Das ist ein NEUBAU eines #Radweg|es in #Krefeld. Im Jahr 2025 - ca. 1.000 Jahre vor realisierter #Verkehrswende.

Mehr dazu unter: https://www.aktionskreis-fahr-rad.de/neugestaltung-der-philadelphiastrasse/

@ulrichk3 das müsste eigentlich schon als versuchte Totschlag gelten. Bei dieser Enge müsste den Verantwortlichen beim Betrachten der Pläne bereits Angst und Bange werden. Wenn dann auch noch Schwerlastverkehr hinzukommt, dann nehmen die Planer*innen den Tod von Radfahrenden billigend in Kauf. Es ist einen Frage der Zeit und des Radverkehrsaufkommens, bis so eine Infrastruktur Menschen tötet.
@thijs_lucas Im Plan stehen ja 1,85m an der Stelle, nur gemacht hat man es nicht!

@ulrichk3 da fänd ich doch interessant, wie oft der Plan seit dem verlinkten Beschluss überarbeitet wurde. Das lässt sich mit Pfusch am Bau nur schwer erklären.

Weißt Du welche Pläne in die Ausschreibung der Maßnahme gingen? Und ob sie danach noch angepasst wurden?

@thijs_lucas Wow das geht ja hier gerade ab - der Post scheint auf Interesse zu stoßen. Deshalb ein kurzes udate. Zwischenstand, was wir bis jetzt erfahren haben:

Laut Plan steht an der Stelle insgesamt eine Breite von18,20m zur Verfügung, davon 1,85 für diesen Radweg.

In der Realität fehlen 1,20m. Das ist ein Planungsfehler - soweit so menschlich (darf natürlich trotzdem nicht sein).

Autozentrierte 50er Jahre Methode ist, diese 1,20m komplett dem Radverkehr wegzunehmen!

(1/2)

@thijs_lucas
Man könnte auch sagen: Jeder gibt 6,5% ab, dann stehen für Autos immer noch 13,55m zur Verfügung und für die Radwege je 1,72m.

Aber davon sind wir in #Krefeld noch Jahrzehnte entfernt.
(2/2)

@ulrichk3 @thijs_lucas Eigentlich würde ich mir wünschen, dass d @vcdnrw oder d @adfc_nrw bei so etwas, die Stadt und jeden nur erreichbar Verantwortlichen den Arsch hochklagen. Und zwar so boshaft, dass jede Verwaltung Angst vor dem Verbandsmensch mit dem Maßband hat.
Leider sehen die Verbände ihre Aufgaben "anderswo".
Ich würde daher vorschlagen einen weiteren Fahrradfahrer und Fußgänger Schutzbund zu gründen, der sich einen richtigen Arschlochanwalt sucht um Angst und Schrecken zu verbreiten

@ralphstark ich wäre auf jeden Fall dabei, ich sehe aber nicht, warum das nicht auch aus dem ADFC oder VCD heraus gehen sollte? (Changing Cities hat übrigens eine Jura task Force).

Die Herausforderung ist eher, die Jurist*innen zu finden und auch zu bezahlen und den Klageprozess dann auch bis zum Schluss zu begleiten. Ich möchte da keinen Ehrenamtlichen in den Vereinen einen Vorwurf machen, wenn sie ihre Freizeit in andere Projekte stecken.

@ulrichk3 @vcdnrw @adfc_nrw

Ja. Das sollte ein Profi machen, der auch so bezahlt wird. Die "Verbände" sehe ich eher als Finanzierungsplattform. Ähnlich der deutschen Umwelthilfe. Ich kann nur das beurteilen, was ich als ehemaliges ADFC Mitglied oder aus der Presse mitbekommen habe. Zugegeben kein ganzes Bild. Subjektiv nehme ich den ADFC/VCD eher an Kooperation und positiven Presseberichten 1/2
interessiert wahr.
Bevor der Verband klagt setzt er sich mit den Verantwortlichen der Stadt zusammen und reden. Während dessen wird ein Radfahrer plattgewalzt und dann stellt man ein Fahrrad auf. Und beginnt eine weitere Rederunde.
Ja ich bin bös, aber wir benötigen einen Verband, vor dem Verwaltungen Angst haben. Und die Ordnungsämter und die Polizei.

@thijs_lucas @ralphstark @ulrichk3 @vcdnrw @adfc_nrw

Genau da ist das Problem: Die Vereine sind nicht klageberechtigt.

Warum müssen Ehrenamtler da ihren ihren privaten Namen hergeben um solche Verfahren anzustrengen? Es gibt so viele Beispiele wo Verwaltungen auch nach Hinweisen nicht handeln oder Verwaltungsrechtliche Vorgaben nicht beachten weil sie keine Fehlerkultur kennen und genau wissen, dass sie damit durchkommen.

Mir ist nicht bekannt, dass der ADFC/VCD sich darum bemüht hatten ins Klageregister aufgenommen zu werden. Weiß da jmd. näheres?

Ich würde auch so mich als Mitglied hergeben dagegen lokal zu klagen, wenn das Prozessrisiko durch den Verein abgesichert ist und der Verein eine hauptamtliche Rechtsabteilung genau für solche Fälle beschäftigt.

@ralphstark da läge dann auch ein wichtiger Grund in den lokalen @ADFC einzutreten.

Für die monatliche Fahrradtour und den Schutzbrief lohnt es nicht.

...in Bonn ist der lokale ADFC nur die Veranstaltungsgruppe der Radreisemesse.