Das ist ein NEUBAU eines #Radweg|es in #Krefeld. Im Jahr 2025 - ca. 1.000 Jahre vor realisierter #Verkehrswende.

Mehr dazu unter: https://www.aktionskreis-fahr-rad.de/neugestaltung-der-philadelphiastrasse/

Es eskaliert hier gerade schneller, als im realen Leben ;-)

Unstrittig ist, dass es so nicht bleiben kann.

Wir sind im Moment mit den Beteiligten im Kontakt und da sollte jeder erst mal 'ne faire Chance haben, sich zu äußern.

Die Diskussion machen wir aber nicht hier, deshalb hier jetzt erstmal hier Pause.

Ich werde berichten, wenn wir mehr wissen. In einem neuen Tröt unter #PhiladelphiastrKR. Die Baustelle ist ja noch lang.

Danke für euren moralischen und fachlichen Support!

@ulrichk3 das ist kein Radweg, auch kein angeblicher "Schutzstreifen", sondern nichts anderes eine ganz üble Gefährdungszone....😳😱💥☠️

#wahreVerkehrswende geht anders. Massiv getrennt nämlich.♟️♟️♟️
PAROLE Toilettenkabine mit Tür und Riegel statt Pissrinne😡😡😡

Danke für diese kritische Betrachtung, @ulrichk3. Ich muss gestehen, dass ich von dieser Seite erst kürzlich erfahren habe. Doch umso mehr freue ich mich jetzt, dass ich nicht allein mit derartigen Gedanken bin.

Krefeld hat in meinen Augen als fahrradfreundliche Stadt auf vielen Radwegen versagt.

#Radweg #Krefeld #Verkehrswende

@ulrichk3
Das auf dem Bild ist halt einfach illegal. Falls es so abgenommen wurde, rate ich der Person, die das abgenommen hat, sofort Maßnahmen zu ergreifen, da es sonst möglich ist, dass sie bei einem Unfall haftbar ist. Viel Spaß damit...

Ist übrigens der Grund, warum sich Verkehrsplaner sehr direkt an die Regelwerke halten (hier wohl sollten). Sie könnten sonst persönlich haftbar sein.

@IchMeine @ulrichk3 "könnten".
Bei all den regelwidrigen Bauwerken und Beschilderungen von ihnen gibt es aber ganz schön wenig Urteile gegen sie. Ich kenne nur ein einziges, aus Heidelberg.
Und dass sie diese Narrenfreiheit haben, wissen sie leider auch. :-\
Krefeld: Neuer Ärger um die Philadelphiastraße

Gerade erst hatte der Kommunalbetrieb mitgeteilt, einen Teil der Hauptverkehrsstraße früher als geplant wieder freizugeben, schon gibt es Ärger um diesen Abschnitt: Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club beklagt Mängel auf dem neuen Radweg.

RP ONLINE
@Andy62 @ulrichk3 Oh, der Radstreifen muss dort aus Naturschutzgründen so gefährlich schmal sein. Da man die Wurzeln des Baumes nicht kappen darf. Wann werden Radfahrer endlich ebenfalls unter Naturschutz gestellt?

@Andy62 @ulrichk3

Finde ich gut. Die Ratsfrau spricht wichtige Punkte an. Ich hoffe, die Kosten für die Fehler können bei den Verantwortlichen reingeholt werden.

@thijs_lucas @ulrichk3
Danke für die moralische Unterstützung. Für deine Hoffnung gibt es aber wahrscheinlich keine rechtliche Grundlage. So oder so wird das ein dickes Brett.

@Andy62 wenn es Pfusch am Bau war, dann kann muss das vom Vorhabenträger, also der Stadt Krehfeld, als Mängel miteiner Mängelanzeige beim Bauunternehmen anzeigen und dann müssen sie den Mangel korigieren und erfolgte Schäden kompensieren. Da sollte die Stadt rechtliche Handhabe haben.

1/2

@ulrichk3

@Andy62 Wenn sich herausstellen sollte, dass diese Umsetzung so beauftragt wurde, dann kann es schwerer werden, jemand für eine Entscheidung haftbar zu machen. Dann sollte zumndest disziplinarische Schritte geprüft werden.

Das sind schon dicke Bretter. Das das Thema nun aber so gut in der Öffentlichkeit ist, finde ich ist schon ein erster guter Erfolg, der auch bei den Verantwortlichen nicht spurlos vorbeigehen dürfte.

Wir müssen da in Deutschland noch viel besser werden.

