#feuerwehrfrau und leidenschaftliche #fahrradfahrerin hier. Den #weltfahrradtag möchte ich nutzen, euch #fahrradfahrys um einige Dinge zu bitten:
1. Absperrungen einer Einsatzstelle gelten auch für euch. Auch wenn es euch leicht fällt, die Faltdreiecke, Pylonen, usw. zu umfahren: Bitte macht das nicht. Zu eurer eigenen Sicherheit. Von einer Einsatzstelle könne Gefahren ausgehen. Z. B. bewegt sich ein Schlauch, wenn er gerade mit Wasser gefüllt wird. Da ist genug Kraft drauf, um ein fahrendes Fahrrad umzuwerfen.
Natürlich nervt so eine Absperrung, aber hey, für uns Fahrradfahrys ist es ja leichter, umzukehren, als für die Autofahrys 😉 .
Wenn Feuerwehrleute euch durchwinken, dann ist das natürlich etwas Anderes.
2. Im Einsatz dürfen Einsatzfahrzeuge überall stehen, auch auf dem Radweg. Die Entscheidung trifft die Einsatzleitung. Und zwar nicht willkürlich, sondern strategisch. Ist jetzt bei Feuerwehreinsätzen nicht so tragisch, weil da immer abgesperrt wird (s. 1..). Im Rettungsdienst kanns aber auch mal vorkommen, dass die Stelle nicht abgesperrt ist. Bitte ärgert euch nicht, das Fahrzeug steht nicht da, um euch zu behindern, sondern, weil es einen sehr guten Grund gibt.
3. Bitte macht Einsatzfahrzeugen, die mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs sind, Platz. Ihr nehmt, wenn ihr fahrt, nicht weniger Platz weg als ein Auto. (Wenn ihr steht, ist es natürlich etwas Anderes 😉 ). Denn zu eurer Sicherheit möchten wir euch mit gebührendem Abstand überholen.
Wenn das Horn plötzlich hinter euch eingeschaltet wird, dann ist das wahrscheinlich die explizite Aufforderung an euch, Platz zu machen.
Ich bitte euch darum, in den Kommentaren keinen Autofahry-Whataboutism zu platzieren. Ich möchte euch nicht kritisieren, sondern euch Weiterbildung anbieten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Fahrradfahrys sich nicht absichtlich im Einsatz daneben benehmen, sondern es schlichtweg nicht besser wissen.


