78/ Also genau hingucken. Insbesondere bei den Sachen mit #Wald.

Hier gilt höchstwahrscheinlich, was #DAF schon länger weiß: #AllesBetrug

#sagsMitMusik #CO2Kompensation

https://www.youtube.com/watch?v=8Xya5kjPbmY

DAF - Die Lüge (Wahrheitslied)

YouTube
79/ Die Zertifikate von #Verra ziehen nicht nur kein CO2 aus der Luft, indirekt verschlimmern sie die Sache auch noch, weil die Firma dann ja mehr emittieren kann, weil ja alles kompensiert ist. =:-(

80/ Die Kompensationen, die gewöhnlich für Flüge verwendet werden (außer von der #Lufthansa selber, das ist auch Mist) sind anders. #atmosfair hat echte Reduktionsprojekte und macht auch nichts mit Wald.

Aber hier könnt Ihr mal sehen, wo ihre Projekte stattfinden.

https://www.atmosfair.de/wp-content/uploads/projektmap-1.png

Das ist alles im globalen Süden.

Und jetzt kommt der Witz: Selbst die Ökos machen weiter mit dem Kolonialismus und der Nord-Süd-Ausbeutung. Wir kaufen uns die billigen Möglichkeiten CO2 einzusparen. Und zwar im Süden. Auch bei dieser Rechnung handelt es sich um Betrug. Wir kaufen die billigen Möglichkeiten zuerst. Langfristig gesehen müssten unsere Kompensationen viel teurer sein, denn in den folgenden Jahren wird das, was wir jetzt als Kompensation kaufen, nicht mehr funktionieren, denn das haben wir dann ja schon erledigt.

Und wir kaufen dem Süden seine Möglichkeiten weg.

Wenn man überhaupt kompensieren muss, sollte man das für wirklich unvermeidbare Emissionen aufheben und dann eben hier kompensieren. Zum Beispiel durch Wiedervernässung von Mooren. Das ist teurer, aber eben besser, als dem Süden irgendwelche Gaskochstellen zu finanzieren. Ganz abgesehen davon, dass der Norden sich ohnehin verpflichtet hatte, Klimaentwicklungshilfen bereitzustellen, was er leider aber irgendwie nicht tut.

81/ Wir sind jetzt übrigens bei 65/100 Genossenschaftsanteilen. Schon mal nicht schlecht, oder?

32.500€.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz .

Community Platform

83/ Wir sind jetzt übrigens bei 68/100 Anteilen. Das sind 34.000€ für die taz-Genossenschaft. Irgendwie würde ich die 100 Anteile gern voll kriegen. So als Gastgeschenk. Bis zum 14.09. haben wir noch. Da ist das Genossenschaftstreffen, auf dem wir den Antrag gegen taz-#Flugreisen abstimmen dürfen. Schaffen wir das?

Die Anteile werden nur gezeichnet, wenn die taz aufhört, Flugreisen anzubieten und zu bewerben.

@parents4future @Berlin4Future
@S4F
@fff_tuberlin

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

84/ Auch Dein Geld kann Haltung demonstrieren! Schaffen wir 100 Anteile bis zum 14.09., wenn die #taz uns verspricht, keine #Flugreisen mehr zu organisieren und zu bewerben?

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

85/ Die Lüge vom guten, weil kompensierten, #CO2.

Die Wahrheit ist, nur CO2, das nicht anfällt, ist gutes CO2.

https://www.taz.de/!6035047

Wegen Betrugs in China: Behörde verweigert CO2-Zertifikate

Bei acht Klimaschutz-Projekten in China hat das Umweltbundesamt „Unregelmäßigkeiten“ nachgewiesen. Auch deutsche Konzerne sollen involviert sein.

86/ Wie ist das eigentlich bei den #tazReisen? Zum Beispiel nach #Vietnam? Schließt die taz da auch Versicherungen ab? Für den Fall, dass die Brücke unter einem zusammenbricht? Der Truck hier ist einfach ins Nichts gefahren.

Diese Stürme werden häufiger und stärker. Klimawandelbedingt.