2/2

@ulrichk3

@thijs_lucas Wenn das so geplant und daher auch so von einer Straßenverkehrsbehörde angeordnet wurde, sollte ein Widerspruch ausreichen, dass sie das von der Fahrbahn kratzen müssen. Radfahrstreifen haben laut VwV-StVO eine Mindestbreite von 1,50 m, alles darunter ist nicht anordnungsfähig.

(VwV-StVO Zu § 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge, Zu Absatz 4 Satz 2, II. Radwegebenutzungspflicht, Randnummer 19)

@Andy62 @ulrichk3

@Flo_Rian ich denke auch, dass sich das administrativ recht leicht korrigieren lässt, aber wer kommt für die Schäden auf? Die Firma hat gebaut und würde den Umbau nicht kostenlos machen. Und dann müssten auch noch neue Pläne her, auch das wird Zeit und Geld kosten.

Zeit und Geld, dass die Verwaltung hätte sparen müssen, in dem sie den Rat rechtzeitig über solche Änderungen beraten lässt.
@Andy62 @ulrichk3

@thijs_lucas Bei erfolgreichem Widerspruch muss der Baulastträger die Verkehrszeichen (weiße Line und blauer Lolli) entfernen lassen, da braucht es keine neue Planung für. Die Straße hat dann keinen Radfahrstreifen mehr und Radverkehr muss die Fahrbahn benutzen.

Im Anschluss kann man natürlich neu planen und z.B. den rechten Fahrstreifen in eine Protected Bike Lane umbauen. 🤓

@Andy62 @ulrichk3

@Flo_Rian wen siehst Du denn hier als Baulastträger?

@Andy62 @ulrichk3

@thijs_lucas Wer auch immer die aktuellen Markierungen bzw. Verkehrszeichen hat aufbringen lassen, laut Kostenaufstellung die Stadt Krefeld.

@Andy62 @ulrichk3

@Flo_Rian ja eben. Und wenn die da rein buttert, dann wird das aus Steuermitteln bezahlt. Ich finde das schwierig.

@Andy62 @ulrichk3

@thijs_lucas Das kann ja durchaus noch zu disziplinarischen Konsequenzen oder einem besseren Planungsprozess führen, aber administrative Fehler kosten den Steuerzahler erst mal Geld, das ist so.

Wenn das so bestellt wurde, hat das ausführende Unternehmen ja nichts falsch gemacht und dann bleibt ja nur noch die Stadtkasse. Farbe Abfräsen ist jetzt aber auch nicht sonderlich aufwendig.

@Andy62 @ulrichk3

@Flo_Rian ja. ich verstehe dich. Aber da geht Zeit drauf und damit Personalstunden, die bei guter Planung dirrekt sinnvoll hätten eingesetzt werden können.

Und in der Maßnahme wurde doch auch baulich gearbeitet, nicht nur mit Farbe. Wenn das jetzt wieder überplant wird, erteugt das wieder Plaungskosten und wahrscheinlch auch Kosten für die baulichen Korrekturen. Da geht Geld verloren, das dem Haushalt dann woanders fehlt.

@Andy62 @ulrichk3

Dank eurer Diskussion kann ich zum Teil erahnen, was da passiert sein könnte.

Leider lässt die Paywall der RP kein Schlupfloch zu.

@thijs_lucas
@Flo_Rian @Andy62 @ulrichk3

@7et5f8sa @thijs_lucas
Komisch, bei mir steht, der Artikel sei von einem Abonnenten freigeschaltet worden. Vielleicht noch mal in einem anderen Browser/Gerät probieren?
@Andy62 @ulrichk3

@Flo_Rian
Ich nutze den Tor Browser. Dieses Netzwerk wird hier und da schon von Haus aus geblockt oder die Prüfung der Abgreifbarkeit von persönlichen Daten zieht sich extrem in die Länge.

@thijs_lucas @Andy62 @ulrichk3

@Flo_Rian @thijs_lucas @ulrichk3
In NRW gibts kein Widerspruchsrecht. Nur die Klagemöglichkeit vor dem Verwaltungsgericht. Kostet erstmal Startgeld und dauert erfahrungsgemäß 1-2 Jahre bis zum Urteil. Und selbst dann gibt es für die beklagte Kommune in der Regel keine Fristsetzung. Hatten wir schon in einer Nachbarstadt.

@Flo_Rian @Andy62 @ulrichk3

Und was bringt denn die Klage?

