Die elektronische Patientenakte startet heute bundesweit. Wenn du gesetzlich versichert bist und nicht widersprochen hast, hat deine Krankenkasse eine solche Akte für dich angelegt. Ganz wichtig: Wer deine Daten einsehen kann und was gespeichert wird, entscheidest du allein. Das sind die Vorteile der elektronische Patientenakte:
@Bundesregierung ich hole schon Mal 🍿
Patientenschützer sehen Irreführung bei elektronischer Patientenakte

Kurz vor ihrem Start sorgt die elektronische Patientenakte abermals für Kritik. Patientenschützer sehen keine Möglichkeiten, einzelne Dokumente nur bestimmten Ärzten zur Verfügung zu stellen und fühlen sich getäuscht.

tagesschau.de
@Bundesregierung nachteil: nazis, die durch propaganda und populismus an die macht kommen, können listen erzeugen und kategorisch menschen benachteiligen.
@CIMB4 glaub mir dafür braucht es die ePA nicht. Der Staat hat bereits mehr als genug Daten über, mich und jeden anderen Bürger dass das (mit laxeren Regeln) machbar ist. Oder man gibt einfach keinen Shit und machen halt eine illegale Datenzusammenführung.

Ist also nicht mal ein Nachteil der die ePA direkt trifft tbh. Brauchst net den "Nazi-Boogieman" rausholen, wenn es viele wesentlich fundiertere und bessere Argumente gegen die ePA gibt

@Bundesregierung Plant die Bundesregierung sich in absehbarer Zeit dazu zu positionieren, dass der Himmel in Sachen Informationssicherheit der ePA nicht Grün ist?

u.a. Linus Neumann hat das Gestern Abend im Heute Journal ein klare Einordnung der Sicherheitsfragen gegeben:

- Massenweiser Angriff erschwert aber weiterhin möglich.
- Individueller Zugriff ohne Karte weiterhin möglich für alle ePAs.

siehe:
https://www.zdf.de/play/magazine/heute-journal-104/heute-journal-vom-28-april-2025-100 (13:51)

heute journal

Mit den Themen: Merz und sein Kabinett-Team - Union sagt JA zum Koalitionsvertrag; Chaos in Spanien und Portugal - Blackout auf Iberischer Halbinsel; Elektronischen Patientenakte kommt - Fluch oder Segen?

ZDF
@littledetritus
...und der TK Vertreter behauptet eine Möglichkeit zur granularen Daten-/Dokumentenfreigabe für die Teilnehmer des Gesundheitsmarktes - was diametral zu dem ist, was die Verbraucherschützer festgestellt haben .... und kein Hinweis der ÖRR Journalisten dazu
@Bundesregierung

@Bundesregierung

In der Theorie wäre eine elektronische Akte etwas sinnvolles.

Sie wurde aber beschissen umgesetzt, denn es ist nur eine unintelligente Ansammlung von PDF, JPEG, PNG, TIFF-Files, die man nicht einmal sinnvoll übergreifend durchsuchen kann. Wenn ein Arzt eine bestimmte Info sucht, müsste er erstmal hundert einzelne Files öffnen. Dafür hat niemand Zeit.

Da ist es also einfacher und schneller, den Patienten zu fragen oder speziell diese Akte beim Kollegen anzufordern.

@Bundesregierung

Und da die maximale Datengröße bei lächerlichen 25 MB liegt, können kaum Bilder, geschweige denn CT- oder MRT-Scans abgelegt werden.

@089chris @Bundesregierung Rohdaten von bildgebenden Modalitäten sprengen alles - die werden nie in dem Akten abgelegt . Was dort liegt sind die befundrelevanten Daten. Es landen in der ePA Arztbriefe, Befunde, Labordaten und Medikationen … also alles bearbeite Daten.
@m_x_e @089chris @Bundesregierung
Allerdings nicht in einem standardisiertem Format das die wichtigen Infos schnell zugänglich macht.
Als Resultat ist die EPA für den bestimmungsgemäßen Gebrauch ineffizient weil der Aufwand zu hoch ist und gleichzeitig für den Missbrauch höchst interessant, weil in dem Fall entweder Zeit da ist, oder ein Fehltritt nichts kostet

@Bundesregierung Mit einem derart grob undifferenzierten Rechtekonzept:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/elektronische-patientenakte-epa-pantientenschuetzer-kritik-100.html
... hätte die #ePA die Testphase nicht überstehen, geschweige denn je ausgerollt werden dürfen.
Man muss allen raten, rechtzeitig zu widersprechen.
Schade eigentlich, denn ein System, dass Patient*en als mündige Partner ernstnähme, hätte durchaus nützlich sein können ...

