#ChristianJakob ĂŒber die #EU-#Asylpolitik

Hand­schrift der #Rechtsextrem​en

An 38 Stellen soll der Gesetzestext verĂ€ndert worden sein, den Konservative und #Rechtsextreme am Donnerstag im EU-Parlament beschlossen haben. 38-mal verschĂ€rften sie gemeinsam die neuen #Abschieberegeln der EU. Teils wurden Forderungen der #ESN-Fraktion (Europa der SouverĂ€nen Nationen), zu der die #AfD gehört, direkt ĂŒbernommen.
https://www.taz.de/!6166184

EU-Asylpolitik: Handschrift der Rechtsextremen

Das EU-Parlament stimmte fĂŒr die fast schrankenlose Abschiebung in Drittstaaten. Konservative und extreme Rechte taten sich dafĂŒr zusammen.

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#rechtsruck

Globales autoritĂ€res Ökosystem

#Macht­er­halt als wich­tigs­tes Ziel: Eine neue Studie zeigt, wie #autoritÀre Akteure weltweit immer stÀrker zu­sam­me­n­a­r­bei­ten

Von #ChristianJakob l

„Auf dem Weg zum Sieg“ ist der Titel der Conservative Political Action Conference (#CPAC), zu der sich an diesem Wochenende in #Budapest das Who‘s who des globalen #Rechtspopulismus versammeln wird

https://www.taz.de/!6163672

Journalismus ist möglich

Sogar bei taz und faz – drei Perlen aus zehn Tagen – und bei der letzten die Frage, warum sich niemand aufregt

Majid Sattar war 2010-18 Korrespondent der FAZ im Berliner ParlamentsbĂŒro, das damals noch vom konkurrenzlos fabelhaften GĂŒnter Bannas geleitet wurde. Obwohl selbst am Niederrhein geboren, kann er mit Bannas’ rheinisch temperierter Ironie nicht ganz mithalten. Das kompensiert er mit umso ausgeprĂ€gterer trockener Sachlichkeit. Und politischer Umsicht. Seit 2018 korrespondiert er nun bereits fĂŒr die FAZ aus Washington, und diese Woche ist ihm ein – fĂŒr dieses Blatt – sensationell gutes Werk gelungen.

“Epstein” kompakt

“AbgrĂŒnde der globalen Elite: Die Epstein-Verschwörung – Wie konnte ein Studienabbrecher aus Brooklyn zur Spinne in einem kriminellen Netzwerk werden, in dem es um Geld, Macht, Sexsklavinnen und Geheimdienste ging? Eine Spurensuche in seiner Lebensgeschichte.”

Paywall-Gebrauchsanweisung: auf meinem Samsung-Handy im Krankenhaus mit Googles Internetbrowser Chrome war dieser Text diese Woche paywallfrei. An meinem Apple-Desktop zuhause ist er es nicht. Auch wenn es fĂŒr viele unbequem sein mag: die Anwendung eines Paywallbohrers ist (bei Bedarf) fĂŒr diesen Text empfehlenswert. Auch wenn, je nach Anwendung welchen Bohrers, “der Russe” dann ĂŒber Ihre Daten herfallen mag – Samsung und Google haben das in meinem Fall gewiss auch getan.

Warum lohnt sich das? ZunĂ€chst, weil Sattar immer bestens informiert und recherchiert schreibt. Zweitens, weil er das kann, ohne ĂŒbermĂ€ssig geschwĂ€tzig oder gar agitatorisch zu werden. Das ist schon daran zu erkennen, dass er “Verschwörung” nicht in AnfĂŒhrungsstriche setzt, dass er korrekt von einer “Spinne im Netzwerk” schreibt (die Spinne stirbt, das Netzwerk bleibt), und dass seine AufzĂ€hlung richtigerweise “Geld, Macht, Sexsklavinnen und Geheimdienste” umfasst, also analytisch weit ĂŒber clicktrĂ€chtigen angeblichen Sex hinausreicht.

Gut gemacht. Habe ich so – gleichzeitig kompakt und umfassend – in unserer Sprache noch nirgends gelesen.

Drogenkrieg in Mexiko

Dass das Trump- und das Netanyahu-Regime aktuell – nicht das Mullahregime, sondern – den Iran bombardieren, dient, neben seinem vielfach bezweifelten militĂ€rischen Zweck, mit Sicherheit der Zeichensetzung an widerspenstige GesprĂ€chs- und Verhandlungspartner in aller Welt.

