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What a lot of people do not understand is the fragility of supply chains.
Setup
Let us assume there is a part X that is used by a large number of other companies. It is not glamorous, it is not expensive, and nobody outside a small circle of specialists ever thinks about it. But it is needed. Without it, other products cannot be finished.
Everything is fine
Part X is made by a small company with a few dozen employees and a machine that is several decades old.
Everything runs smoothly. The company knows how to maintain the machine. They know how to operate it. They know its strange noises, its moods, its undocumented rituals. They know which lever needs a bit of persuasion on cold mornings and which replacement part must be machined by hand because nobody has made the original since 1987. They also know how to train new employees, because the knowledge still exists inside the company.
Crisis
Then, suddenly, a few large customers run into a crisis.
Orders slow down. The warehouses fill up with part X. Prices fall.
The company downsizes. Then it downsizes again. But nobody really notices, because stocks are still full. Customers are not yet affected. Purchasing departments can still get part X from inventory. Balance sheets still look fine. The problem has not yet reached the spreadsheet.
If this goes on for long enough, the company goes broke.
Again, nobody really notices. Stocks are still full. Some people may worry, but as long as no current production line is stopping and no quarterly number is visibly bleeding, nothing urgent is done.
The employees move on. They retire, change industries, start new careers. The old machine is sold for scrap. The building is repurposed. The knowledge evaporates.
Recovery
A few years later, demand picks up again.
The warehouses slowly empty. Stocks run low. People start ordering part X again, only to discover that nobody is offering it anymore.
Now someone decides to restart production.
The first thing they discover is that there is no machine. Building a new one would be prohibitively expensive, assuming anyone still knows how to build it properly. So they desperately search for an old one.
They get lucky. In a scrapyard, they find a machine that used to produce part X. It is rusted, incomplete, and dysfunctional. Naturally, they buy it.
Now they try to get it working again.
But there is another problem. There are no people left who know how to maintain it. So they hire someone who understands industrial maintenance in general, but has never worked on this specific machine. That person does their best. They improvise. They read old manuals. They reverse-engineer undocumented fixes. They keep the machine alive with skill, patience, and increasing amounts of despair.
But it breaks down every few hours. Output is abysmal.
Bottlenecks
And now that one poor maintenance person is overworked. They need help. But training help requires time, and the only person who can train others is the same person needed to keep the machine barely running. Every hour spent teaching is an hour not spent preventing the next failure.
Very few businesses survive this phase.
There is no institutional knowledge anymore. New people are hired, begin training, look at the state of the machine, the chaos of the process, and the constant emergency mode, and conclude that the business is doomed anyway. Then they quit.
Churn becomes terrible. Even if the company survives financially, it remains fragile. It is always just one or two people quitting away from disaster.
At the end the world decides it needs to get rid of part X as the supply is too fragile.
Summary
This is still very much simplified. The reality is more complex, more ugly.
And that is the part many people miss: a supply chain is not just warehouses, contracts, prices, and transport routes. It is also people, habits, obsolete machines, informal knowledge, and boring little skills that nobody values until they are gone.
@circus_maximus @alineblankertz @fxneumann
Schau. Die Novität des Internet war erstmals in der Geschichte der Menschheit mediatorfreie Kommunikation zwischen Menschen, at scale.
Vorher hast Du nicht einfach einen Text schreiben können. Du mußtest einen Verleger finden, der den wertvoll fand; einen Editor passieren, der Deine Schreibe umgeschnitzt hat; einen Lektor übersetzen, der Deine kreative Schreibform in standardisierte Formen gepresst hat; Marketing absolvieren, damit Dein Content überhaupt wahrgenommen wird; Kuratoren begeistern, die Dein Machwerk ihren gated Communities in den Literatorkoliumnen schmackhaft gemacht werden und bei Libri auf die Liste kommen, damit man Dich bestellen könnte.
Ich habe hier im Regal ein Buch ohne ISBN stehen, eine Erklärung zum GSM Standard, und frag nicht, was das für ein Akt war, das zu kriegen, damals, ohne Internet.
Heute mußt Du weder schreiben noch lesen können, sondern kackst Deine Scheiße in ein Tok und lädst hoch.
Mediatorfrei.
Oder jedenfalls war das so.
Mit "dem Algorithmus" und jetzt noch mehr mit AI, ist es das Substrat des Netzes selbst, das zum programmierten Mediator wird. Es liest Deinen Hochlad, bewertet ihn und dann löscht es Deinen Google-Account, alle Anime, die Du da drin hattest und alle Deine Kundenkontakte. Oder es sieht das Foto, das Du dem Kinderarzt schickt und ruft die Polizei - CSAM! Ein Kinderschänder!
Das ist, in den Augen, der Regulatoren und der Politik, Fortschritt, denn die Zivilisation wurde nicht nur wiederhergestellt, dem Pöbel werden Zügel angelegt. Sondern diese Zügel sind jetzt skalierbar, automatisierbar und fein instrumentierbar.
Das Fedi.
Das entgeht dem. Es ist strukturell nicht faßbar. Jeder könnte da mit machen. Oder gar Multiplikator werden. Oder wiederkommen, nachdem wir ihn mühsam doch gelöscht bekommen haben.
