Nachrichten von Gestern und Heute

Freitag, 09. Juni 2023 - EUROPA/MIGRATION: EU-Innenminister+ einigen sich auf radikale GEAS-Reform ihrer Migrationspolitik, die nun vorsieht, dass 1. Schutzsuchende ihre Asylanträge nur an EU-Außengrenzen einreichen dürfen, 2. sie während ihrer Prüfung interniert werden und 3. sie ohne Prüfung in "sichere" Drittstaaten abgeschoben werden können, wenn sie z.B. in Vergangenheit durch diesen Drittstaat migriert waren; kein verbindlicher Verteilmechanismus innerhalb der EU-Staaten vorgesehen (taz #CJakob), aber EU-Staaten, die Aufnahme verweigern, müssen künftig 20.000€ Strafe pro verweigerter Person zahlen (tG #LOCarroll); Zuletzt Gespräche zwischen ITALIENs Premierministerin #Meloni und Präsident #Saied aus TUNESIEN, das Italien als sicheren Herkunftsstaat anerkennt, über gemeinsame Bekämpfung von Migration; Italien ruft Tunesien u.a. auf, dem umstrittenen #IWF-Abkommen zuzustimmen, um aus Wirtschaftskrise folgende Migration von Tunesiern+ über das Mittelmeer zu verhindern (ß #MKeilberth); Migration über Westbalkan…

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Nachrichten von Gestern und Heute

Sonntag, 04. Juni 2023 - GUINEA BISSAU: Bei Parlamentswahlen werden vermutlich 3 größte Parteien wieder Großteil des Parlaments besetzen; bei letzten Wahlen 2019 war sozialdemokratische Madem-Partei des Präsidenten #Embaló auf Anhieb zweitstärkste Kraft geworden und könnte Erfolgskurs fortsetzen; Embaló hatte Parlament vor 1 Jahr wegen Korruptionsvorwürfen gegen bisherige Regierungspartei PAIGC aufgelöst (an); Zuvor Streit zwischen Parlament und Embaló, da dieser Amt des Premierministers abschaffen und vereinnehmen wollte; bei heutigen Wahlen wird jedoch erneut Premierminister gewählt werden (dw #BDarame) - MEXIKO: Bei Regionalwahlen in wichtigem Bundesstaat Edomex könnte zentristische PRI-Partei erstmals seit 94 Jahren verlieren; stattdessen Wahlsieg der linksnationalen Morena-Partei des Präsidenten #Amlo erwartet (dS #APA); PRI und Morena stellen dabei jeweils erstmals Frau als Gouverneurskandidatin und erstmals dürfen 73.000 in Chicago, Los Angeles, Dallas und Montreal lebende Mexikaner+ wählen (lus #EFE)…

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Im Sudan hat sich nach den Paramilitärs auch die Armee zu einer dreitägigen Feuerpause bereit erklärt. Diese solle noch an diesem Freitag beginnen, teilte das Militär mit.
Im Sudan stimmt auch die Armee einer Feuerpause zu | DW | 21.04.2023
#Sudan #Waffenruhe #Feuerpause #Ramadan #Zuckerfest #AntonioGuterres #AnnalenaBaerbock #Evakuierung #AbdelFattahal-Burhan #MohammedHamdanDaglo #Hemeti #RSF
Im Sudan stimmt auch die Armee einer Feuerpause zu | DW | 21.04.2023

Im Sudan hat sich nach den Paramilitärs auch die Armee zu einer dreitägigen Feuerpause bereit erklärt. Diese solle noch an diesem Freitag beginnen, teilte das Militär mit.

DW.COM
Angesichts seit Tagen anhaltender Kämpfe hoffen die Sudanesen auf eine Waffenruhe während des an diesem Freitag beginnenden Zuckerfests zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Auch Deutschland drängt auf eine Feuerpause.
"Die Gewalt in Sudan muss enden" | DW | 20.04.2023
#Sudan #Waffenruhe #Feuerpause #Ramadan #Zuckerfest #AntonioGuterres #AnnalenaBaerbock #Evakuierung #AbdelFattahal-Burhan #MohammedHamdanDaglo #Hemeti #RSF
"Die Gewalt in Sudan muss enden" | DW | 20.04.2023

Angesichts seit Tagen anhaltender Kämpfe hoffen die Sudanesen auf eine Waffenruhe während des an diesem Freitag beginnenden Zuckerfests zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Auch Deutschland drängt auf eine Feuerpause.