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/schnell_informiert/video-1377636.html

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

Taifun "Yagi" in Vietnam: Tote und Verletzte besonders im Nordosten

Taifun "Yagi" in Vietnam: Tote und Verletzte besonders im Nordosten

tagesschau.de

87/ So, heute ist noch ein bisschen was eingetrudelt. Wir haben jetzt 79/100 Anteilen. Zum Schluss gibt es ja immer noch ein bisschen Action? Vielleicht schaffen wir ja 50.000€. Wenn Ihr noch Leute kennt, die schon immer Genossinnen werden wollten und denken, dass man nicht zur Kunstaustellung nach Dakkar fliegen sollte, dann schickt doch einfach Folgendes weiter (oder schreibt was Eigenes, wegen SPAM-Filtern):

Liebe Klimas, Ökos, liebe taz-Genoss*innen,

Die taz veranstaltet seit Jahren Leser*innenreisen. Darunter auch Flugreisen. Diese werden in ganzseitigen Anzeigen in hoher Frequenz beworben. In diesem Jahr ist mir die Reise nach Togo, die damit beworben wurde, dass man vor Ort mit den Menschen über ihre Migrationswünsche sprechen könne, besonders unangenehm aufgefallen: Wir fliegen nach Togo, sorgen damit dafür, dass die Häuser der Menschen dort im Meer versinken, und schauen uns das dann interessiert an, damit wir verstehen, warum sie dort wegwollen? Für mich ist das an Zynismus nicht zu überbieten.

Mir hat dieser Film gereicht:
https://www.fluter.de/kuestenerosion-togo-klimawandel-film

Ich habe deshalb begonnen, Menschen zu fragen, ob sie Genossenschaftsanteile zeichnen würden, wenn die taz mit der Fliegerei und der Werbung aufhören würde. Das ist das Gegenteil vom taz-üblichen „Ich kündige mein Abo!“. Inzwischen haben wir 79 Anteile a 500€. Das sind 39.500€, die die taz bekommt, wenn sie die Reisen zu Zielen einstellt, die normalerweise per Flug erreicht werden.

Es gab ein Gespräch mit dem Organisator der Togo-Reise, das auch in der taz veröffentlicht wurde:

https://taz.de/Streitgespraech-ueber-Klimaschutz/!6024962

Weitere Diskussionsbeiträge folgten. Unter anderem von dem von mir höchstgeschätzten Bernhard Pötter. Leider lag er in seinem Beitrag völlig daneben, was ich hier in diesem Blogpost Zeile für Zeile gezeigt habe.

https://hot-climate-topics.net/2024/08/08/touristische-flugreisen-klima-moral-tod-und-die-rechthaber/

Ich habe dann einen Antrag für die Genossenschaftsversammlung am kommenden Sonnabend (14.09.) gestellt, dass die Genossenschaft sich für ein Ende der Flüge aussprechen möge. Wenn Ihr taz-Genoss*innen seid, stimmt bitte mit ab. Das geht auch online. 12:45 wird der Antrag behandelt.

Wenn Ihr die Aktion gut findet, verteilt bitte diese Mail und schreibt mir, wenn Ihr Anteile zeichnen würdet. Ich möchte 100 Anteile erreichen. Es fehlen also nur noch 21.

Vielen Dank und viele Grüße

Stefan ([email protected])

„Wir sind nicht für den Klimawandel verantwortlich“

Der steigende Meeresspiegel nimmt Lomé, der Hauptstadt Togos, etwa einen Meter Strand pro Jahr – und den Menschen die Lebensgrundlagen. Ein fluter-Film

fluter.de

88/ Boa. Ich darf drei Minuten sprechen. Ich könnte wohl 3 Stunden. Bin jetzt von 8 Minuten auf 3:30 runter.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

89/ Heute mal wieder Werbung für #Frauenpower in der taz. Man kann sich dort auch die Wüste ansehen. Dann weiß man schon, wie es auf #Sizilien in einigen Jahren sein wird.

Unglaublich wertvolles Wissen!

#Traumlandschaften oder doch eher #Albtraumlandschaften?

83/100 finden, dass die taz-Reisenden doch lieber #amBodenBleiben sollten.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

90/ #Frauen sind von der #Klimakatastrophe stärker betroffen als #Männer. Zum Beispiel, weil sie Care-Arbeit leisten und nicht fliehen. Weil sie nicht schwimmen können.

Hier eine Aktion der #LetzeGeneration zum #Frauentag.

