💍✹ Ein kleines Detail mit großer Wirkung ✹💍

Diese filigranen Holzschilder fĂŒr Braut & BrĂ€utigam bringen direkt ein bisschen Extra-Charme auf den Hochzeitstisch đŸ„°
Ob als Platzdeko, Stuhlschild oder einfach als hĂŒbscher Hingucker – manchmal sind es genau die kleinen Dinge, die eine Feier erst richtig rund machen đŸŒżđŸ€

Die Vorlage basiert auf einem tollen CC0-Design von Atomm, das ihr hier findet, falls ihr selbst kreativ werden möchtet 🙌
🔗 https://www.atomm.com/project/105470-hochzeit-stuhlschild-braut-und-brautigam

#kindeko #hochzeit #braut

Was ich heute Abend tue, das weiß ich 😁
Dank an
@[email protected] fĂŒr die Vorlage

#Montag #Abend #ZDFneo #Inspector #Barnaby
#England #Landleben #Serie #Countryside #imho Gepflegter #englischer #Krimi (Humor) mit Frau, Kind i. allg. ohne #Katze aber mit #Mord

20:15 Uhr
84. Gesegnet sei die Braut (Echoes Of The Dead)
Staffel 14, Folge 3 (90 Min.)

21:45 Uhr
85. Ein Funke genĂŒgt (The Oblong Murders)
Staffel 14, Folge 4 (90 Min.)

https://www.fernsehserien.de/inspector-barnaby
#InspectorBarnaby und #Sergeant #Jones
#imho #Braut und #Sekte
Inspector Barnaby

Die auf den Romanen der britischen Autorin Caroline Graham basierende Krimiserie spielt in der idyllischen Grafschaft Midsomer. Bis zum Ende der 13. â€Š

fernsehserien.de

#folge48 #InVinoCommunitas

Buddy MĂŒller fĂ€hrt von einer Bierstadt in die andere – und befindet sich mitten in einer Dienstreise, in der unverhofft Welten zueinander finden. Mindestens aber lösen sich Grenzen, nicht nur die des guten Geschmacks, im wohligen Weindunst auf.

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Es gibt Statistiken, die können nicht gefĂ€lscht sein. Niemals nicht! Weil so viele so eifrig zum Entstehen der Zahlenreihen beitragen. Ein Beispiel ist der jĂ€hrliche Pro-Kopf-Verbrauch an Wein in der Bundesrepublik Deutschland. Der liegt nĂ€mlich laut jĂŒngster Studien bei knapp ĂŒber 22 Litern.

Ich fragte mich allerdings neulich wieder, wie manche Menschen in der Lage sind, die ihrem Kopf zustehende Jahresmenge zu einem einzigen Anlass zu trinken – zum Beispiel wĂ€hrend einer Zugfahrt.

„Vielleicht liegt es daran“, sinnierte Brad MacCloud vom Clan der MacClouds, „dass ihr Menschen euch die Welt, in der ihr gerade lebt, nur noch schön trinken könnt.“

Mein treues Notebook, kein Kind von Traurigkeit, traf traurigerweise einen wunden Punkt.

In Anbetracht einer strauchelnden Weltwirtschaft, der ein orangenhĂ€utiger Despot immer wieder sein gummibestrumpftes Bein stellte, und in Anbetracht der WillfĂ€hrigkeit, mit der der gleiche Despot einem diktatorischen SchlĂ€chter in deutlicher Demut die großflĂ€chig altersgefleckte Hand reichte, allein in Anbetracht dessen kam ich zu dem Schluss: „DafĂŒr reichen 22 Liter Wein nicht aus.“

Nichts geht mehr

Ich saß im Zug, von MĂŒnchen nach Köln, ließ die Biere der einen Stadt hinter mir und freute mich auf die Biere der anderen, die im Rahmen eines GeschĂ€ftsessens mit dem weltweit fĂŒhrendsten Hersteller von BananenschĂ€lmaschinen Deutschlands auf mich warteten.

MĂŒnchen-Köln, eine Gewohnheitsfahrt zwischen Hauptsitz und Niederlassung fĂŒr mich, dem Senior Project Supervisor der weltweit fĂŒhrendsten Content-Marketing-Agentur Deutschlands.

So sehr Gewohnheit, dass ich auf den Meter genau vorhersagen konnte, wo hinter Augsburg die Internetverbindung im ICE dĂŒrftig wurde. So dĂŒrftig, dass selbst dem korrektesten GeschĂ€ftsreisenden oft nichts anderes ĂŒbrig blieb, als seinen fest gefassten Vorsatz, die gesamte Bahnfahrt ĂŒber hart zu arbeiten, zu kippen.

