@stefanmuelller
Eine BStU-Anfrage will ich auch mal wieder machen. Die aus den 90er Jahren hatte keinen Treffer.
Außer dem C64 und später Commodore PC-1 hatte ich auch schon vor der Wende einen Citizen 120D Nadeldrucker. Die damit geschriebene ML-Seminararbeit habe ich noch (mit Flatter- statt Blocksatz).
Und ich habe auch massiv Disketten mit Demoprogrammen und Katalogen im Westen angefordert und an meine Ost-Adresse in Berlin schicken lassen. Vor allem wegen der Disketten selbst, um diese als Speichermedium nutzen zu können. Nach so langer Zeit schwer zu sagen, aber das waren schon eine Menge. Diese Kontaktaufnahmen können eigentlich nicht verborgen geblieben sein.
Die Westzeitschriften hat meine Mutter auf Arbeit (Fernmeldebauamt) kopiert, soweit es ging. Vor allem wegen fehlendem bzw. rationiertem Kopierpapier. Und der Vater eines Jungen aus der Nachbarsklasse konnte auf Arbeit bei NARVA kopieren.
Beim Akustikkoppler kann ich mich leider überhaupt nicht mehr erinnern, wann ich mir den zugelegt habe, ob noch vor der Wende oder kurz danach.
Für das ZKI brauchte ich im Frühjahr 1988 eine Freigabe für die (echten) West-Rechner, die auf der CoCom-Embargo-Liste standen. Erst nach der Freigabe, die ein paar Tage dauerte, konnte ich dann auch an diese West-Rechner. Ich weiß aber auch nicht mehr, ob es für die Terminals des Groß-Rechners war oder 286er oder 386er.
Und bei der NVA in Eggesin hatte der Regimentsarzt Oberstleutnant K. privat auch einen C64. Diese Kategorie taucht in der Analyse der 1.200 Personen gar nicht auf.
@tomkalei