Niemand ist dieser Gefahr so nah wie Mexiko und seine demokratisch gewÀhlte und im eigenen Land mit beneidenswerter Zustimmung ausgestattete linke PrÀsidentin Claudia Sheinbaum Pardo. Und halten Sie, sagen wir mal nur so als Beispiel, dieses Bild hier, gegen das, von, sagen wir mal nur so als Beispiel, ihn hier.

Sind Sie BĂŒrger*in in einem Nato-Mitgliedsland? ÜberwĂ€ltigt Sie wie mich die Fremdscham? Dann verstehen wir uns. Wie schön wĂ€re eine PrĂ€sidentin wie Sheinbaum – und ich meine das nicht Ă€sthetisch sondern politisch.

Senora Sheinbaum ist kein Idol, kein Vorbild, sondern eine realistische harte politische Strategin. Sonst wĂ€re sie nicht da, wo sie ist. Und wenn sie sich nur fĂŒr einen PR-trĂ€chtigen Wahlkampf aufgeblasen hĂ€tte, könnte sie sich dort, wo sie ist, nicht sehr lange aufhalten. Das macht eine sehr gute Reportage von Christian Jakob, einem der wenigen richtig Guten bei der taz, deutlich:

“Gewalt in Mexiko: PrĂ€sidentin gegen Drogenboss – Nach der Tötung des Kartell-AnfĂŒhrers ‘El Mencho’ eskaliert die Gewalt der Narcos. Gelingt Claudia Sheinbaum, woran vor ihr alle scheiterten?”

Bundesliga-Wettskandal regt niemand mehr auf – KriminalitĂ€t ist normal

1971 drehte ein gewisser Horst Gregorio Canellas, seinerzeit PrĂ€sident der Offenbacher Kickers, die deutsche Fussballwelt auf links. Oder rechts? Jedenfalls war danach nichts mehr wie vorher. Jedenfalls wurde fast das gesamte mĂŒhevoll aufgebaute Spitzenteam des FC Schalke 04, der noch 1965 nur durch eine Manipulation des DFB vor dem Bundesligaabstieg gerettet worden war, rechtskrĂ€ftig verurteilt, sein Starspieler Reinhard Libuda fĂŒr den kĂŒmmerlichen Rest seines Lebens endgĂŒltig gebrochen.

Die öffentliche Aufregung ĂŒber diesen fĂŒr alle Beteiligten beschĂ€menden Vorgang war kaum zu toppen.

In der Gegenwart hat die tĂŒrkische Fussballwelt fĂŒr vergleichbares Aufsehen gesorgt. Weil unter dem Erdogan-Regime saubere polizeiliche Ermittlungen und juristische – gar menschenrechtliche – Spielregeln eine weniger wichtige Rolle spielen, wurden dort schon ĂŒber 1000 Spieler und Schiris gesperrt und verhaftet, weil sie auf Spiele gewettet und manipuliert haben. Sport ist was Anderes. Und Erdogan versucht seine trumpĂ€hnlich sinkende Beliebtheit mit “Durchgreifen”, bzw. entsprechender Simulation, zu retten.

Hierzulande sieht es offenbar ganz Ă€hnlich aus. Nur, dass es niemand verfolgt, weil alle es (mit)machen. Insbesondere sind die zahlenden Medien die, die es wollen und selbst daran teilhaben. Sie sind integrierter Teil der mafiösen Wettökonomie des real existierenden Kapitalismus. Die Unterscheidung zwischen “legal” und “illegal” entpuppt sich immer mehr als Kulissenschieberei fĂŒr die dĂŒmmeren Teile der Öffentlichkeit.

Denn was den Bertelsmannmedien ein Ă€ngstlich anonym bleibender Ex-Fussballprofi erzĂ€hlt hat, findet in der kapitalistischen Medienwelt, ganz anders als 1971, fast gar keinen Wiederhall. Aus seiner SchĂ­lderung ergibt sich, dass alle im professionellen Fussball- und Mediensystem davon wissen, und es sie nicht im geringsten stört – weil alle mitmachen. Das ist schon am ARD-Sportschau-Vorspann zu erkennen, in dem ein marktfĂŒhrender Wettveranstalter sich – gegen alle Gesetze, auf deren Basis die ARD zu arbeiten hat – prominent platziert hat.