Ich bin mit ziemlich sicher, dass die Entscheidung so zu bauen letztendlich von der kommunalen Verwaltung zu verantworten ist und entsprechend bleibt der Schaden sehr wahrscheinlich im öffentlichen Haushalt

@Flo_Rian @Andy62 @thijs_lucas @ulrichk3 So wird in Nordrhein-Wandalistan angeblich die Verwaltung entlastet. Widerspruch ist zwecklos!
@Flo_Rian @thijs_lucas @ulrichk3
Der Umbau in eine PBL wäre hier in der Politik nicht mehrheitsfähig.
@ulrichk3 Diese Sorte "Ausbau des Radwegenetzes" fließt dann schön in die Statistik ein. Die Stadt Krefeld kann sich dann auf die Fahnen schreiben: "Seht her: Wir haben 2025 xx Kilometer neue Radwege gebaut. Wir sind so fahrradfreundlich!!"
@ulrichk3 man sieht ja an Linienführung, wem die Farbe dienen soll.
@ulrichk3 das müsste eigentlich schon als versuchte Totschlag gelten. Bei dieser Enge müsste den Verantwortlichen beim Betrachten der Pläne bereits Angst und Bange werden. Wenn dann auch noch Schwerlastverkehr hinzukommt, dann nehmen die Planer*innen den Tod von Radfahrenden billigend in Kauf. Es ist einen Frage der Zeit und des Radverkehrsaufkommens, bis so eine Infrastruktur Menschen tötet.
@thijs_lucas Im Plan stehen ja 1,85m an der Stelle, nur gemacht hat man es nicht!

@ulrichk3 da fänd ich doch interessant, wie oft der Plan seit dem verlinkten Beschluss überarbeitet wurde. Das lässt sich mit Pfusch am Bau nur schwer erklären.

Weißt Du welche Pläne in die Ausschreibung der Maßnahme gingen? Und ob sie danach noch angepasst wurden?

@ulrichk3 und an welcher Stelle wurde das Foto gemacht? Welcher Lageplan gehört dazu?

@ulrichk3

Die Pläne sind jedenfalls aus der Entwurfsplanung. Danach kommt idR noch eine Genehmigungsplanung und eine Ausführungsplanung. Gestalterisch sollte sich an der Entwurfsplanung nichts mehr ändern, aber das kann vorkommen.

Die Ausführungsplanung beinhaltet die Pläne, mit denen die Bauunternehmen beauftragt werden.

@thijs_lucas Wow das geht ja hier gerade ab - der Post scheint auf Interesse zu stoßen. Deshalb ein kurzes udate. Zwischenstand, was wir bis jetzt erfahren haben:

Laut Plan steht an der Stelle insgesamt eine Breite von18,20m zur Verfügung, davon 1,85 für diesen Radweg.

In der Realität fehlen 1,20m. Das ist ein Planungsfehler - soweit so menschlich (darf natürlich trotzdem nicht sein).

Autozentrierte 50er Jahre Methode ist, diese 1,20m komplett dem Radverkehr wegzunehmen!

(1/2)

@thijs_lucas
Man könnte auch sagen: Jeder gibt 6,5% ab, dann stehen für Autos immer noch 13,55m zur Verfügung und für die Radwege je 1,72m.

Aber davon sind wir in #Krefeld noch Jahrzehnte entfernt.
(2/2)

@ulrichk3 @thijs_lucas Eigentlich würde ich mir wünschen, dass d @vcdnrw oder d @adfc_nrw bei so etwas, die Stadt und jeden nur erreichbar Verantwortlichen den Arsch hochklagen. Und zwar so boshaft, dass jede Verwaltung Angst vor dem Verbandsmensch mit dem Maßband hat.
Leider sehen die Verbände ihre Aufgaben "anderswo".
Ich würde daher vorschlagen einen weiteren Fahrradfahrer und Fußgänger Schutzbund zu gründen, der sich einen richtigen Arschlochanwalt sucht um Angst und Schrecken zu verbreiten

@ralphstark ich wäre auf jeden Fall dabei, ich sehe aber nicht, warum das nicht auch aus dem ADFC oder VCD heraus gehen sollte? (Changing Cities hat übrigens eine Jura task Force).

Die Herausforderung ist eher, die Jurist*innen zu finden und auch zu bezahlen und den Klageprozess dann auch bis zum Schluss zu begleiten. Ich möchte da keinen Ehrenamtlichen in den Vereinen einen Vorwurf machen, wenn sie ihre Freizeit in andere Projekte stecken.

