| #feuerwehr | #spinne |
| #spider |
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In punkto #lifestyle_teilzeit wollte ich noch auf diese #arte -Doku aufmerksam machen:
https://www.arte.tv/de/videos/120854-005-A/haben-wir-frueher-mehr-geschuftet/
Die bösen, bösen Jäger und Sammler, die nur 15 Stunden pro Woche gearbeitet haben. Und die bösen, bösen vorindustriellen Bauern, die nur 30 Stunden pro Woche gearbeitet haben. Was würde unser Herr #merz wohl dazu sagen?!
#teilzeit #lifestyle

Arbeiten wir heute wirklich mehr oder eher weniger als unsere Vorfahren? Jäger und Sammler kamen oft mit wenig Aufwand aus – erst mit Ackerbau und Industriearbeit explodierten die Stunden. Die Geschichte der Arbeitszeit zeigt: Technischer Fortschritt spart nicht nur Arbeit – er schafft auch neue. Heute träumen viele wieder von mehr Zeit – wird der Wunsch Realität?
Mal ne Frage an alle #feuerwehrfrauen hier:
Erlebt ihr das als auch, dass ihr von Nicht-Feuerwehr-Frauen zur Hilfskraft degradiert werdet, weil es in deren Schädel nicht rein geht, dass Feuerwehrdienst durchaus für Frauen machbar ist?
Echt ey, das regt mich tierisch auf.
Ja, ich kann nicht alles machen, was die Männer können. Aber es gibt genug Aufgaben, die ich wahrnehmen kann.
Von Männerseite habe ich noch nie Vorurteile diesbezüglich erlebt.
Übrigens bin ich die erste Frau in meiner Abteilung, ich musste mich aber überhaupt nicht beweisen.
#Feuerwehr #freiwilligefeuerwehr #ffw #feuerwehrfrau
Zum Thema "ab welchem Alter soll verpflichtet werden": Da bin ich der Meinung, dass die Verpflichtung nicht ab 18 erfolgen soll, sondern ab 30. Wenn man sesshaft geworden ist.
Wir haben durchaus einige Leute bei der Jugendfeuerwehr. Aber die meisten ziehen für die Ausbildung oder das Studium weg und kommen nicht mehr zurück. Wenn man 18jährige verpflichten würde, hätten wir dasselbe Problem.
Allerdings ist es so, dass nicht nur junge Leute weggehen, sondern auch ältere Personen zuziehen. Hauptsächlich junge Familien oder Paare mit Kinderwunsch, aber auch Leute, die es beruflich in die Gegend zieht. Die Meisten davon interessieren sich nicht für Kontakte mit Dorfbewohnern, die nicht zur eigenen Familie gehören. Sie bringen sich in keinem Verein ein und eben auch nicht in der Feuerwehr. Aber wenn sie selber oder ihre Familienmitglieder die Feuerwehr brauchen, hat die natürlich einsatzfähig zu sein. s.o.
Ich selber bin übrigens auch zugezogen 😉 .
Ich möchte meine persönliche Meinung zum Thema #dienstpflicht äußern: Ich bin #feuerwehrfrau bei einer #ffw auf dem Land. Wie die meisten freiwilligen Feuerwehren haben auch wir mit Personalnot zu kämpfen.
Hier mal ein paar Daten zu meiner Abteilung: Wir sind auf dem Papier 22 Feuerwehrleute. Darunter sind einige Leute, die aus familiären oder gesundheitlichen Gründen länger ausfallen. Dann gibt es noch Studenten, die nur während der Semesterferien kommen können. Oder Leute, die mittlerweile nicht mehr bei uns in der näheren Umgebung wohnen und deshalb nur bei größeren Einsätzen vorbeikommen, wenn sich die Anfahrt lohnt. Bei Einsätzen Abends oder am Wochenende bekommen wir meistens ca. 7-9 Leute zusammen. Tagesverfügbarkeit? Nur 3-4 Leute. Beides ist zu wenig. In der Abteilung vom Hauptortsteil ist es noch viel schlimmer.
Die Abteilung vom Hauptortsteil hat vor 2-3 Jahren auf besonders originelle Art auf den Personalmangel aufmerksam gemacht: Sie haben Eimer mit der Aufschrift "Keine Feuerwehr im Ort? Selber löschen!" verteilt. Ergebnis: 0 Neuanmeldungen.
Jeder möchte, dass die #feuerwehr sein Haus löscht, wenn es brennt. Oder ihn nach einem Autounfall aus dem Auto befreit. Aber selber freiwillig dafür sorgen, dass die Feuerwehr dazu personell überhaupt in der Lage ist, will offensichtlich kaum jemand.
Ich habe mal ein äußerst interessantes Gespräch mit einigen älteren Kameraden gehabt, die sich noch an die Zeit erinnern können, als es die Feuerwehrabgabe noch gab: Sie haben mir erklärt, dass der Erstatzdienst für die #wehrpflicht kaum eine Rolle gespielt hat für die Neugewinnung von Feuerwehrleuten. Grund war die Ausgestaltung des Ersatzdienstes bei uns in der Gemeinde (nicht in allen Abteilungen möglich, über die gesamte Dienstzeit musste man an jeder Brandsicherheitswache in der Gemeinde teilnehmen,...). Was aber eine große Rolle gespielt hat, das war die Feuerwehrabgabe. Es gab aufgrund der Feuerwehrabgabe so viele Interessenten, dass eine Warteliste geführt werden musste. Als die Feuerwehrabgabe abgeschafft wurde, waren die Männer von der Warteliste sofort weg. Die einzelnen Abteilungen konnten noch lange Zeit von denen profitieren, die wegen der Feuerwehrabgabe ihren Weg in die #freiwilligefeuerwehr gefunden haben und denen es so gut gefallen hat, dass sie geblieben sind. Aber diese Kameraden wechseln nach und nach alle in die Altersabteilung.
Ich bin für mich persönlich zu dem Schluss gekommen, dass es ohne irgend eine Form von Pflicht nicht weitergehen kann. Kann von mir aus auch eine "Verpflichtung" durch Negativanreiz sein, wie es damals bei der Feuerwehrabgabe war. Ich selber bin übrigens das beste Beispiel, dass Feuerwehrdienst für Frauen zumutbar ist 😉 .
Ach ja, zu Guter Letzt: Wenn man es ganz genau nimmt, gibt es in Deutschland ja eigentlich schon so etwas wie eine #dienstpflicht im Bezug auf die Feuerwehr: Nennt sich Pflichtfeuerwehr und kann von der Gemeinde verhängt werden, wenn es zu wenig Freiwillige gibt. Und immer, wenn irgendwo in Deutschland eine Gemeinde davon Gebrauch macht, ist das Geschreie groß.
Für alle, die jetzt denken: Dann soll es halt eine Berufsfeuerwehr richten: Unter https://www.kommunalforum.de/tvoed_eingruppierung_feuerwehr.php findet ihr die TVöD-Eingruppierung für Berufsfeuerwehrleute. Könnt ja mal für eine freiwillige Feuerwehr eurer Wahl nachrechnen, was das kosten würde.
Geil!
Bin durch #heise auf das Video aufmerksam geworden.
#iot #security #cybersecurity