Die was-mit-Medien-Fuzzys, die sich von diesen Kriminellen ökonomisch aushalten lassen, irren sich freilich, wenn sie glauben, die Macht zu besitzen, um solche Verbrechen am Sport “totschweigen” zu können. Die Fans wissen Bescheid. Nur die Dummen ahnen nichts.

Verschwörungstheorie? Oder Verschwörung? Entscheiden Sie selbst. Und lassen sich nicht davon runterziehen. Treffen Sie Freund*inn*e*n, gehen sie was Gutes essen und trinken (wie ich gleich mit einem befreundeten Journalisten, in einer Fussballkneipe!).

Gut ist doch, wenn es noch Journalist*inn*en gibt, die ihre Arbeit machen.

Journalismus ist möglich – Beueler-Extradienst

Am Rand der Welt, im Zentrum der Krisen

Das Eis der #Arktis taut, und mit ihm schwin­den alte Ge­wiss­hei­ten. In #TromsĂž, der nörd­lichs­ten Groß­stadt der Welt, suchen #Wissenschaft­ler:innen, #Politik​er:innen und #Indigene nach einer neuen #Ordnung fĂŒr die #Polarregion

Aus TromsĂž #ChristianJakob

https://www.taz.de/!6150848

Am Rand der Welt, im Zentrum der Krisen

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Weiter mit den Folterern

Trotz Vor­wĂŒr­fen: #Deutschland und #Italien fĂŒr Ko­ope­ra­ti­on mit #Libyen​s KĂŒs­ten­wa­che

Aus Rom #ChristianJakob

#SchĂŒsse auf Retter, #Folter von Migrant:innen, mafiöse GeschĂ€fte: Seit Jahren hĂ€ufen sich Berichte ĂŒber schwerste #Menschenrechtsverletzungen der libyschen #KĂŒstenwache (LCG) und der mit ihr verbundenen Milizen.
https://www.taz.de/!6115965

FlĂŒchtlingsabwehr im Mittelmeer: Weiter mit den libyschen Folterern

Trotz anhaltender Menschenrechtsverletzungen: Deutschland und Italien entscheiden sich fĂŒr weitere Kooperation mit Libyens KĂŒstenwache.

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Ein Buch der Anklage

#GeflĂŒchtete kri­ti­sie­ren im „#BookOfShame“ Ver­sĂ€um­nis­se von UN und EU – be­glei­tet von Aktionen zum 10. Jah­res­tag des „Summer of Mi­gra­ti­on“

Von #ChristianJakob

Der Einband ist UN-Blau, „Book of Shame“ (Buch der Schande) steht auf dem Titel: „Wie die UN dabei versagen, GeflĂŒchtete in Libyen, Niger und Tunesien zu schĂŒtzen“.
https://www.taz.de/!6110479

Ein Buch der Anklage

GeflĂŒchtete kritisieren im „Book of Shame“ VersĂ€umnisse von UN und EU – begleitet von Aktionen zum 10. Jahrestag des „Summer of Migration“

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Mörderpack

Im Rahmen meiner MediendiĂ€t umgehe ich weitgehend den breitgetretenen Quark, den die meisten Medien zu Merkels “Wir schaffen das” ausbreiten. Eine Ausnahme habe ich nur bei taz-Redakteur Christian Jakob gemacht, dessen WĂŒrdigung jedoch in der Jungle World erschien:

“Blick zurĂŒck auf zehn Jahre »Sommer der Migration« und »Wir schaffen das«: Willkommen war gestern – Das Jahr 2015 war in Deutschland geprĂ€gt durch den sogenannten Sommer der Migration und den Satz: »Wir schaffen das.« Zehn Jahre spĂ€ter ist von dem Taumel der damals beschworenen Willkommenskultur wenig geblieben.”

Jakob weiss, dass schon damals nichts so gĂŒlden glĂ€nzte, wie es medial gemalt wurde. Der mediale öffentliche Diskurs kreiste nie um die FlĂŒchtlinge, sondern immer um das “Bild” von Deutschland selbst. Das tut er bis heute und Ă€hnelt darin dem abstrusen Streit um den Nahostkonflikt und den Antisemitismus. Deutschland streitet selten um Tatsachen und Fakten, sondern vorzugsweise um sich.