#Datenschutz #Fail #EinMalMitProfis

Patientenschützer sehen Irreführung bei elektronischer Patientenakte

Kurz vor ihrem Start sorgt die elektronische Patientenakte abermals für Kritik. Patientenschützer sehen keine Möglichkeiten, einzelne Dokumente nur bestimmten Ärzten zur Verfügung zu stellen und fühlen sich getäuscht.

tagesschau.de

@Bundesregierung Und dann lesen wir https://netzpolitik.org/2025/elektronische-patientenakte-fachleute-zweifeln-weiterhin-an-sicherheitsversprechen/ und insbesondere den Satz: „Die bisher angekündigten Updates sind grundsätzlich ungeeignet, um die aufgedeckten Mängel in der Sicherheitsarchitektur auszugleichen“ und überlegen mal, ob wir mal wieder angelogen werden.

Ich habe jedenfalls widersprochen.

#ePA

Elektronische Patientenakte: Fachleute zweifeln weiterhin an Sicherheitsversprechen

Der bundesweite Rollout der elektronischen Patientenakte wird erneut verschoben. Auf die erste Testphase soll nun eine gestaffelte Hochlaufphase folgen. Zugleich versichert Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, dass die erste Testphase zufriedenstellend verlaufe und Sicherheitsprobleme behoben seien. Expert:innen haben daran jedoch ihre Zweifel.

netzpolitik.org

@Bundesregierung
Praxen haben keine Ahnung, an welcher Stelle sie benötigte Informationen finden.

Bewusstlose Patienten sind rechtlos.

ALLE können alles sehen, was da drin steht.

Eine der größten Desinformationskampagnen Deutschlands, initiert von einem Lobby getriebenen #Lauterbach

@Bundesregierung Die Grundidee der elektronischen Akte finde ich (gerade bei chronischen Krankheiten) großartig. Endlich keine Aktenberge mehr. Endlich nicht mehr Röntgenbilder von Arzt zu Arzt tragen und immer die Angst, etwas Wichtiges zu vergessen oder nicht dabei zu haben. Der Medikamentenplan aktuell und digital ,,,

Die Umsetzung ist bezüglich der Datensicherheit und der Kontrolle, wer welche Daten sehen kann, leider eine Katastrophe, so dass die eigentlich gute Idee leider unnutzbar ist.

@graygreenyellow @Bundesregierung Röntgenbilder, sofern es um Zweitmeinung geht, wird man weiter herumtragen müssen; weil nur befundete Bilder in der ePA landen. Aber das „herumtragen“ geht auch schon elektronisch. Die Primärdokumentation bleibt bei der behandelnden Einrichtung.

@Bundesregierung

Dieser Aussage ist kaum zu trauen. In der Pandemie erhielt die Polizei Daten vom Gesundheitsamt zu Covidinfektion. Aktuell wird verabschiedet, dass Psychologen ihre Daten mit Palantir zur Analyse teilen, um eine Amoktäterfrüherkennung zu etablieren.

https://externer-datenschutzbeauftragter-dresden.de/datenschutz/polizei-software-analysiert-gesundheitsdaten-experten-warnen/

#Datenshcutz #StaatlicheÜbergriffe #Privatsphäre #ElektronischeKrankenakte #Palantir #AI #PräventivePolizeiVerfolgung #Gedankenpolizei #IndividuelleUnberechenbarkeit #Wahrscheinlichkeitsmodelle #Bullshit

Polizei-Software analysiert Gesundheitsdaten – Experten warnen

Neue Polizei Analysesoftware Gesundheitsdaten sorgt für Diskussionen: Datenschützer warnen vor möglichen Risiken bei der Auswertung sensibler medizinischer Informationen durch Behörden

Externer Datenschutzbeauftragter nach DSGVO | TÜV+BSI+IHK
@silkester @Bundesregierung meldepflichtige Infektionskrankheiten werden immer, auch gegen den Willen des Patienten gemeldet, unabhängig von der ePA.

