abgräbt.

Nur die vom #BUND gekaufte Wiese am Grubenrand als Anlaufpunkt für regelmäßge Waldspaziergänge hindert die Schaufelradbagger von RWE noch daran, die Böschung weiter abzugraben.

Der Kampf ums Wasser im Rheinischen Revier

Mit einer #Rheinwassertransportleitung möchte RWE Milliarden Kubikmeter Wasser kostenlos bei #Dormagen entnehmen und in die Tagebau-Löcher umleiten. Doch es regt sich Widerstand gegen das Mega-Projekt...

Bericht mit Fotos:
https://asnkoeln.wordpress.com/2025/12/21/tagebau-hambach-mit-waldbesetzung-und-mahnwachen-gegen-klimakiller-rwe/

#Klimakatastrophe #RWEstoppen

Bilder von der Mahnwache für die #Sündi4 am Polizeipräsidium in Köln-Kalk

Da es am Sonntag 23.11. in Köln-Kalk nun doch keine Demo gab, wurde von "Kirche an der Kante" spontan eine ökumenische "Andacht" mit Musik und Redebeiträgen zu #Polizeigewalt und #Klimagerechtigkeit durchgeführt. Die Polizei hielt sich im Hintergrund zurück und beobachtete den Protest auf der Rückseite des Polizeipräsidiums.

Am Dienstag 25.11. wurden dann alle Aktivist*innen, die während der Räumung des "Sündenwäldchens" (#ManheimerErbwald) in Gewahrsam genommen wurden, nach einer Woche wieder freigelassen.

Der GeSa-Support hat daher die Zelte dort wieder abgebaut und der Widerstand gegen staatliche Repression und fossilen Kapitalismus findet nun wieder woanders statt. Zum Beispiel an der Mahnwache auf der BUND-Wiese in Kerpen-Manheim (alt) am Rand des #HambacherWald|es in der Nähe des ehemaligen #Sündenwäldchen|s

#ManheimLebt #KlimagerechtigkeitJetzt #RWEstoppen #HambiBleibt

#Hambach : Besetztes Waldstück an Tagebau geräumt – 15 Personen in Gewahrsam genommen - DER SPIEGEL

spiegel.de/panorama/hambach-be…

Sie wollten eine Abholzung des sogenannten #Sündenwäldchen s am Rande des Tagebaus Hambach verhindern: Inzwischen sind die Aktivisten von der Polizei aus dem Areal geholt worden. Nun gibt es eine Mahnwache.
Geplante Rodung: Besetztes Waldstück am Tagebau Hambach geräumt – 15 Personen in Gewahrsam genommen

Sie wollten eine Abholzung des sogenannten Sündenwäldchens am Rande des Tagebaus Hambach verhindern: Inzwischen sind die Aktivisten von der Polizei aus dem Areal geholt worden. Nun gibt es eine Mahnwache.

DER SPIEGEL

#Hambach : Polizei räumt besetztes Waldstück am Tagebau - DER SPIEGEL

spiegel.de/panorama/hambach-po…

Zahlreiche Polizisten sind im Rheinischen Revier im Einsatz. Sie gehen gegen Aktivisten vor, die das sogenannte #Sündenwäldchen besetzen, um dessen Rodung zu verhindern.
😡
Geplante Rodung: Polizei räumt besetztes Waldstück am Tagebau Hambach

Zahlreiche Polizisten sind im Rheinischen Revier im Einsatz. Sie gehen gegen Aktivisten vor, die das sogenannte Sündenwäldchen besetzen, um dessen Rodung zu verhindern.

DER SPIEGEL

Köln: Mahnwache fordert Freiheit für die #Sündi4

Im Anschluss an die gewaltsame Räumung und Rodung der Besetzung im Manheimer #Sündenwäldchen am 18.11. wurden vier Aktivist*innen im Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums in Köln-Kalk eingesperrt. Es wurde angekündigt, dass sie dort eine Woche lang festgehalten werden, was der Polizei in Nordrhein-Westfalen (nach PolG) erlaubt ist.

Die Gefangenen beklagen mangelnde Versorgung mit veganem Lebensmitteln, fehlende Kleidung und kaum Schutz gegen die winterliche Kälte in den Zellen. Zudem sei auch teilweise untersagt worden, mitgebrachte Bücher zu empfangen.

Die #Repression der Staatsmacht zielt wieder einmal auf die #Klimagerechtigkeitsbewegung. Es wird versucht, #direkteAktionen zu kriminalisieren und Aktivist*innen bzw. Unterstützer*innen einzuschüchtern.

Aus Protest dagegen wurde am 20.11. auf der Rückseite des Polizeipräsidiums (beim Parkhaus der "Arcaden" am Bürgerpark) eine angemeldete Mahnwache errichtet. Es kamen bereits einige solidarische Menschen hin, um Solidarität zu zeigen.