Darum interessiert sich die hiesige Medienöffentlichkeit auch nicht wirklich – weil es sich fĂŒr fast nichts instrumentalisieren lĂ€sst – fĂŒr das, was Christian Jakob ebenfalls weiss, und uns ĂŒber die Jungle World daran teilhaben lĂ€sst – wenn wir es denn ĂŒberhaupt wissen wollen:

“Mehr als zehn Millionen Menschen aus dem BĂŒrgerkriegsland sind auf der Flucht: Sudan: Kein Ausweg – Die UN beschreiben die Lage im Sudan als die »schlimmste humanitĂ€re Krise der Welt«. Über zehn Millionen Menschen sind dort auf der Flucht. Die EU arbeitet seit Jahren intensiv daran, zu verhindern, dass FlĂŒchtlinge aus Ostafrika nach Europa gelangen.”

DĂ€.

Die EU zahlt also unzĂ€hlige Milliarden an faschistische MilitĂ€rdiktatoren, damit die fĂŒr “uns” FlĂŒchtlinge aufhalten, in Lager stecken, als Sklaven halten, selbstverstĂ€ndlich vergewaltigen und foltern, und notfalls eben auch verhungern lassen, also umbringen. Welche “Werte” sind das nochmal genau, auf denen das basiert? Deutschland, also “wir”, sind politisch und finanzierend das fĂŒhrende und mĂ€chtigste EU-Mitglied. Und selbstverstĂ€ndlich von alldem â€œĂŒberfordert”. Dann heult doch 
 aber Wölfe erschiessen wollen 


Was tun?

“Der mĂ€chtigste Mann der Welt” wies schon 2019 den Weg: “Detect Mass Shooters Before They Strike” – “Massen-Erschießer erkennen, bevor sie zuschlagen”. Wie kommich drauf?

Telepolis-Autor Philipp Fess hat sich fleissig umgelesen: “Minority Report wird real: Melania Trump will Verbrechen vorhersagen”. Dort hat er auch herausgefunden, warum der grosse dicke Trump im Fall Epstein so rumeiert. Weil der wie auch immer verstorbene Kerl ihm seine Frau vermittelt hat, vielleicht auch direkt als Standesbeamter fungierte. Kommt, fĂŒrchte ich, als Story total blöd 


Mörderpack – Beueler-Extradienst

Einladung zur Erpressung

Kaum etwas fĂŒrchtet der #Westen so sehr wie #GeflĂŒchtete. FĂŒr einige Staaten und Firmen ist diese Angst zum Mil­li­ar­den­ge­schĂ€ft geworden – fĂŒr andere zum Mittel des Angriffs

Von #ChristianJakob
https://www.taz.de/!6103358

Einladung zur Erpressung

Kaum etwas fĂŒrchtet der Westen so sehr wie GeflĂŒchtete. FĂŒr einige Staaten und Firmen ist diese Angst zum MilliardengeschĂ€ft geworden – fĂŒr andere zum Mittel des Angriffs

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#ChristianJakob ĂŒber die Ver­schĂ€r­fung der EU-#Asylpolitik

Haupt­sa­che, raus aus der #EU

Eine Zweckgemeinschaft zur #Abschiebung und #Abschottung – so stellt sich der frĂŒhere cdU-GeneralsekretĂ€r Paul Ziemiak offenbar die EU vor.
https://www.taz.de/!6098864

VerschÀrfung der Asylpolitik: Hauptsache, raus aus der EU

Mit außereuropĂ€ischen Lagern fĂŒr abgelehnte Asylbewerber will sich die EU der Menschen entledigen. Die USA verfolgen eine Ă€hnliche Praxis.

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Die #Bewegung schiebt zurĂŒck

Europas #FlĂŒchtlingsorganisationen stemmen sich gegen den #Rechtsruck: FĂŒr die kommende Zeit sind zahl­rei­che Projekte geplant

Von #ChristianJakob
https://www.taz.de/!6091671

Die Bewegung schiebt zurĂŒck

Europas FlĂŒchtlingsorganisationen stemmen sich gegen den Rechtsruck: FĂŒr die kommende Zeit sind zahlreiche Projekte geplant

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