@m_x_e

Es war weniger ein Kommentar gegen die Meldung von gefährlichen Infektionskrankheiten in einer entgleisten Pandemie oder auch zur Verhinderung einer Endemie.
Es war das Versprechen, die Daten seien allein in der Kontrolle des Patienten.
Ein Versprechen das noch vor der Einführung per Gesetzeslage in schlimmster Form gefährdet ist. Modelle der Wahrscheinlichkeitsmathematik lassen sich nicht auf das Individuum anwenden, denn es ist eben nur Statistik.
#Polizei #Palabtir

@Bundesregierung

@m_x_e

Mal ganz davon abgesehen, dass AI-Systeme bislang gezeigt haben, gemäß ihrer Trainingsdaten, dass sie Vorurteile abbilden.
Gesundheitsdaten in Polizei Palantir-Systeme zu füttern wurde bereits politisch abgewunken. Aktuell steht nur noch das Wort des Verfassungsgerichts zur Sache aus, das irgendwann sicher kommen wird.

@Bundesregierung

@Bundesregierung

Ich zähle die Tage bis ihr diese völlig dümmlich umgesetzte Idee sicherheitshalber vom Netz nehmt.

Patientenschützer sehen Irreführung bei elektronischer Patientenakte

Kurz vor ihrem Start sorgt die elektronische Patientenakte abermals für Kritik. Patientenschützer sehen keine Möglichkeiten, einzelne Dokumente nur bestimmten Ärzten zur Verfügung zu stellen und fühlen sich getäuscht.

tagesschau.de

@Bundesregierung

Regierungen die Ängste schüren sind voll im Trend.

Weiter so @Bundesregierung! 👍 Läuft!

@Bundesregierung wenn ich bewusstlos irgendwo rumliegen sollte, kann jede Person mit etwas Ahnung von die Materie die gesundheitsrelevanten Informationen auf dem Sperrbildschirm meines #iPhone einsehen. Inkl. #Medikation.

Und ja, ich weiß, dass ich mein #Schlaufon nicht immer dabei habe. Oder der Akku leer sein kann. Oder Apple kein #Waisenknabe ist. Alles besser als diese teure Fehlgeburt.

@Bundesregierung
Nachteile:
- 0 Datenschutz
- de-facto Aufhebung Medizinischer Schweigepflicht
- Missbrauch medizinischer Daten zu kommerziellen Zwecken
- Behördenzugang zu sensiblen Gesundheitsdaten, u.a. zum Profiling

Widersprecht dem Scheiß bloß

@Bundesregierung Deutschland braucht dringend die #ePA, es wird Zeit, und sie benötigt auch Fürsprache. Aber dieser Beitrag ist Propaganda. Und kein Wort zu den noch offenen Fragen.

@m_x_e @Bundesregierung

ja, Propaganda der Bundesregierung zur #ePA

Die #Krankenkassen müssen auch Informationen zur ePA geben ( #SGB ! ).
Früher kam das regelmäßig upgedated per Post. Jetzt gibt's das bei meiner Krankenkasse nur noch online lesbar.

Lesedauer: 71 Minuten ! 71 !

@Bundesregierung
Ihr wißt, daß das so nicht stimmt. Ich soll euch (bzw den Kassen) mit meinen sensibelsten Daten vertrauen. Als Einstieg in dieser Form verarscht zu werden schafft nicht gerade eine Vertrauensbasis.

Habt ihr eigentlich mitbekommen, was in den USA gerade mit solchen Daten gemacht wird? Und wie stark gerade die AfD ist? Geschichtsvergessen nennt man das.

Ich hätte sehr gerne eine ePA, aber halt in vernünftig gemacht und nicht Datenschutz irgendwie schlecht drangeklatscht…

@Bundesregierung
... und die Nachteile werden nicht beleuchtet? Datenschutz? Aushebeln der ärztlichen Schweigepflicht? Verkauf der Daten an Dritte?
Generell sollte die Akte gesperrt sein und einzeln aktiv Freigegeben werden. Das würde vermutlich der gewünschten Datenverwertung entgegen stehen. Und es trifft nur die Kassenpatienten unserer feinen zwei Klassen Medizin. Privatpatient = Patient mit Privatsphäre , Kassenpatient = Patient, mit dessen Daten Kasse gemacht wird.

@Bundesregierung
Habt Ihr auch schon eine?
Hat doch so toll viele Vorteile!

Ach nee, klar - Ihr seid ja alles arme Privatversicherte...