Heute (21.11.) gab es auch ein Bischen Live-Musik und es wurden neue Banner gemalt und aufgehängt. Das Mahnwachen-Zelt soll noch bis Donnerstag vor Ort in der Barcelona-Allee bleiben...

https://www.openstreetmap.org/#map=19/50.939134/6.995593

#Sündi4 #HambiBleibt #KlimagerechtigkeitJetzt

Köln: Solidarität mit den "Sündi 4"

Nach dem massiven Polizeieinsatz zur Räumung und Rodung des besetzen #Sündenwäldchen|s in Manheim am 18.11. wurden mehrere Aktivist*innen in Gewahrsam genommen. Anfangs waren sie verteilt auf Gefangenensammelstellen (GeSa) in Düren und Zülpich. Zwar wurden die meisten mittlerweile wieder freigelassen, doch vier Inhaftierte wurden ins Polizeipräsidium Köln-Kalk verlegt. Dort werden sie vermutlich eine Woche lang festgehalten, da dies durch das Polizeigesetz in NRW erlaubt ist.

Auf Instagram (@forest_of_sins) berichten Unterstützer*innen auch über Diskriminierung:
"Den Gefangenen wurde für mehr als 24 Stunden veganes Essen verweigert, weswegen mindestens eine Person in diesem Zeitraum nichts gegessen hat. Desweiteren wird den Menschen frische Kleidung und ausreichend Kälteschutz verzweigt weswegen sie seit fast 48h in kalten Gesazellen sitzen müssen. Außerdem werden zu mindestens einer Person keine Bücher durchgelassen.

Mit dieser repressiven Maßnahme versucht der Staat erneut die Klimabewegung zu kriminalisieren und einzuschüchtern. Doch wir lassen uns nicht unterkriegen."

Hinter dem Polizeipräsidium wurde eine Mahnwache eingerichtet:
https://www.openstreetmap.org/#map=19/50.939134/6.995593

Und Sonntag 23.11. ist wieder Protest in #Manheim geplant!

#Sündi4 #HambiBleibt #ManheimLebt

Info von gestern aus dem #Sündi-Ticker...

#Sündenwäldchen #Hambi #HambiBleibt

"Gesa Update

#NRWE zeigt sich mal wieder von seiner besten Seite 🤮 4 Menschen werden wegen abstrusen Vorwürfen weiterhin in der Gesa eingesperrt, angeblich bis zu 7 Tage. 😡
Sie wurden nach Köln zum Polizierevier Köln Kalk verlegt.
Gesa-Support ist vor Ort und freut sich über Unterstützung.
Der Gesa Support in Bergheim wird nicht mehr benötigt -> kommt stattdessen zu der Gesa nach Köln.

Adresse #Gesa Support:
Bürgerpark Kalk
51103 #Köln
Deutschland

Last die die Meschen frei !
Sündi Lebt!

NRW is showing its true colors again 🤮 Four people are still being held in the Gesa prison on absurd charges, allegedly for up to seven days. 😡 They have been transferred to the Cologne Kalk police station.

Gesa support is on site and welcomes assistance. The Gesa support team in Bergheim is no longer needed -> please come to the Gesa prison in Cologne instead.

Gesa Support address:
Bürgerpark Kalk
51103 Cologne

Free the people!
Sündi lives!"

Dem #Wald in #NRW geht es laut der Landwirtschaftsministerin etwas besser. Zugleich rief die Ministerin zu einem pfleglichen Umgang mit dem Wald auf.
https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/umwelt-wald-waldzustandsbericht-100.html
So pfleglich wie #RWE mit dem #Sündenwäldchen im #Hambi?
NRW-Wald nicht mehr auf "Intensivstation"

Dem Wald in NRW geht es laut Landwirtschaftsministerin Gorißen etwas besser. Doch Entwarnung gab sie beim Zustand der Bäume nicht.

wdr.de

Tagebau Hambach: Protest gegen Räumung und Rodung des #Sündenwäldchen|s

Seit dem Morgen bis in die Abendstunden des 18.11. hat die Polizei im Auftrag des fossilen Klimakillers RWE die #Waldbesetzung nahe Kerpen-Manheim (alt) geräumt. Mit Baggern, Kränen und Hebebühnen rückten sie an und zerstörten Barrikaden, Baumhäuser und Bodenstrukturen. Danach wurden alle Bäume gefällt.

Da Presse an einer entfernten "RWE-Medienzone" festgesetzt wurde, gab es keine Berichterstattung vor Ort. Einem parlamentarischen Beobachter wurde der Zutritt verwehrt.

Nachmittags versammelten sich einige Demonstant*innen an der Mahnwache Esperantostraße, um gegen den z.T. brutalen Polizeieinsatz zu protestieren. So wurde berichtet, dass Besetzer*innen kopfüber in eine Baggerschaufel geworfen wurden.

