Auf dem Weg nach Hause bin ich gerade auf einen kleinen Verkehrsunfall zu gekommen ein linksabbiegender PKW hat an einer Ampel eine Radfahrerin umgefahren. Für die Kieler, das war an der Ecke Gablenzstraße/Sophienblatt, der PKW ist von der Gablenzstraße gekommen und nach links ins Sophienblatt abgebogen. Die Fußgänger und Fahrradampeln haben hat gleichzeitig mit den Linksabbiegern Grün.
Passiert ist auf dem ersten Blick nicht viel, ihr Rad sah noch gut aus und sie schien auch nicht verletzt. Ich habe den Unfall selber nicht gesehen, es standen auch schon ein paar Menschen herum, trotzdem habe ich noch mal meine Hilfe angeboten und vor allem gefragt, ob die Polizei schon gerufen wurden. Und die Radfahrerin wollte das auch nicht, auch nachdem ich mehrfach darauf hin gewiesen haben, dass durch den Schock Schmerzen nicht unbedingt sofort auftauchen und auch das Rad schwerer beschädigt sein kann, als man in der Dunkelheit sehen kann.
Da genug Menschen da herumstanden und die Radfahrerin unterstützt haben, bin ich dann weiter nach Hause gegangen. Im Nachhinein ärgere ich mich aber, dass ich nicht doch die Polizei gerufen habe, auch gegen den Willen der Geschädigten (eine erwachsene Frau). Dann würde diese Stelle ja auch in die Unfallstatistik mit einfließen. Was meint Ihr, wäre das übergriffig oder hätte ich die Polizei rufen sollen?
#Fahrrad #Unfall #Abbiegeunfall