#Feminismus

91/ Eigentlich passt auch dieser Link in die Flugreisen-Diskussion. Der Elon und der Jeff, die würden bestimmt argumentieren, dass es Weltraumtourismus unbedingt braucht.

1) Die Freiheit

2) Den #Fußabdruck hat sich nur British Petrol ausgedacht, um uns fertig zu machen.

3) Man kann unsere Erde nur wirklich lieben, wenn man sie selbst gesehen hat und davon beeindruckt ist, wie verletzlich sie ist. UND VON DEN FUCKING WALDBRÄNDEN BEI LA.

4) Gerade #Milliardäre sind wichtig und wenn man die überzeugen könnte, was für die Erde zu tun, dann wäre viel gewonnen.

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/schnell_informiert/video-1379024.html

Das ist komplett parallel zur #Togo-Reise.

Leider musste ich die Folien gestern schon abgeben. Sie sind dann nicht mehr aktuell. 84/100 Anteile haben wir jetzt.

Sind 42.000€. Damit kann man viele Ökoseiten füllen.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

Polaris Dawn: Erster privater Weltraumkurzausstieg

Polaris Dawn: Erster privater Weltraumkurzausstieg

tagesschau.de

92/ Mich macht das fertig! Das ist in der taz von morgen. In der taz, die an dem Tag erscheint, an dem es um den Antrag auf dem Genossenschaftstreffen geht, der die Normalisierung von Flugreisen durch Werbung in der taz behandelt.

Merken die's nicht selber oder ist das bewusst der maximale Stinkefinger gegen mich?

Mit taz-Reisen der Sonne hinterher! Echt jetzt? Ich denke, die sind ganz wichtig für den Austausch und die Zivilgesellschaft und so. Geworben wird aber mit touristischen Motiven und diese werden normalisiert.

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

93/ Ich habe Angst. Angst davor, dass meine lieben links-grün versifften Genossen für #Flugreisen stimmen. Weil sie es auch tun, weil sie es lieben, weil #LeiderGeil und wer will schon im Winter in der grauen Bude hocken. Dann lieber verzweifelte Frauen in #Marokko gucken oder mit Klimaschützern in #Vietnam reden, die gerade so den schlimmsten Taifun ever überlebt haben.

94/ \o/ Wir haben gewonnen! Ich hatte echt keine Ahnung, was passieren würde. Als ich heute Morgen in den Saal kam, dachte ich: „Ok, das ist gelaufen keine Chance!“ Ich war der Jüngste. Alle über 60.

Das Ergebnis war dann: 54,41% für ein Ende der touristischen #Flugreisen, 37,40% dagegen. 8,19% Enthaltung. Bei 623 Stimmen.

Ich bin sehr erleichtert, dass über 50% für ein Ende der Flugreisen und Werbung gestimmt haben. Ein Genosse hat mich hinterher gefragt, ob ich zufrieden wäre. Ja, irgendwie schon, aber es müssten eigentlich 70 bis 80% sein.

Im Dreiminutenstreß hatte ich glatt den wichtigsten Punkt vergessen: Die Normalisierung des Fliegens durch permanente Werbung. Ganzseitige Anzeigen.

Zum Glück was Hermann Ott von den #lawyersForFuture und den @S4F_BeBb da und hat noch eine gute Rede gehalten, in der die Werbung noch mal thematisiert wurde.

Er hat das bestimmt über die 50% gehievt.

Und jemand (TM), den ich beim Ost-#tazlab im April kennengelernt habe und der hier auch mitliest, hat auch was gesagt. So entstehen mit der Zeit Netzwerke und die können dann auch was bewirken.

Ich danke Euch allen herzlichst!

Zur Info: Das war erst ein Stimmungsbild. Ich hab mich mit den Geno-Leuten unterhalten. Sie meinten, dass diese Stimmungsbilder durchaus ernst genommen werden würden. Aber wir müssen erst den endgültigen Beschluss und dessen Veröffentlichung abwarten.

Ich sage dann Bescheid, wenn Ihr die Anteile kaufen könnt/sollt/müsst. =:-)

Jetzt erst mal feiern. Ein bisschen.

#tazStolz #Zugstolz

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe

.