Das ist ein Sicherheitsrisiko. Der Verlust gerade eben, über 40 Jahre lang zurück eroberter Zivilisation, ein Rückfall in die Barbarei.
Kann man keinesfalls positiv sehen.
Jedes Mal wenn ich in Home Assistant auf die vielen wunderschönen kWh´s blicke, die hier einfach still aus Sonnenlicht entstehen, muss ich an die fluchenden fossilen Politiker denken, die uns weiter Öl und Gas als „Realismus“ verkaufen wollen. Während irgendwo Menschen weiter Angst vor Veränderung haben, produziert mein Balkon lautlos Energie aus einem Stern, der uns seit Milliarden Jahren kostenlos versorgt. Vielleicht ist genau das der eigentliche Fortschritt: Wenn Bürger der Politik längst technisch und moralisch voraus sind.
#Photovoltaik #Solar #HomeAssistant #Energiewende #Klimakrise #Philosophie
Holla, die Waldfee:
Golem spricht in dem Artikel fortwährend von „Exploit leaken“. Damit übernhemen sie das Framing von Microsoft.
Der Entdecker des Bugs ist nach meinem Verständnis rechtlich frei mit dem Exploit zu tun und lassen, was er will. Das Veröffentlichen ist immer noch viel besser als den den Russen zu verkaufen.
Microsoft will anscheinend, dass man sich an deren Prozesse hält. Das können sie sich wünschen, aber mehr auch nicht.
Das der Umgang mit Bugs/Exploits heutzutage von den Verursachern gesteuert wird, ist aus meiner Sicht ein wesentlicher Teil des Problems.
Das müsste eigentlich eine überstaatliche Aufgabe sein. Aber momentan kann man sich auf der Ebene noch nicht mal bei Themen zusammenarbeiten, die für das Überleben noch essentieller sind.
In Tübingen soll die Para-Tischtennisspielerin Cary Hailfinger bei einer Sportlerehrung ausgezeichnet werden. Die Bühne ist jedoch nicht barrierefrei erreichbar. Boris Palmer will keine Rampe aufbauen lassen. Sie sei zu teuer.
Bei genauerem Hinsehen ist aber genau diese Rechnung schief. Sie entstehen, weil eine öffentliche Veranstaltung auf einer Bühne geplant wurde, die nicht für alle Geehrten erreichbar ist. Die 1200 Euro sind also nicht der Preis der Inklusion, sondern der Preis einer nachträglichen Reparatur schlechter Planung.
Bei anderen Pflichtaufgaben würden wir so nicht rechnen. Niemand rechnet Brandschutz, Fluchtwege, Ton, Licht oder die Bühne selbst einzelnen Personen zu. Nur Barrierefreiheit wird immer wieder als Sonderwunsch verbucht. Das ist ein Kategorienfehler: Eine Rampe ist keine persönliche Belohnung, sondern Infrastruktur.
Trotzdem steckt in der Debatte ein wichtiger Punkt: Wir brauchen tatsächlich mehr Pragmatismus bei Barrierefreiheit. Aber nicht im Sinne von „dann machen wir eben weniger“, sondern im Sinne von „wir finden gute Lösungen“. Es muss nicht immer die perfekte DIN-Lösung sein, wenn die Alternative gar keine oder eine würdelose Lösung ist. Eine geliehene Rampe, eine mobile Bühne, eine andere Raumaufteilung oder ein anderer Veranstaltungsort hätten vielleicht funktioniert. Entscheidend wäre gewesen, frühzeitig mit der betroffenen Sportlerin zu sprechen.
Eine Ehrung vor der Bühne ist nicht dasselbe wie eine Ehrung auf der Bühne. Es geht um Sichtbarkeit, Würde und den Moment im Rampenlicht. Genau deshalb ist „Nichts über uns ohne uns“ so wichtig. Pragmatismus darf nicht von oben verordnet werden. Er muss gemeinsam mit den Betroffenen entstehen.
Ein positives Ergebnis wäre, wenn diese Debatte nicht bei Empörung stehen bleibt, sondern zu besserer Planung führt: Barrierefreiheit von Anfang an mitdenken, Kosten ehrlich zuordnen und kreative Lösungen suchen, damit öffentliche Anerkennung für alle zugänglich ist.

Die Rampe ist nicht das Problem. Die Rechnung ist es. Wenn Barrierefreiheit erst nachträglich „repariert“ werden muss, wirkt sie plötzlich teuer. Aber die eigentliche Frage ist nicht, ob eine Rollstuhlfahrerin 1.200 Euro wert ist — sondern warum öffentliche Anerkennung noch immer nicht selbstverständlich für alle zugänglich geplant wird.
Freunde in #Berlin: Mein Sohn Jonathan hat sich einen Praktikumsplatz selbst organisiert (yay!) und wird nun vom 1.6.-12.6. bei einer Theaterproduktion hospitieren.
Was er leider noch nicht hat, ist ein bezahlbarer Schlafplatz…
Kennt jemand von euch jemanden, der jemanden kennt?