Raffael, Superstar: Ab dem späten 19. Jahrhundert legte die Firma Liebig ihrem Fleischextrakt Sammelbilder bei - quasi als "Wissensvermittlung to go".

Dabei verzichten die Liebig-Bilder auf religiös überhöhte Szenen: Ihr Raffael verdankt seinen Erfolg seiner Ausbildung, Arbeit und Fleiß, nicht etwa einer göttlichen Berufung, schreibt Klara von Lindern in unserem #Slider ⬇️

https://doingph.hypotheses.org/2628

#PublicHistory #Kunstgeschichte #19Jhd

Wer im Wien um 1900 „nach Lahmann“ kochte, folgte einem radikalen Ernährungsversuch: mehr grünes Gemüse, mehr Obst, weniger Fleisch – und dazu das berühmte Nährsalzpulver aus Dresden.

Warum griffen Wiener Wirt:innen dieses Konzept begeistert auf? Und was machte Heinrich Lahmanns Sanatorium am Weißen Hirsch so einflussreich, dass seine Küche bis in urbane Speisezimmer und Reformhäuser ausstrahlte? Das verrät Birgit Pack in unserem #Slider 👇

https://veggie.hypotheses.org/2205

#Vegetarisch #Wien #19Jhd

Frauen blieben in der Geschichtsschreibung als politisch Handelnde lange unsichtbar. Ein Sammelband zeigt, wie Frauen in der Habsburgermonarchie informell und doch politisch aktiv waren – als Diplomatinnen, Streikenden und Umweltaktivistinnen, jenseits von Ämtern und offiziellen Kanälen ⬇

https://habsmon.hypotheses.org/2393

#Habsburg #19Jhd #Geschlechtergeschichte

Am 24. Juni ist Johannistag: Der christliche Feiertag zu Ehren Johannes des Täufers wurde 1840 in ganz Deutschland genutzt, um Johannes Gutenberg und das 400jährige Jubiläum des Buchdrucks zu feiern. Die Feierlichkeiten hatten durchaus eine politische Brisanz, berichtet Michael Knoche – denn darin fand auch der Gedanken der Einheit der Nation Ausdruck ⬇

https://biblio.hypotheses.org/11008

#Gutenberg #Buchdruck #Demokratie #19Jhd

Das denkwürdige Gutenbergjahr 1840 – Episoden aus der Geschichte des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der seinen 200. Geburtstag feiert (4)

Der Johannistag am 24. Juni, ursprünglich ein kirchliches Fest zur Erinnerung an Johannes den Täufer, ist weitgehend aus dem allgemeinen Bewusstsein verschwunden. Früher wurden Johannes-Feste gelegentlich sogar als Sommerweihnacht begangen und mit einer Mitternachtsmesse gefeiert. Nur an wenigen Orten haben sich noch einige Gebräuche, z. B. der Tanz um das Johannisfeuer, erhalten. In Mainz wird mit einem Volksfest an Johannes Gutenberg erinnert und alle zwei...

Aus der Forschungs­bibliothek Krekelborn

Mitte des 19. Jahrhunderts lebten 80.000 deutschsprachige Einwander:innen in Paris. Sie kamen als Schneider, Dienstmädchen und Gesellen und lebten häufig unter prekären Bedingungen in den Pariser Armenvierteln.

Ihre Spuren – Fotos, Briefe, Postkarten und handschriftliche Dokumente – sind in der Bibliothèque historique de la Ville de Paris zu sehen. @Mareike2405 verrät in unserem #Slider ihre Highlights ⬇

https://19jhdhip.hypotheses.org/5954

#Paris #Migrationsgeschichte #19Jhd

Die Plünderung der Handschriftensammlung des St. Katharinenklosters im Süden der Sinaihalbinsel durch europäische Gelehrte ist einer der umfangreichsten und zugleich am wenigsten bekannten Akte des Biblioklasmus in jüngerer Vergangenheit. Im Zentrum: Der gescheiterte Theologe und Abenteurer Friedrich Grote.

Peter Tarras spürt Grotes Lebensweg nach, der für die Zerstreuung der Sinaihandschriften verantwortlich war ⬇

https://od-portal.hypotheses.org/4085

#Handschriften #Sinai #19Jhd #Provenienz

Geschrieben am Fuß eines Kruzifix: Nach dem tragischen Tod seiner Tochter Léopoldine nutzte Victor Hugo seine #Gedichte als Form der Vergangenheitsbewältigung - was nicht ohne Kritik blieb.

Claus-Dieter Osthövener übersetzt und kommentiert Victor Hugos Kontemplationen ⬇

https://vhk.hypotheses.org/161

#19Jhd #Literatur #Frankreich

III/4

Geschrieben am Fuß eines Kruzifix Ihr, die ihr weint, kommt zu diesem Gott, denn er weinet. Ihr, die ihr leidet, kommt zu ihm, denn er heilt. Ihr, die ihr erschauert, kommt zu ihm, denn er lächelt. Ihr, die ihr vergeht, kommt zu ihm, denn er bleibt. März 1842 Anmerkungen Dies ist das kürzeste Gedicht in … „III/4“ weiterlesen

Victor Hugo: Kontemplationen

"Vorzüglicher vegetarischer Mittagstisch": Solche Inserate fanden sich um 1900 vielfach in Wiener Zeitungen, wo Privatmenschen vor dem Zeitalter der Großküchen regelmäßige Mittagessen anboten. Dass auch vegetarische Optionen nachgefragt wurden, hat Birgit Pack recherchiert.

Unser Hingucker im #Slider 👇

https://veggie.hypotheses.org/1728

#Vegetarismus #FoodHistory #Wien #19Jhd

Vegetarische Mittagstische

“Guter häuslicher/ Vorzüglicher/ Vorzüglicher vegetarischer Mittagstisch” Inserate wie diese fanden sich um 1900 regelmäßig in Wiener Zeitungen. Damit boten Privatpersonen Fremden an, das Mittagsessen bei ihnen in der Wohnung einzunehmen. Diese Anzeigen veranschaulichen ein Phänomen der Jahrhundertwende, bei dem vegetarisches Essen eine Option unter vielen war. Zur Definition des Mittagstisches Der Begriff Mittagstisch ist mehrdeutig … Vegetarische Mittagstische weiterlesen →

Vegetarisch in Wien um 1900