95/ OK. Das war nicht Absicht, aber lustig finde ich es doch, dass Thomas Hartmann die ganze Zeit mit der eigenen Werbung vorn am Pult gesprochen hat: „Mit #tazReisen der Sonne hinterher.“ Ich hatte die für meinen Vortrag vorn am Pult angebracht und wollte eigentlich noch was dazu sagen.

Diese Werbung normalisiert das Fliegen und zeigt eben auch, dass die #tazReisen explizit diese Bedürfnisse adressieren und auch wecken, verstärken und normalisieren. Es geht darum um Bedürfnisse, die normaler Tourismus abdecken will und eben nicht um Bildung und Stärkung der Zivilgesellschaft am Reiseziel.

Das ist #SpaßMitBildern vom Feinsten und ich bin diesmal nur indirekt daran beteiligt.

Ich würde dem taz-Fotografen ordentlich Geld dafür bezahlen, wenn er ein schönes Bild von Herrn Hartmann mit der Werbung von heute für mich hätte. Das hier ist nur aus der Online-Variante.

96/ @peer hat ja überall Sabotage gewittert. Beim Genossenschaftsanschreiben ging erst der Link auf das Interview nicht und dann dies und das.

Heute wollte noch jemand plötzlich eine Abstimmung darüber machen, ob es überhaupt ein Stimmungsbild geben sollte. Das finde ich extrem schräg, weil das Stimmungsbild ja schon in der Tagesordnung war und überall mehrfach und immer wieder so angekündigt wurde.

Die zusätzliche Vorabstimmung war auch nicht programmiert, sie musste on the spot noch eingefügt werden.

Aber auch diesen Versuch, das Ganze noch abzuwenden, wenn es denn einer war, haben wir überstanden.

#tazReisen #TazGeno #tazGenossenschaft

97/ Das waren meine drei Foilien.

Auf der letzten Seite gab es an zwei Stellen Gelächter im Saal: bei der kokainfinanzierten Drogenhilfe und bei der #BILD-Zeitungsüberschrift für heute bei negativer Abstimmung: „taz-Genossinnen stimmen ab: Urlaubsflüge nach #Bali sind ok“

#LetzteGeneration

98/ Die Antwort von Thomas Hartmann zeichnete sich durch absolute Humorlosigkeit aus und es wurde auch klar, dass er von der ganzen Klimaproblematik und auch von deren Darstellung in der Presse nicht wirklich was versteht. Seine erste Aussage war: Wir bieten keine Flüge nach Bali an.

Ja, klar, bietet die taz keine Flüge nach Bali an. Das weiß ich sehr wohl. Ich habe mir das alles genau angesehen. Das ist Folie 8 von 3. Da stehen alle sieben beworbenen Flugreisen drauf. Sieben von fünf übrigens. Hartmann schrieb und sprach wiederholt von fünf reisen, geplant waren aber sieben.

99/ Die konkreten Flugziele der #tazReisen sind der BILD-Zeitung aber total wumpe, denn auch die Aktivist*innen der #LetzteGeneration waren nie in #Bali, sondern in Thailand. Die Bild-Zeitung erfindet also ab und zu mal Sachen. Manchmal liegen sie sogar knapp neben der Wahrheit.

https://taz.de/Bali-Debatte-um-die-Letzte-Generation/!5909597/

„Bali“-Debatte um die Letzte Generation: Rückflug wird „letzter des Lebens“

Zwei Kli­ma­ak­ti­vis­t*in­nen sollen mit dem Flugzeug nach Bali gereist sein. Hier antworten die beiden auf die Kritik während ihrer Reise in Thailand.

100/ 100!??? Das ist ein langer Thread. Ging ja auch schon im April los …

Eine Bekannte von mir hat das Event mit dem Handy aufgenommen. Ich habe mir die drei Minuten von Thomas Hartmann noch mal angeguckt. Die Argumentation ist politisch unterirdisch und ich hätte nicht geglaubt, dass so etwas als Statement in einer öffentlichen Diskussion von einem ehemaligen taz-Redakteur mal vorgelesen wird:

„Ich halte den Ansatz von Stefan Müller aber auch für falsch, er wird der Komplexität der Problematik
nicht gerecht, er dient vor allem der eigenen Bestätigung, dass
man etwas macht und auf der richtigen Seite steht.“

Diesen Move kenne ich. Er richtet sich gegen links-grün-versiffte Gutmenschen und kommt normalerweise von der BILD, der Welt oder der Jungen Freiheit. Es ist ein ad hominem-Argument und als solches in rationalen Argumentationen unzulässig und eines ehemaligen taz-Chefredakteuers unwürdig.

