Digitale Entdeckungsreise: die Sammlung Albrecht Haupt

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Persönliche Reiseskizzen und Zeichnungen und Drucke aus gebundenen Werken – neue digitale Bestände erweitern die Online-Sammlung TIB SAH digital: Hier sind seit 2023 mehr als 6.200 Handzeichnungen und Druckgraphiken aus der Sammlung des Architekten und Bauhistorikers Albrecht Haupt (1852-1932) zugänglich. Jetzt sind weitere Zeichnungen und Drucke aus den gebundenen Konvoluten der Bibliothek Albrecht Haupts sowie der gesamte Bestand von über 6.000 eigenhändigen Reiseskizzen über das Portal verfügbar.

Gesammelte Einzelgraphiken aus Haupts Bibliothek

Sammelband: Tür-, Möbelentwürfe nach Vredeman de Vries, 2 Haupt 1250

Noch zu Lebzeiten ließ Albrecht Haupt von ihm gesammelte Einzelgraphiken des 16. bis 19. Jahrhunderts binden. Diese Konvolute fanden Eingang in seine Bibliothek und wurden gemeinsam mit seinen Büchern in der Bibliothek der damaligen Technischen Hochschule Hannover inventarisiert und katalogisiert. Die summarische Erfassung der Bände im Bibliothekskatalog ließ keine Beschreibung der einzelnen Blätter zu, weder ihres Herstellungsprozesses noch ihrer Sujets.

Die blattgenaue Erfassung erfolgt nun während der Aufnahme der gebundenen Graphik in die Online-Sammlung TIB SAH digital. Die Metadaten der bibliothekarischen Katalogisierung wurden aus dem OPAC übernommen und maschinell eingespielt. Sie werden überprüft, angereichert und für die Einzelblatterfassung nachgenutzt.

Mit hochauflösenden Digitalisaten ausgestattet vervollständigen die Werke aus den gebundenen Konvoluten zusammen mit den Werken der losen Blattsammlung das digitale Angebot der bedeutenden graphischen Sammlung Albrecht Haupt.

Giovanni Battista Piranesi, Radierung, Ansicht der Trajansmärkte, Rom, aus: Piranesi, Antichità Romane, Bd. 1, Taf. XXIX, Fig. 1), 1 Haupt 870(1): 3

Die Reiseskizzen

Auch der Teilbestand der sogenannten Reiseskizzen ist nun über das Portal TIB SAH digital verfügbar. Dieser Teilbestand umfasst eigenhändige Zeichnungen des Architekten, die er auf Reisen anfertigte oder aus seinem Interesse für Stil- und Formengeschichte heraus nach Vorlagen anderer kopierte.

Abb. 3 Albrecht Haupt, Bleistiftzeichnungen, Gebäude in Dresden und Schloss Vahrenholz, inv. 10Re/112

Unter den circa 6.000 Objekten finden sich aber auch Zeichnungen seiner Schüler, einige Druckgraphiken und Reproduktionen aus Zeitschriften sowie Fotografien – teilweise Material, das direkt oder indirekt in seine kunst- und architekturhistorischen Publikationen einfloss.

Dieser Teilbestand wurde bereits zwischen 1987 und 1990 in einer Allegro C Datenbank erfasst, circa ein Drittel der Datensätze wurde 2005 in einer Digitalisierungskampagne mit Bildern ausgestattet (2.079 Digitalisate).

Um auch die Reiseskizzen gemeinsam mit den anderen Beständen bereitzustellen, wurden die Metadaten aus Allegro C übernommen, in TIB SAH digital migriert und erneut mit den vorhandenen Digitalisaten versehen.

Albrecht Haupt: lavierte Federzeichnung, Hofkirche in Luzern, Portal, inv. 10Re/62

Reinschauen!

Wir freuen uns, dass erstmals ein umfassender Überblick über die Sammlung Albrecht Haupt gelungen ist. Die Zusammenschau und die gemeinsame Durchsuchbarkeit der Teilbestände ermöglichen neue Einblicke in die Sammlung und eröffnen neue Perspektiven auf die Sammel- und Zeichentätigkeit des Architekten, Bauhistorikers und Hochschullehrers. Verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck und erkunden Sie die Sammlung unter TIB SAH digital!

Aktualisierte Startseite TIB SAH digital mit Kacheln für die drei Teilbestände

Über TIB SAH digital

TIB SAH digital wird im GESAH/GESAH+ Projekt, einem Kooperationsprojekt der TIB mit dem Lehrstuhl für Bau- und Stadtbaugeschichte am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der Leibniz Universität Hannover (LUH) entwickelt und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert (2019-2026).

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TIB SAH digital - Die Sammlung Albrecht Haupt

Es ist frustrierend, dass immer mehr Unternehmen einen App-Zwang für die Zwei-Faktor-Authentifizierung einführen. Anstatt flexible Alternativen wie Authenticator-Apps anzubieten, wird der Nutzer gezwungen, eine spezifische App zu installieren – oft ohne Rücksicht auf Datenschutzbedenken oder den Wunsch, bestimmte Geräte nicht zu verwenden. Sicherheit sollte Optionen bieten, keine Zwänge schaffen. 🧙‍♂️

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Im Herbst 2024 startet die nächste Weiterbildung zu Digitalisierungs-Coaches für Haupt- und Ehrenamtliche in der Landeskirche. Eine Online-Info-Veranstaltung dazu gibt's am 18. September: https://www.elk-wue.de/news/2024/18072024-fortbildung-fuer-digitalisierungs-coaches-geht-in-die-naechste-runde

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18.07.2024 Fortbildung für Digitalisierungs-Coaches geht in die nächste Runde

Im Herbst 2024 startet die nächste Weiterbildung zu Digitalisierungs-Coaches. Die Fortbildung hat schon viele Haupt- und Ehrenamtliche befähigt, die Digitalisierung vor Ort zu begleiten. Eine digitale Info-Veranstaltung gibt's am 18. September.

Ev. Landeskirche in Württemberg

Wie schön ist es in einem Ersatzzug der DB unterwegs zu sein, in welchem man auf dem Boden sitzen muss, mit einer Internetlatenz von über 30 Sekunden.

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Über den Dächern von Düsseldorf: Workshop der Grimme-Akademie zu DINA: Digitale Informations-und Nachrichtenkompetenz aktivieren mit Expertinnen und Experten aus NRW. #digialisierung #weiterbildung
#FeierabendTröt "kürzere Videokonferenzen sowie längere Pausen dazwischen ein Schlüssel sein könnten, um das Phänomen einer Videokonferenz-Müdigkeit zu vermeiden." Das haben die Wissenschaftler der @UniUlm in einer neuen #Studie heraugefunden. Mehr dazu inklusive Link zu einem Onine-Selbsttest ist unter https://www.uni-ulm.de/in/fakultaet/in-detailseiten/news-detail/article/videokonferenz-muedigkeit/ zu finden. #NewWork #Digialisierung
Erschöpft durch Online-Besprechungen? Studie erforscht das Phänomen „Videokonferenz-Müdigkeit“ - Universität Ulm

Im Zuge der Corona-Pandemie haben es viele von uns kennengelernt: Online-Meetings oder Web-Konferenzen, um sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. In einer Studie haben Psychologinnen und Psychologen der Universität Ulm das neue Phänomen „Videokonferenz-Müdigkeit“ untersucht. Die Erkenntnis: Vor allem bei Personen mit Tendenzen zu emotionaler Instabilität und negativen Emotionen könnte eine Vielzahl an Videokonferenzen das Risiko für Burnout- und Depressionssymptome erhöhen.

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