1/ Zum #Frauentag#8März ♀️
Das frauenfeindliche Gedankengut hinter dem #Ehegattensplittung 🙄 wird nun hoffentlich breit bekannt und diskutiert https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2026/maerz/nach-kinderphase-ehegattensplitting-bremst-beschaeftigung-von-frauen-aus

Es ist nämlich auch Ergebnis einer Politik mit sehr konservativem #Rollenbild, was #Merz da kritisiert: eine hohe Teilzeit-Quote bei Berufstätigen, die vielfach #Frauen unfreiwillig trifft.
Bis heute besteht in Deutschland faktisch in Wirtschaft, Politik und #Gesellschaft ein #Patriarchat 😠, auch wenn die Gesetze anders lauten.

Studie - Nach Kinderphase: Ehegattensplitting bremst Beschäftigung von Frauen aus

Knapp die Hälfte der teilzeitbeschäftigten Frauen in Deutschland im Alter von 45 bis 66 Jahren gibt an, dass sich eine Ausweitung der Arbeitszeit für sie finanziell nicht lohnt. Sie werden durch das für sie steuerlich ungünstige Ehegattensplitting ausgebremst: Bliebe vom Zusatzverdienst mehr Netto...

#Familie hat heute ja nur noch nachrangig mit #Ehe zu tun. Und die Steuergesetze helfen den #Alleinerziehenden #Frauen (!) und deren Kindern nur wenig ...
Kinder in 1-Eltern- oder Scheidungsfamilien oder neueren Lebensmodellen werden heute benachteiligt.

#EheUndFamilie fördern sehen kritische Geister natürlich schon lange als Instrument, das ein erzkonservatives Weltbild erhalten soll. Die #Grundgesetz-Vorgabe #Familie schützen genügte aber bisher als Deckmäntelchen gegen breiten Widerstand. 2/

Viele Frauen reduzieren laut Bertelsmann-Stiftung "während der Kinderphase ihre Erwerbsarbeitszeit, um die #Sorgearbeit zu Hause zu übernehmen." Und verharren danach oft in #Teilzeit oder #Minijob.
Für 50 % der teilzeitbeschäftigten verheirateten #Frauen zw. 45 und 66 lohnt eine Arbeitszeit-Aufstockung finanziell nicht. 😟 Für knapp 35 % der Nichterwerbstätigen in dieser Gruppe lohnt sich arbeiten generell nicht. 😮
Knapp 5 % des möglichen Arbeitsvolumens fehlen so der Volkswirtschaft. 3/
Die #BerlinerZeitung legt dar, welch erzkonservatives #Weltbild dahinter steht:
Die gemeinsame Veranlagung von Ehepaaren führten die #Nationalsozialisten 1934 wieder ein. Mit dem Ziel, #Frauen aus dem Erwerbsleben zu drängen und sie auf die Rolle als #Hausfrau & #Mutter zu reduzieren.
Unter #CDU-Kanzler #KonradAdenauer wurde beschloss der Deutsche Bundestag 1958 das zum konservativen Ideal der #HausfrauenEhe passende Modell des #Ehegattensplitting, das bis heute gilt. https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/millionen-frauen-betroffen-die-steuer-luege-die-ihnen-niemand-erzaehlt-li.10022655 4/
DIW-Studie: Ehegattensplitting wird für Millionen verheirateter Frauen zur Steuerfalle

Jede zweite verheiratete Frau in Teilzeit sagt: Mehr lohnt sich nicht. Eine neue Studie zeigt, warum der Staat sie ausbremst – und wer bis heute davon profitiert.

Berliner Zeitung
Das anitfeministische Steuerkonzept #Ehegattensplitting diente in der #BRD Jahrzehnte lang zur Steuerung konservativer Rollenverteilung, zur Verhinderung gleichberechtigter wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Teilhabe von #Frauen. #Westdeutschland
Und es begünstgite vor allem #Gutverdiener-Ehen, mit überdurchschnittlichem Einkommen eines Partners, das gut für die gesamte Familie reichte.
Geringverdiener waren dagegen oft auf Zweiteinkommen angewiesen, mit den bekannten Steuernachteilen. 5/