„Es fehlt die Reflexion, welche Flüge sind erforderlich.“

Ach, lieber Herr Hartmann, genau diese Reflexion hatte ich geliefert. Togo, zynisch und nicht erforderlich. Dakar für die Kunstausstellung und ein neues Kleid?

Und die Reflexion hatte ich geliefert. Die Abschätzungen der verursachten Tode durch CO2-Ausstoß liegen auf dem Tisch. Sie müssen also zeigen, dass die #tazReisen genauso viele Leben retten. Den Nachweis sind sie schuldig geblieben.

„Nicht Verbote werden das Verhalten ändern, sondern ein verantwortlicher Umgang mit dem ökologischen
Fußabdruck. Da ist sicherlich noch Sensibilisierungsarbeit angetan.“

Das kommt aus der taz? Nach fünf Jahren #FridaysforFuture, #ScientistForFuture, #ExtinctionRebellion, #ScientistRebellion?

Natürlich sind individuelle Verhaltensänderungen wichtig und der individuelle Fußabdruck kann Einzelpersonen einen Eindruck vermitteln, wo sie gerade stehen. Aber letztendlich wird dieser von Ölfirmen dazu benutzt, von strukturellen Problemen abzulenken. (Diese Nutzung geht auf British Petrol zurück.) Und genau das wird jetzt von einem tazler vertreten? Mir zeigt das, dass Herr Hartmann ganz, ganz weit entfernt von Klimagerechtigkeitsfragen ist. Aber das muss wohl so sein, wenn man Flugreisen organisiert.

Es zeigt auch, dass Herr Hartmann nicht gut vorbereitet war, denn den Fußabdruck hatte ich im taz-Gespräch angesprochen.

https://taz.de/Streitgespraech-ueber-Klimaschutz/!6024962/

Streitgespräch über Klimaschutz: Soll die taz noch abheben?

Die taz berichtet scharf über die Klimakrise und bietet gleichzeitig Flugreisen an. Ein Streitgespräch zwischen Stefan Müller und Christian Jakob.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

101/ Und noch eins, Herr Hartmann. Die Reflexion ist da. Seit 2019 beschäftige ich mich intensivst mit dem Fliegen. Als Teil der akademischen Selbstverwaltung. Ich bin Teil der entsprechenden Arbeitsgruppen der Humboldt-Universität. Hier ist Folie 7 von 3. Ich hätte sie gern besprochen. Das wäre aber die Acht-Minuten-Version des Vortrags gewesen.

Und raten Sie mal, wie das in der Wissenschaft mit der Reduktion der Flugreisen funktionieren wird. Ja, mit Erhöhung der Kosten, mit Kontingentierungen, letztendlich mit Verboten. Die Infrastruktur dafür wurde in diesem Jahr an der HU mit der Einführung eines Reisemoduls in SAP geschaffen.

Mein Job ist es also quasi hauptamtlich, Flugreisen zu unterbinden, während Sie dafür Werbung machen. Mit Flügen in die Sonne!

#tazReisen #TazGeno #tazGenossenschaft

Hans Albers - Flieger grüss mir die Sonne ( 1932 )

YouTube
Extrabreit Flieger, Grüß mir die Sonne

YouTube

104/ Und auch #ReinhardMey wollte in die Sonne. Ein gruseliges Lied aus heutiger Sicht. Über Freiheit und Benzin in Pfützen.

https://www.youtube.com/watch?v=fZMFF8QH3ew

Reinhard Mey - Über den Wolken

YouTube

105/ Selbst Pilot*innen merken manchmal, dass das nicht mehr geht, was sie tun. Auch wenn das Fliegen ihr Traum war und sie alles dafür gegeben haben. So ist zum Beispiel ein Pilot ausgestiegen und hat dann bei #ExtictionRebellion mitgemacht.

https://www.dw.com/en/todd-smith-emissions-aviation-pilot-safe-landing-extinction-rebellion-climate-activist/a-61953106

Die Änderung für #tazReisen wäre nicht so groß. Es müssen ja nur die #Flugreisen wegfallen.

