Saskia Esken

@eskensaskia
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Bildungs- und Gesellschaftspolitikerin im Bundestag, war Vorsitzende der SPD; neugierig; steht stabil für die Werte der Sozialdemokratie
Websitehttps://www.saskiaesken.de/
Sorry, poste from abroad und irgendwie sind es zwei Posts geworden 😳

Ich bin fest überzeugt, dass es uns gelingen kann und muss, Europäische Plattformen zu bauen, die wir „sozial“ nennen können, weil sie uns Menschen als soziale Wesen und Teilgeber*innen einer demokratischen Gemeinschaft unterstützen. Deshalb habe ich den rebuild letter unterschrieben.

Wollt Ihr auch? https://letter.rebuild.net/

Ich unterstütze die wichtige Mission, Soziale Plattformen in Europa aufzubauen, die den Namen verdienen, weil sie für uns Menschen als soziale Wesen und Teilhaber unserer demokratischen Gemeinschaft agieren. Deshalb habe ich den rebuild letter unterzeichnet.

Wollt Ihr auch?
https://letter.rebuild.net/

Und da will der CDU-Wirtschaftsrat die Beschäftigten glauben machen, dieser Frontalangriff auf ihre soziale Sicherheit sei eine „Agenda für Arbeitnehmer“?

Was für eine bodenlose Frechheit.

Wenn Wirtschaftsvertreter uns Sozialdemokrat*innen eine „Agenda“ abverlangen, schrillen bei mir alle Alarmglocken.

Zeit, aufzustehen und dem Sozialabbau ein Stoppsignal zu setzen. 5/5

Die Behandlung beim Zahnarzt soll nicht mehr von der Krankenversicherung bezahlt werden - da vergeht einem das Lachen.

Arbeitslosengeld soll auch für Ältere nur ein Jahr lang gezahlt werden. Danach bleibt nur noch Grundsicherung. Eine herbe Drohung.

Die härtesten Forderungen kommen bei der Rente: Die vorgezogene Rente für langjährig Versicherte soll abgeschafft werden, ebenso die Mütterrente und die Grundrente als Mindestrente für Geringverdiener. Stattdessen sollen alle länger arbeiten. 4/5

Das alles braucht einen leistungsfähigen Staat, der sich nicht aus der Verantwortung stiehlt!

Wer aber Steuern für Unternehmen senken und der Soli abschaffen will, der muss ehrlich sagen: Davon profitieren nur Spitzenverdiener. Bezahlbarer Wohnraum, leistungsfähige Straßen und Schienen, gebührenfreie Kitas und gerechte Bildung schauen dagegen in die Röhre.

Auch bei den Kürzungen greift der CDU-Wirtschaftsrat tief in die Mottenkiste antisozialer und arbeitnehmerfeindlicher Politik. 3/5

Die Union sagt: Ihr arbeitet zu wenig, seid zu oft krank. Ihr macht Lifestyle-Teilzeit und geht zu früh in Rente. Anstatt die Beschäftigten zu beleidigen, sollten wir als Politik dafür sorgen, dass sie gut arbeiten und ihr Leben gut bewältigen können. Dazu gehört, dass Busse und Züge pünktlich fahren, dass Kita und Schule nicht dauernd ausfallen, dass man einen Arzttermin bekommt, wenn man ihn braucht und dass Rente, Krankenkasse und Arbeitslosenversicherung einen nicht im Stich lassen. 2/5

45 Millionen Arbeitnehmer*innen gibt es in unserem Land. Sie bringen jeden Tag ihre Leistung im Betrieb … und danach geht die Arbeit weiter, wenn Haushalt und Familie versorgt, der Nachbar unterstützt und der Verein organisiert wird. Es sind die hart arbeitenden Menschen, die Wirtschaft und Gesellschaft am Laufen halten.

Ich habe selbst jahrelang in schlecht bezahlten Jobs gearbeitet und weiß wie das ist, wenn man jeden Tag ackert und nicht weiß, wie man über den Monat kommen soll. 1/5

Zum Internationalen Tag der Bildung habe ich meinen Redebeitrag bei der @fesonline von 2023 nochmal zusammengefasst.

Was bedeutet gerechte, gelingende Bildung für die sogenannte Transformation? Sie ermöglicht Resilienz und Veränderungsmut.

Bildung ist Zukunft.

Wisst Ihr, was alle 11 Minuten in Deutschland passiert?