Ab dieser digitalen Demarkationslinie ging nichts mehr, nicht Podcast hören und nicht endlich die gebookmarkten BeitrÀge der Lieblingsblogger nachholen.

„Mir bleiben die Serverinnen an Bord“, freute sich Brad MacCloud. „Sehr interessante, Ă€h, GesprĂ€chspartnerinnen, schon viel herumgekommen!“

Sprachs und verabschiedete sich ins zuginterne Netz.

Weißer Wein statt harter Arbeit

Irgendwo zwischen dem Verlassen des MĂŒnchner Hauptbahnhofs und vor dem Erreichen der TertiĂ€rhĂŒgellandschaft des MĂŒnchner Nordens verlief ĂŒbrigens eine weitere imaginĂ€re Grenze.

Wie auf Kommando packten alle Bahnreisenden beim Überfahren dieser Linie ihre mitgebrachten Viktualien aus, als hĂ€tten sie wochenlang Hunger geschoben und eine ebenso wochenlange Reise vor sich, auf die sie sich mit reichlicher Kalorienaufnahme vorbereiten mĂŒssten.

Was bei den VerspĂ€tungen der Deutschen Bahn prinzipiell eine gute Vorsichtsmaßnahme war.

Selten jedoch blieb es bei fester Nahrung.

Meine vier Über-den-Gang-Nachbarinnen etwa hatten an ihrem Tisch schon eine Flasche Wein geöffnet, wĂ€hrend ich noch nach der verliersicheren Steckdose fĂŒr Brad MacCloud gesucht hatte.

Also: Jede hatte eine Flasche Wein geöffnet.

Sie prosteten sich mit Pappbechern zu, darin wahrscheinlich ein gemischter Satz, begleitet von gemischter Sprache. Ich tippte auf ein, zwei osteuropĂ€ische Dialekte, gewĂŒrzt mit verschiedenen Idiomen aus dem deutschsprachigen Raum, was aber der VerstĂ€ndigung keinen Abbruch tat.

Mit MĂŒhe konnte mein Gehör mit der Sprechgeschwindigkeit der Vier mitzuhalten. Ich schnappte zwischen fremden Lauten bekannte Begriffe wie „Heim“, „Pflege“ und „Schulung“ auf.

Ich reimte mir zusammen, dass die vier Damen der zunehmend nachgefragten Berufsgruppe der PflegekrĂ€fte angehörten, die unterwegs zu einer Weiterbildung waren, wohl nicht zuletzt, um damit mehr Argumente fĂŒr eine zunehmende Nachfrage nach besserer Entlohnung ihrer schweren TĂ€tigkeit zu sammeln.

So erhoben sie ihre Becher, bei jedem „Pflegenotstand“ ein SchlĂŒckchen, bei jedem „Lohnerhöhung“ ein zweites, und dann ein drittes und viertes und fĂŒnftes – fĂŒr jeden Monat, der vergehen wĂŒrde, bis es mehr BezĂŒge fĂŒr ihren Berufstand gab.

Bei den ZusammenhÀngen spekulierte ich; sicher war ich mir beim Zustand der Flaschen. Die waren schnell leer.

BestÀndiger als Liebe und Tod

Auf der anderen Seite ihrer Sitzgruppe wartete unverhofft Nachschub.

Dort befand sich ebenfalls ein Tisch mit vier PlÀtzen.

Die PlÀtze waren mit vier Frauen besetzt.

Und jede der Frauen hielt eine Weinflasche. Vier Gattinnen, vier Flaschen. Mit dazugehörigem Glas.

Julia Klöckner, ehemals werbungtragende Weinkönigin, jetzt Darstellerin der BundestagsprĂ€sidentin, hĂ€tte sich wahrscheinlich wohl gefĂŒhlt.

Mir aber schwante in dieser weinseligen Umgebung wenig Gutes.

Bereits kurz nach dem Anfahren klang herĂŒber, wie sehr die vier Gattinnen sich auf ein langes Wochenende ohne ihre EhemĂ€nner freuten. Der Galerist, der Immobilienmakler, der KieferorthopĂ€de und der Beinahe-DAX-Vorstand, sie hatten zu Hause bleiben mĂŒssen.

Ich wusste, wen ich fĂŒr die GlĂŒcklicheren halten sollte.

Mit dem Zug zu fahren, da waren sich die Gattinnen einig, sei viel besser, man kĂ€me unter echte Leute, das sei das wahre Leben, und mit dem Porsche könne man eh nicht fahren, in so einem Panamera sei nur noch Platz fĂŒr ein Abendkleid und ein Nachthemd, wenn man zu viert drinsitze, ohne Schuhe natĂŒrlich.