Also wieder mal Vietnam auf dem Landweg anbieten. Wenn ich dann in Rente sein werde, komme ich auch mit. Oder als Reise für junge Leute. Die will die taz doch ohnehin erreichen.

Meet the pilot who quit flying for the climate

After struggling for years to finance his training, Todd Smith quit his dream job as a commercial pilot. He spoke with DW about what spurred him to action and why he won't fly again until the industry cleans up its act.

Deutsche Welle

106/ Das stand am Montag in der taz zu #tazReisen.

„Das Ergebnis soll in künftige Überlegungen zum Thema einfließen.“

Was das bedeutet, ist mir nicht so ganz klar. Ich habe an die Genossenschaft geschrieben, aber noch keine Antwort.

107/ Und diesen Bericht gibt es zwar online, aber er ist nicht im Archiv zu finden.

@peer, was sagen wir dazu?

https://taz.de/!vn6035076/

Genoss:innen tagen zur Lage der taz: Auch die anderen im Blick haben

Stabile Zahlen, schwierige Flugreisen und eine neue Aufsichtsrätin – Eindrücke von der Versammlung der taz Genoss:innen 2024.

taz

108/ Ach soll mir keiner sagen, dass man irgendwohin fliegen müsse. Hier dieser Mensch war in allen Ländern der Welt, ohne zu fliegen. Hat halt ein bisschen länger gedauert.

https://www.youtube.com/watch?v=cTcfI8uz_TM

Film kommt wohl demnächst ins Kino.

#amBodenBleiben #stayGrounded

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

Thor Pedersen’s 10-Year Journey Visiting All 203 Countries in the World Without Flying | Trailer

YouTube

109/ Da wurde mir doch jetzt in der Tat #Xenophobie (Angst vor Ausländer*innen oder Ausländerfeindlichkeit) vorgeworfen. Weil diese müssten ja fliegen, wenn sie ihre Familien besuchen würden. Und wenn man gegen das Fliegen wäre, wäre man ja somit auch gegen Ausländer. Dazu noch mangelnder Wille zu internationaler Kooperation und viele andere absurde Dinge.

In diesem Zusammenhang habe ich mal nachgeguckt, wen ich ab 2003 so alles als Mitarbeiter*innen beschäftigt habe.

Weil es so schön ist, möchte ich das mit Euch teilen. Aus diesen Ländern kommen meine Mitarbeiter*innen.

Deutschland 3* + 5
Frankreich 2*
Großbritannien
Österreich
Dänemark
Russland
Iran
China 2*
Korea
Peru
Brasilien

3+5 Deutsche, 12 Nicht-Deutsche

https://hpsg.hu-berlin.de/Projects/

Eigentlich waren es nur drei Deutsche, denn die fünf waren von einem großen Verlagsaufbau-Projekt, hatten also mit meiner inhaltlichen Arbeit nur indirekt zu tun.

Also drei zu zwölf. Nicht schlecht, oder?

Frauen-Männer-Anteil ist auch fast ausgeglichen: 10:11.

#amBodenBleiben #stayGrounded

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

Projects of the German Grammar group at the HU Berlin

Projects of the German Grammar group at the FU Berlin.

110/ Guckt mal: #DenHaag verbietet Werbung für fossile Brennstoffe. Also auch #Flugreisen und #Kreuzschifffahrten.

https://squirrel-news.net/de/news/erste-stadt-weltweit-den-haag-verbietet-werbung-fuer-fossile-brennstoffe/

Und Antonio Guterres hat ein #Werbeverbot schon im Juni gefordert.

Hätte ich das nur bei der Genossenschaftsversammlung schon gewusst.

#amBodenBleiben #stayGrounded

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

Erste Stadt weltweit: Den Haag verbietet Werbung für fossile Brennstoffe - Squirrel News

Als weltweit erste Stadt hat Den Haag ein Werbeverbot für Kohle-, Öl- und Gas-Produkte im öffentlichen Raum verhängt. Sie folgt damit dem Aufruf von UN-Generalsekretär Guterres, der ein globales Werbeverbot für fossile Brennstoffe gefordert hat.

