Da wollte ich schon immer Abhilfe in Form eines reinen Scanners kaufen und habe hin und wieder online danach gesucht. So auch heute. Bei Amazon gibt es seit einiger Zeit die KI „Rufus“, welche Hilfstellung bei Produkten geben soll. Da ich in der Produktbeschreibung zum favorisierten Gerät keinen Hinweis auf das im Produkttitel genannte Flachbett gefunden habe, fragte ich doch einfach mal die künstliche Intelligenz.
Im Brustton der Überzeugung versicherte diese mir, der Flachbettscanner sei ein reiner Einzugscanner ohne das titelgebende flache Bett. Weil mir das recht merkwürdig vorkam, habe ich doch mal bei HP in die Anleitung geschaut und per Googlesuche nach entsprechenden Produktbildern gesucht. Mit den Ergebnissen habe ich Rufus dann konfrontiert und bekam auch prompt eine Entschuldigung für den Fehler und den Hinweis, dass der Scanner dann ja noch viel besser sei!
Ganz ehrlich? Auf so einen Scheiß kann ich verzichten! Was machen denn die Menschen, die sich auf sowas verlassen? Die nicht im Vorfeld die Antwort auf die Frage schon kennen und dann nachhaken? Wenn ich so eine KI zur Verfügung stelle, muss sie eine einwandfreie Antwort liefern. Alles andere ist wie Horoskop lesen. Wenn ich die Ergebnisse einer KI immer noch selbst recherchieren muss, dann kann ich mir die Frage auch gleich sparen und mit der Recherche fortfahren.
Leider habe ich dieses Verhalten auch schon an anderen Stellen so erlebt. Ich bin solchen Modellen wirklich skeptisch gegenüber. Manche Dinge klappen ganz gut. Texte formulieren geht wirklich schnell. Wenn ich denn im Inhalt fit bin und auf einen Blick sehe, ob alles passt. Falls das nicht so ist, sollte ich die Finger von den künstlichen Tools lassen.
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