Den vier Gattinnen winkte in Köln ein Musical, eines, in dem es um Liebe ging, die den Tod ĂŒberdauerte – was alle zum Lachen brachte, denn, auch da herrschte Einigkeit, ein Ehevertrag sei das Einzige, was wirklich die Liebe ĂŒberdauern wĂŒrde. Und auch den Tod.

Was nicht die Zugfahrt ĂŒberdauern wĂŒrde, das war der Wein, den die Gattinnen mit sich fĂŒhrten, in Flaschen, die zum Teil noch das edelschimmlige Grau des Kellers trugen, in den sie von den Gatten einst zur Ruhe und Reife gebettet worden waren. Auch fĂŒr den teuersten Wein kĂ€me einmal die Zeit getrunken zu werden, warum nicht jetzt, warum nicht mit alten und mit neuen Freundinnen? Bereitwillig reichten die Gattinnen ihren Wein ĂŒber die Sitzgruppe herĂŒber zu den Pflegerinnen, die ihn bereitwillig annahmen, und die ihrerseits, sich revanchierend, die KĂŒhltaschen unter ihrem Tisch hervorholten.

Attentat in Rosa und Weiß

Da gab es einen Knall.

Nicht nur einen. Mehrere.

Es waren nicht ĂŒberalterte Bauteile des ICE, die gerĂ€uschvoll ihr Lebensende verkĂŒndeten.

Es war auch kein Attentat. Zumindest keines, bei dem scharf geschossen wurde, es war vielmehr ein Attentat auf den guten Geschmack, das mit Knallbonbons eingeleitet wurde.

Sieben junge Frauen zĂŒndeten sie, tanzten Flaschen schwenkend unter einem silbrig-bunten Konfettiregen in den Wagon, gewandet in rosa Hoodies, so rosa wie die GlĂ€ser ihrer herzförmigen Sonnenbrillen.

Bis auf eine, die trug einen weißen Hoodie, so weiß wie der Schleier in ihrer Hochsteckfrisur.

Den Gang herunter kam das Schrecklichste, was die Menschheit an Ritualen fĂŒr das Zusammenbleiben von Paaren je hervorgebracht hatte: ein Junggesellinnen-Abschied.

Sie kamen immer nÀher, begleitet von weiteren mit Detonatiönchen geborenen Konfetti-Wolken, die sich als ausgestanzte primÀre mÀnnliche Geschlechtssymbole, eher Symbölchen, entpuppten.

Bride und Bride-Team, wie sie große, glitzernde Lettern auf den Kapuzenpullis auswiesen, hielten mit leichtem GepĂ€ck Ausschau nach ihren Reservierungen, und scheuchten all jene Passagiere mit schwerem GepĂ€ck hoch, die zu Unrecht, aber voll stiller Hoffnung dort Platz genommen hatten.

Auch mein Tisch wurde neu besetzt, neben mir nahm die Kombination Weiß-Rosa-Rosa Platz, wĂ€hrend die restlichen viermal Rosa den Nachbartisch fĂŒllten.

Kurz: Ich war umzingelt.

Kichernd und pichelnd

Vier Pflegerinnen. Vier Gattinnen. Sechs Brautjungfern. Eine Braut.

Allesamt bestens ausgerĂŒstet mit einem bunten Potpourri des europĂ€ischen Weinhandels.

Die zwei Vierergruppen auf der einen Seite des Zugs waren sichtlich gerĂŒhrt von der ausgelassenen Erwartungshaltung an reuelose Romantik der Siebenergruppe auf der anderen Seite. Schnell prĂ€gten gegenseitige Weinangebote das gesellige GeplĂ€nkel. Mit zunehmenden Austausch an Flaschen wichen die Anspielungen etwa auf die Hoodie-SchriftzĂŒge – „The hunt is over“ (Bride) oder „The hunt is still going on“ (Bride-Team) – gut gemeinten Tipps fĂŒr eine glĂŒckliche Ehe.

Kichernd und pichelnd tauschte man sich darĂŒber aus, dass man ja nicht alles wissen mĂŒsse, ausgenommen seinen Kontostand, und dass man in der Ehe kleine Dinge nicht als selbstverstĂ€ndlich nehmen dĂŒrfe, vor allem, wenn sie in Karat gewogen werden. Die Pflegerinnen dachten noch viel weiter in die Zukunft, und gaben Pflegehinweise: Pillendosen etwa, mit Erinnerungsfunktion, seien eine wertvolle Investition in eine lange Beziehung.