Squirrel News

111/ Thomas Hartmann, der Organisator der #tazReisen hat mich auf der Genossenschaftsebene ja persönlich angegriffen und gemeint, dass ich ja nur mein Ego streicheln wolle und sagen können wolle, ich habe auf der richtigen Seite gestanden.

Thomas Hartmann war der erste Chefredakteur der taz, damals als linke radikale Tageszeitung gegründet. Ich habe ihm geantwortet. Auf einer persönlichen Ebene und dargelegt, dass seine ganze Argumentation neoliberal ist.

Bitte schön:

https://hot-climate-topics.net/2024/09/23/taz-reisen-auf-dem-persoenlichen-level/

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

taz-Reisen auf dem persönlichen Level – Hot climate topics

Lieber Herr Hartmann, Vor nun fünf Monaten, Mitte April 2024, habe ich auf Mastodon einen Thread begonnen und der taz einen Brief geschrieben. Die ganzseitige Werbung für Flugreisen, mehrmals in der Woche, konnte ich einfach nicht mehr ertragen. Der Gipfel … Weiterlesen →

Hot climate topics

112/ Guckt mal. Einmal einen Screenshot von allen 2024 angebotenen Auslandsreisen.

Ich wette mal, dass sogar nach Warschau Menschen fliegen, obwohl man das locker mit dem Zug machen kann. Sogar 1. Klasse, weil das in Polen total billig ist.

Ich bin ganz stolz, dass ich dieses Bild mit 3612 Pixeln Höhe hinbekommen habe. Ratet mal wie. =:-)

113/ Ja, #Entwaldung wäre schlimm. Sind die Regenwälder erst mal zerstört, kommen sie nicht so leicht wieder. Landschaften ohne #Bäume könnt ihr euch auch in #Saudiarabien angucken. Wüstentour ist inklusive.

#Wüste

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

114/ Die Zugreise mit dem #Nachtzug nach #Sizilien hört sich an wie ein Traum. Vielleicht könnten die taz-Reisen diese Reise gleich standardmäßig als Zugreise anbieten, dann wären Flüge dorthin bzw. zurück ausgeschlossen. Zur Zeit ist die Anreise den Reisenden ja selbst überlassen und beim Genossenschaftstreffen hatte eine Genossin gerade die Sizilienreise als Beispiel angegeben, wo man durchaus mit dem Zug anreisen könne. Nur leider, leider ist sie dann rückzu doch mit dem Flugzeug geflogen.

https://taz.de/Nachtzug-von-Mailand-nach-Sizilien/!6040421/

#Italien #Bahn #Zugstolz

#FliegenTötet #Flugscham #tazscham
#hunniesForFuture
#tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
#Heuchelei
#Presse #Medien #taz

Nachtzug von Mailand nach Sizilien: Schiffsfahrt mit der Bahn

Im Nachtzug von Mailand nach Sizilien geht es auf einer Fähre über die Straße von Messina. Das ist tiefenentspannt und überraschend günstig.

@stefanmuelller Der Autor ist übrigens auch hier! @sebwilken Sein Newsletter @zugpost ist sehr zu empfehlen.

@geeeero

Ah, cool! 🙋🏻‍♂️ 🚄 🚂 🚃

@sebwilken @zugpost

Bei den Kontaktdaten beim Artikel steht das nicht dabei. Gern noch dazuschreiben, bekommst Du mehr Liebe. =:-)

@stefanmuelller @geeeero @zugpost Darauf habe ich leider keinen Einfluss. Und natürlich auch nicht, was sonst so in der taz steht oder was so für Reisen angeboten werden.

Echte Zugliebe gibt es hier: https://zugpost.org

🙂

Zugpost

Geschichten, Guides und Gedanken über das Zugreisen von Sebastian Wilken.

Zugpost

@sebwilken

Als Selber-Informatiker vermute ich, dass es bei der taz irgendwo eine Datenbank gibt, wo jemand (TM) lauter Social-Media-Handles reintragen kann.

Und mit dem Einfluss: Wir haben ja alle so ein bisschen Einfluss. Und die #tazReisen werden taz-intern ja gerade diskutiert (hoffe ich). Vielleicht bist Du dann das Zünglein an der Waage. =:-)

@geeeero @zugpost