Saskia Esken

@eskensaskia
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Bildungs- und Gesellschaftspolitikerin im Bundestag, war Vorsitzende der SPD; neugierig; steht stabil für die Werte der Sozialdemokratie
Websitehttps://www.saskiaesken.de/

Also: Wann ist ein Mann ein Mann? Die Frage sollte nicht eindimensional beantwortet werden.

Das Bundesforum Männer will eine Vielfalt von Männlichkeiten sichtbar machen, die auf Verantwortung, Fürsorge und Respekt basiert und mit denen wir uns als Gesellschaft auseinandersetzen können.

Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu unserer demokratischen Kultur - Danke!

Rollenbilder entstehen in Familien, Schulen und sozialen Medien. Bei der Überwindung von Gewalt geht es nicht nur um Sicherheitsfragen, sondern vor allem um Selbstregulation und Konfliktfähigkeit.

Jungen müssen erfahren, dass Verletzlichkeit keine Schwäche ist und Gleichberechtigung kein Verlust, sondern ein Gewinn für sie und uns alle. Männer in Familien und Bildungseinrichtungen müssen eine Vielfalt von Männlichkeitsbildern bieten, an denen Jungen sich orientieren und entwickeln können.


Gewalt ist in unserer Gesellschaft ein Problem, dem wir uns alle stellen müssen – vor allem Männer. Denn Gewalt ist nicht geschlechtsneutral. Männer sind überproportional häufig Täter von Gewalt, insbesondere wenn es um sexualisierte Gewalt geht.

Doch auch Männer werden Opfer von Gewalt. Sie erleben das als besonders beschämend, weil es sie in ihrer Rolle infragestellt. Männer leiden zudem unter der Tabuisierung psychischer Belastungen, sie erleben Ausgrenzung, verbale und körperliche Gewalt.

Wann ist ein Mann ein Mann?

Das Bundesforum Männer setzt sich für Gleichstellung, moderne Männerpolitik und eine vielfältige Auseinandersetzung mit den Geschlechterrollen und damit auch mit der Männlichkeit ein.

Das Motto des diesjährigen Fachtags provozierte bewusst:
„Gewalt. Macht. Männer“

Kürzungen im Haushalt zulasten von Familien und Kindern? Das geht ja wohl gar nicht.

Deshalb hat die SPD bei ihrem Bundesparteitag im Juni 2025 beschlossen, dass Bundestag, Bundesregierung und Bundesrat ein Verbot der AfD jetzt vorbereiten müssen.

Eine gemeinsame Arbeitsgruppe soll Nachweise der Verfassungswidrigkeit der AfD und die Hinweise zur Gefährdung unserer Demokratie zusammentragen. Dann sollen die Organe in Karlsruhe ein Antrag zum Verbot der AfD stellen, damit das Bundesverfassungsgericht endlich über die Verfassungswidrigkeit dieser Partei verhandeln kann.

Sie stellt die Unabhängigkeit der Gerichte und den Rechtsstaat infrage und untergräbt die freiheitlich-demokratische Ordnung in unserem Land.

Unterstützung erfährt sie aus einem Netzwerk von Rechtsextremisten in aller Welt. Auch Putin, der Freiheit und Demokratie verachtet und zerstören will, steht an der Seite der AfD.

Das dürfen wir nicht hinnehmen. Nicht noch einmal soll ein Faschist in einem deutschen Parlament eine Rede über die Dummheit der Demokratie halten wie Goebbels im Jahr 1935.

Franz Müntefering hat vollkommen recht, wenn er fordert, dass die AfD verboten werden muss - rechtzeitig vor der nächsten Bundestagswahl.

Denn die AfD pflegt eine völkische Ideologie, die alles nicht-deutsche und überhaupt Andersartige herabwürdigt und abwertet, und damit stellt sie sich klar gegen die Werte unserer Verfassung und gegen die Würde eines jeden Menschen, die unantastbar ist.

Die AfD torpediert jeden Tag aktiv unsere Parlamente und demokratischen Institutionen.

Überall in Europa wachsen die Bedenken gegen die AfD. Die Parteienaufsicht der EU will jetzt ein Prüf-Verfahren zur AfD einleiten, weil sie europäische Werte verletzt!

Und in Deutschland debattieren wir über die Normalisierung dieser Partei, wie jetzt gerade in der FDP?

Schluss damit!
AfD-Verbot jetzt!

Weil ich kritisiere, dass ben:ungeskripted Björn Höcke eine Plattform bietet, fliegt mir gerade ein bisschen das Netz um die Ohren.

Viele Kommentatoren beleidigen mich und werden dabei auch sehr persönlich. Glaubt mir: Das beeindruckt mich kein bisschen.

Andere sprechen unverhohlene Drohungen gegen mein Leben aus. Damit das klar ist:
Sowas zeige ich an.