WĂ€re ich Redakteur eines badisch-bayrischen Großverlags gewesen, so hĂ€tte ich dessen sĂ€mtliche Wartezimmertitel auf Jahre hinaus mit RatschlĂ€gen zwischen A wie Achtsamkeit ĂŒber L wie Lakensport bis V wie VitalitĂ€t zuschreiben können.

So aber konzentrierte ich mich auf das Bearbeiten meiner E-Mail-Kolonnen vor mir und verschloss meine Ohren gegenĂŒber der lauten Lebenshilfe.

Ich versuchte es.

Bis ich gegenĂŒber der VerbrĂŒderung, besser: Verschwesterung, kapitulierte.

Ich blickte von meinem MacBook auf.

„Also gut.“, sagte ich zu meiner Nachbarin, der Braut. „Ich wĂŒrde dann auch ein SchlĂŒckchen nehmen.“

Ein BĂŒndnis, bis die TĂŒr sich öffnet

Rund vier Stunden und gefĂŒhlte 22 Liter Wein spĂ€ter kehrte Brad MacCloud vom Clan der MacClouds aus dem Zugnetz zurĂŒck in seine Hardware-Homestead, gerade noch rechtzeitig, bevor der ICE in unseren Zielbahnhof einfuhr.

„Viel geschafft hast Du ja nicht“, tadelte er mich, sich durch meine E-Mails scrollend und nur fĂŒr mich hörbar. Er hingegen habe die Bordrestaurant-Rechnerin wieder so richtig in die GĂ€nge gebracht; fĂŒr ihn hĂ€tte sie sogar die KĂŒhlung der Bar angeworfen.

Über einen Mangel an gut gekĂŒhlten GetrĂ€nken könne ich mich auch nicht beklagen, entgegnete ich. Im Gegenteil, als einziger Y-Chromosom-TrĂ€ger in diesem Wagonabschnitt sei ich von der rein weiblichen Feiergemeinde als sprichwörtliches Ehrenmitglied bestens umsorgt worden. Die gereichten RebensĂ€fte hĂ€tten sicher auch dem EmmDee gemundet. Zwischen Lugana, Chardonnay und Weißburgunder, sagte ich, habe sich ein BĂŒndnis gefestigt: Wie Schwestern seien wir im Geist vereint 


FĂŒr mehr ErlĂ€uterungen blieb mir keine Zeit.

Eine schnorrende Schaffner-Stimme verkĂŒndete die Ankunft in Köln, mahnte zum raschen Ausstieg, was die Fahr- und Feiergemeinschaft samt geleerten Flaschen hoch- und durch die ICE-TĂŒr scheuchte.

Wie durch eine Zeitschleuse, denn kaum waren alle draußen, lag die Zugfahrt weit hinter ihnen.

Sie zelebrierten letzte Umarmungen, tauschten finale Überlebenstipps fĂŒr den anstehenden Abend und die Zukunft in Zweisamkeit aus, und verabschiedeten sich mit einem Blick voller Gewissheit, dass die eben noch begossene Lebensfreundschaft die Halbwertszeit des Restalkohols im Blut nicht ĂŒberdauern wĂŒrde.

Ich blieb unbeachtet am Bahnsteig zurĂŒck, mit Rollkoffer und Notebooktasche, sah ihnen matt winkend nach, wie sie sich aufmachten, ins Tagungshotel, zum Musical, oder in die erste Kneipe von vielen weiteren, alle nicht mehr sicheren Schrittes, aber voll bester VorsĂ€tze.

„Willkommen zurĂŒck in der Wirklichkeit!“, sagte Brad in der Tasche. „Du hast noch Arbeit vor dir.“

NatĂŒrlich, mein GeschĂ€ftsessen. Mit dem weltweit fĂŒhrendsten BananenschĂ€lmaschinenhersteller Deutschlands.

„Gut“, sagte ich, „gehen wir.“

Die Fortsetzung der Geselligkeit wartete auf mich, gleiche Methodik, andere Mittel: mit einem kĂŒhlen Kölsch.

Triggerwarnung: Diese Folge enthĂ€lt Alkohol, Sex, Exzesse, Politik und psychische Gewalt. Sie ist nicht fĂŒr Jugendliche unter 16 Jahren geeignet.

Die sind hÀrteres gewöhnt.

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The sea nomad bride (Orang Kuala tribe) shows herself in various festive dresses (in the Pontian district, Johor state, southern Malaysia)
(March 1979)
(Foto scanned from slide: © RĂŒdiger Benninghaus)
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