@ulrichk3 @vcdnrw @adfc_nrw

Ja. Das sollte ein Profi machen, der auch so bezahlt wird. Die "Verbände" sehe ich eher als Finanzierungsplattform. Ähnlich der deutschen Umwelthilfe. Ich kann nur das beurteilen, was ich als ehemaliges ADFC Mitglied oder aus der Presse mitbekommen habe. Zugegeben kein ganzes Bild. Subjektiv nehme ich den ADFC/VCD eher an Kooperation und positiven Presseberichten 1/2
interessiert wahr.
Bevor der Verband klagt setzt er sich mit den Verantwortlichen der Stadt zusammen und reden. Während dessen wird ein Radfahrer plattgewalzt und dann stellt man ein Fahrrad auf. Und beginnt eine weitere Rederunde.
Ja ich bin bös, aber wir benötigen einen Verband, vor dem Verwaltungen Angst haben. Und die Ordnungsämter und die Polizei.

@thijs_lucas @ralphstark @ulrichk3 @vcdnrw @adfc_nrw

Genau da ist das Problem: Die Vereine sind nicht klageberechtigt.

Warum müssen Ehrenamtler da ihren ihren privaten Namen hergeben um solche Verfahren anzustrengen? Es gibt so viele Beispiele wo Verwaltungen auch nach Hinweisen nicht handeln oder Verwaltungsrechtliche Vorgaben nicht beachten weil sie keine Fehlerkultur kennen und genau wissen, dass sie damit durchkommen.

Mir ist nicht bekannt, dass der ADFC/VCD sich darum bemüht hatten ins Klageregister aufgenommen zu werden. Weiß da jmd. näheres?

Ich würde auch so mich als Mitglied hergeben dagegen lokal zu klagen, wenn das Prozessrisiko durch den Verein abgesichert ist und der Verein eine hauptamtliche Rechtsabteilung genau für solche Fälle beschäftigt.

@ralphstark da läge dann auch ein wichtiger Grund in den lokalen @ADFC einzutreten.

Für die monatliche Fahrradtour und den Schutzbrief lohnt es nicht.

...in Bonn ist der lokale ADFC nur die Veranstaltungsgruppe der Radreisemesse.

@ulrichk3 @thijs_lucas Also ICH habe dem Planer den Lack, den er gesoffen hat, nicht verkauft! Mann, man, man.*

*Nicht entgendert, so‘n Scheiss traue ich alter, weißer Mann nur einem anderen alten, weißen Mann zu.

@ulrichk3 danke für diesen sachlichen und aufschlussreichen Bericht!
@ulrichk3 What? Irgendwo muss doch die Strafbarkeit für die Errichtung gefährlicher Infrastruktur beginnen...

@drdelle @ulrichk3

Und das sollte anfangen, bevor Menschen verletzt oder getötet wurden.

@drdelle @ulrichk3 Zumindst sollte sichergestellt werden, dass die Beteiligten nie mehr Radinfrastruktur entwerfen.
@drdelle @ulrichk3 Die Österreicher nennen es Amtsmissbrauch.
@ulrichk3
Ja, es ist schon wichtig, dass der #MIV dort zwei Fahrstreifen a 3 m bekommt! Alles für die Kapazität des echten Verkehrs!
@datenhalde @ulrichk3 naja die Scheiß-SUV werden dich immer breiter, bald brauchen sie 4m, in der Breite.
@ulrichk3 bitte sag mir das an der stelle nicht auch noch ein blauer lolli steht??!!😱

@ulrichk3 @uweradelt wie kann man sowas eigentlich bauen?

Es gibt doch für alles ne Norm, wie kann das da irgend einer Norm entsprechen?

@ulrichk3

Sind die Breiten jeweils inklusive der weißen Breitstrichlinie gemessen, die formal zur Breite dazugehört?

Wo findet sich die Stelle des Fotos in den verlinkten Plänen?

Es könnte sinnvoll sein über IFG die finalen Pläne abzufragen, um relativ einfach zu klären wer diese Ausführung verursacht hat.

@ulid000 Von Innenkante Bordstein bis Außenkante weiße Markierung sind es 113cm. Die im Text genannten 65cm sind nur der rote Streifen.
Wir hatten inzwischen aber gute Gespräche mit allen Beteiligten und es läuft auf eine Nachbesserung hinaus. Das warten wir ab, und dann schreibe ich dazu.
(IFG Anfrage läuft über Frag den Staat unabhängig davon)

@ulrichk3

Danke für den Einsatz und viel Erfolg!