Unterstützer*innen durften nur am streng bewachten Erdwall protestieren, der die Tagebaukante umzäunt. Eine kleine Demo lief aber mit martialischer Polizeibegleitung bis zur Mahnwache auf der BUND-Wiese.

Von Verletzten ist bisher nichts bekannt, doch Aktivist*innen berichteten von mehreren Ingewahrsamnahmen. Am 19.11. wurden 4 Festgenommene ins Präsidium Köln-Kalk verlegt.

Die Mahnwache hat angekündigt gegen den Ausbau der Kohlegrube weiter die Stellung zu halten und auch die Besetzung im #HambiBleibt

#ManheimLebt

Am #Tagebau #Hambach wurde das besetzte #Sündenwäldchen geräumt weil #RWE dort Sand/Kies abbauen will.

Offizielle Begründung: Das Material werde gebraucht, um die Böschungen eines geplanten Hambach-Sees zu stabilisieren.

https://www.spiegel.de/panorama/hambach-besetztes-waldstueck-an-tagebau-geraeumt-15-personen-in-gewahrsam-genommen-a-415b862b-d04e-474d-919c-3d6b23b4d208

#Artensterben #StopptFossileSubventionen #ManheimerBucht #Naturschutz

Was viele nicht wissen:

Dieser Abbau soll eine bis zu 60m tiefe neue Grube schaffen, um rund 250 Mio. m³ Erdmaterial zu gewinnen obwohl dort keine Kohle mehr gefördert wird.
Das Waldstück (6–8,5 ha) liegt genau über den gewünschten Rohstoffen.

#RWE & Behörden sagen:

- Ohne dieses Material sei die Böschungssicherung alternativlos.
- Der See könne sonst nicht sicher geflutet werden.
- #Artenschutz sei geprüft, Ersatzpflanzungen angelegt.

Naturschützer widersprechen massiv:

- Das #Sündenwäldchen ist ein #Schlüsselbiotop zwischen Hambacher Wald & Bürgewald Steinheide.
- Dort leben streng geschützte Arten wie die #Bechsteinfledermaus und die #Haselmaus.
- Der Biotopverbund würde irreversibel zerschnitten.

Der #BUND kritisiert:

Die behauptete Alternativlosigkeit sei nicht ergebnisoffen geprüft.
Material könnte anderweitig beschafft werden, wäre aber teurer.
#RWE entscheide sich schlicht für die billigste Lösung - zulasten eines funktionierenden Ökosystems.

Aktivist:innen warnen zusätzlich:

Der geplante Hambach-See müsste mit Rheinwasser gefüllt werden.
Das birgt laut Expert:innen Risiken für #Grundwasser, Ökosysteme und potenziell die #Trinkwasserversorgung von bis zu 500.000 Menschen.
Ein ökologischer Gewinn ist damit hoch umstritten.

Ökologische Gesamtbewertung:

Kurzfristig entsteht ein klarer Netto-Verlust: Wald, Arten, Verbundflächen - weg!
Langfristig mag ein See neue Lebensräume bringen, aber nur nach Jahrzehnten.
Viele Fachleute halten die Rodung deshalb nicht für ökologisch sinnvoll.

Quellen:

FAQ des Landes NRW zum Hauptbetriebsplan und Sündenwäldchen, Manheimer Bucht: https://www.wirtschaft.nrw/rwe-hauptbetriebsplan-und-suendenwaeldchen-faq

BUND NRW: Hintergrundseite Manheimer Bucht verhindern: https://www.bund-nrw.de/themen/braunkohle/hintergruende-und-publikationen/braunkohlentagebaue/hambach/manheimer-bucht-verhindern/

BUND NRW: Rechtliche Bewertung des Oberverwaltungsgericht Münster-Urteils vom 28. Jan 2025: https://www.bund-nrw.de/publikationen/detail/publication/braunkohlentagebau-hambach-rechtliche-bewertung-des-ovg-urteils-vom-28-januar-2025/

Pressemitteilung des Oberverwaltungsgericht NRW zur Entscheidung zur Manheimer Bucht / Sündenwäldchen:
https://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/04_250128/index.php

RWE Power AG: Neue Landschaft nach dem Tagebau Hambach (Infos zur Rekultivierung und See-Planung):
https://www.rwe.com/der-konzern/laender-und-standorte/tagebau-hambach/neue-landschaft-nach-dem-tagebau-hambach/

Geplante Rodung: Besetztes Waldstück am Tagebau Hambach geräumt – 15 Personen in Gewahrsam genommen

Sie wollten eine Abholzung des sogenannten Sündenwäldchens am Rande des Tagebaus Hambach verhindern: Inzwischen sind die Aktivisten von der Polizei aus dem Areal geholt worden. Nun gibt es eine Mahnwache.

DER SPIEGEL