DW.COM

97 Tote Im #Sudan:
die militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Armee unter Interimspräsident General Abdel Fattah Al-Burhan und der »Schnellen Eingreiftruppe« (#RFS) von Mohammed Hamdan Daglo (»#Hemeti«) auch am dritten Tag in Folge angedauert.

http://jungewelt.de/artikel/449055.konflikt-im-sudan-kampf-gegen-machtverlust.html

Kampf gegen Machtverlust

Sudan: Gefechte zwischen Streitkräften und Paramilitärs dauern an. Knapp 100 Zivilisten und Hunderte Soldaten getötet • Foto: Mohamed Khidir/Xinhua/imago

junge Welt

After Sudan's people staged larged protests against the autocrat Omar al Bashir in 2019, the military saw their moment to do a coup and seize power in 2021.

Now, two generals: Burhan, leader of the Sudanese Armed Forces (SAF), and Hemedti, the head of the paramilitary Rapid Support Forces (RSF) are fighting for power, with at least 200 dead civilians.

If you recall, Hemedti and his RSF are the former Janjaweed militia, involved in the first genocide of the 21st century in Darfur.

Sudan's population struggled very hard to bring the society forward after decades of autocracy. Networks of neighbourhood-groups that were formed in relation to the Arab Spring, were key for the protests.
As always, there is a lot of geopolitics and interests involved: Gold mines, Wagner mercenaries, Egypt (a dictatorship heavily supported by the US and recognized by Europe) is supporting Sudan's military, Saudi recruited Sudanese mercenaries in their war in Yemen, Israel sold drones and Western governments that still trust military governments as partners for stability 🤮

Excellent articles for background info:

https://todon.eu/@CrimethInc/110218489096758164

https://newlinesmag.com/reportage/in-sudan-a-deadly-reckoning-for-rival-forces/

If anybody is aware of Sudanese/African/Arab accounts here, please share!

#NeverTrustTheMilitary #Military
#Sudan #coup #crisis #war #Hemedti #Hemeti #Burhan

CrimethInc. Ex-Workers (@[email protected])

Attached: 1 image Who are the Rapid Support Forces, the paramilitary forces who have provoked an escalating civil war with the Sudanese government? Known as the Janjawids, these mercenaries accumulated arms, funds, and recruits as shock troops in conflicts throughout the region. Sudanese dictator Omar Al-Bashir was one of their chief funders. They began by crushing a rebellion in the western region of Darfur and went on to play a role in violence in Yemen and elsewhere. In 2019, after demonstrators successfully toppled Al-Bashir, the Rapid Support Forces carried out a massacre to regain control of the capital, Khartoum. We documented their rise in this text: https://crimethinc.com/2019/06/14/sudan-behind-the-massacre-in-khartoum-the-perpetrators-and-the-backstory Now the Rapid Support Forces are fighting against the Sudanese military, at great cost to ordinary people in Sudan. The militarization of a society does not benefit anyone in the long run, not even the rulers. #Sudan

Todon.eu
In der sudanesischen Region Darfur gibt es wieder schwere Zusammenstöße verfeindeter Volksgruppen. Die erneute Gewalt ist Ausdruck mehrerer sich überlagernder Krisen und Missstände.
Darfur - die Gewalt und ihre Gründe | DW | 27.04.2022
#Sudan #Darfur #SouveränerRat #MohammedDegalo #Hemeti
Darfur - die Gewalt und ihre Gründe | DW | 27.04.2022

In der sudanesischen Region Darfur gibt es wieder schwere Zusammenstöße verfeindeter Volksgruppen. Die erneute Gewalt ist Ausdruck mehrerer sich überlagernder Krisen und Missstände.

DW.COM
In der sudanesischen Region Darfur gibt es wieder schwere Zusammenstöße verfeindeter Volksgruppen. Die erneute Gewalt ist Ausdruck mehrerer sich überlagernder Krisen und Missstände.
Darfur - die Gewalt und ihre Gründe | DW | 27.04.2022
#Sudan #Darfur #SouveränerRat #MohammedDegalo #Hemeti
Darfur - die Gewalt und ihre Gründe | DW | 27.04.2022

In der sudanesischen Region Darfur gibt es wieder schwere Zusammenstöße verfeindeter Volksgruppen. Die erneute Gewalt ist Ausdruck mehrerer sich überlagernder Krisen und Missstände.

DW.COM
Russland will einen Marinestützpunkt im Sudan am Roten Meer aufbauen. Damit würde Moskau mit anderen Staaten in der Region gleichziehen und seine Präsenz in Afrika ausbauen.
Russische Marine in Sudan: Geopolitik und Gold | DW | 01.12.2020
#Russland #MarinestützpunktimSudan #RotesMeer #russischeSöldnerinAfrika #al-Baschir #GeneralDagalo #Hemeti #Gold
Russische Marine in Sudan: Geopolitik und Gold | DW | 01.12.2020

Russland will einen Marinestützpunkt im Sudan am Roten Meer aufbauen. Damit würde Moskau mit anderen Staaten in der Region gleichziehen und seine Präsenz in Afrika ausbauen.