📰 Motorradfahrer stirbt bei Kollision an Kreuzung
Nach dem Zusammenstoß mit einem Auto bei #Triptis kommt für einen 21 Jahre alten Motorradfahrer jede Hilfe zu spät.
📰 Motorradfahrer stirbt bei Kollision an Kreuzung
Nach dem Zusammenstoß mit einem Auto bei #Triptis kommt für einen 21 Jahre alten Motorradfahrer jede Hilfe zu spät.
Ich mach's kurz:
Ein neuer Entdeckerpfad ist online: Triptis (Saale-Orla-Kreis) 😊
Ehrenamtlich entwickelt, gemeinnützig und ohne kommerzielle Interessen. Als Teil unseres Gesamtprojekts laden wir dazu ein, Geschichte selbstständig zu entdecken – draußen, digital und kostenfrei.
#thuringen #bildung #geschichte #entdeckerpfad #reisen #architektur #burg #saaleorla #triptis
Ich löse mal auf...
@Ostfriesin hat sehr schnell erkannt, sich dann aber zurückgehalten, dass es sich hier um Triptis (Thüringen, Saale-Orla-Kreis) handelt.
Dort befindet sich das Geburtshaus des Künstlers und Fotografen Alfred Ehrhardt (1901-1984), dessen Werke in einem kleinen Museum betrachtet werden können.
Mehr Infos gibt es dann, wenn der Entdeckerpfad durch Triptis online ist 😊
Anne Rabe, die Prügelstrafe und Jugendwerkhöfe und die unglaubliche „tatsächliche Armut“ in der DDR
Dass ich das Buch Die Möglichkeit von Glück für einen Skandal halte, habe ich ja schon in diversen Posts hier und in einem Artikel in der Berliner Zeitung kundgetan (siehe die Übersichtsseite zu Anne Rabe). Anne Rabes neues Buch über Moral wollte ich deshalb gar nicht lesen. Nun bin ich aber über Mastodon auf den Denkangebot-Podcast von Katharina Nocun aufmerksam geworden, in dem sie mit Anne Rabe über Moral, den Osten und die AfD spricht. Das Interview hat mir recht gut gefallen, aber […]1/ Liebe Follower, ich hab mal ne Frage. Im #Denkangebot geht es um #Moral und das, was ich bisher gehört habe, ist ganz gut. Aber bei 40:14 behauptet #AnneRabe, es habe in der #DDR echte tatsächliche Armut gegeben. Mit Lebensmittelknappheit und so. Außer in Berlin.
„Gerade insbesondere so in den 80er Jahren der DDR. Da haben wir einerseits eben diese Agonie der DDR, dass klar ist, hier geht es irgendwie nicht mal voran. Dieses ganze Heilsversprechen, das ist irgendwie Quatsch, das wird nichts mehr. Wir haben eine zunehmende Armut. Wir sehen halt die DDR-Bilder dann immer aus Berlin. Aber das Provinzleben im Osten, so am Rande der Republik, war ganz anders als in Berlin. Also, weiter man wegkam sozusagen von der Hauptstadt, umso schlechter war die Versorgung. Und da sprechen wir wirklich von tatsächlicher Armut, auch von Lebensmittelknappheit zum Teil. Also, das sind alles Dinge, die gab es in den 80er Jahren. Oder man wollte irgendwelche Produkte haben und dann kam man auf die Warteliste oder man kannte wen. So, so kann ich das aus meiner Familie in Polen. Also, da war überhaupt nicht die Erwartungshaltung. Ich kann Dinge irgendwie kaufen, das sei denn, irgendjemand hat mir Devisen gegeben. Sowas, aber auch tatsächlich, wo ich sage, also es gibt zum Beispiel Berichte, das ist ganz interessant, so aus Briefen oder so, wo dann Leute, gerade Frauen, so was schreiben, wie ich habe wieder keine Winterjacken für meine Kinder gekriegt. Oder im Konsum gab es wieder nur Milch und Nudeln. So, also ich spreche von einer tatsächlichen Armut, nicht nur von einem kargen Leben, sondern von Armut.“
Ich habe Erfahrungsberichte von #Wernigerode, #Derenburg, #Triptis und #Kahla. Dass es nur Nudeln und Milch gegeben habe, war nicht der Fall. Es gab Schulspeisung. Teils hat ein richtiger Fleischer für die Kaufhalle gearbeitet und es gab gute lokal gemachte Wurst.
Es gab nicht immer alles und es ist kein Vergleich zum Überfluss jetzt. Eine Kiwi habe ich zum ersten Mal bei einem Jungen mit Westverwandten gesehen.
Das Preisgefüge war so, dass man von 200 Mark Stipendium hervorragend leben konnte. Miete war bei 20–30 Mark. Stereoanlage und Fernseher waren allerdings im Vergleich zu Lebensmitteln sehr teuer. Die niedrigen Gehälter lagen immer noch über den 200 Mark. Gehaltsstufen und Lohngruppen waren staatlich geregelt. Und alle haben gearbeitet. Das war Pflicht. Männer und Frauen. Es gab Unterstützung für Kinder und für kinderreiche Familien.
Mich würde jetzt interessieren: Wie war es bei Euch? Gern Ort dazuschreiben bzw. Land vs. Stadt, Berlin vs. Rest. Gab es zu essen? Fühltet Ihr Euch arm? Eure Eltern?
Die Stelle ist 40:14:
https://www.denkangebot.org/allgemein/anne-rabe-ueber-moral-die-afd-und-ostalgie/

Rechtsextreme lassen keine Gelegenheit aus, um Appelle für moralisches Handeln in der Politik in ein möglichst schlechtes Licht zu rücken. Warum verfängt das gerade bei einigen Menschen derart gut? Und was hat DDR-Ostalgie damit zu tun? Moralapostel, Moralpredigt, Moralin – Und warum kann die AfD mit diesen und ähnliche Narrativen gerade im Osten Deutschlands derart effektiv Menschen mobilisieren? Darüber spreche ich heute mit Anne Rabe. Sie ist Schriftstellerin und beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Gewaltgeschichte Ostdeutschlands und dem Aufstieg der Rechtsextremen. Ihr Roman “Die Möglichkeit von Glück” war auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und wurde zum Bestseller. Kürzlich erschien ihr erstes Sachbuch mit dem Titel “Das M-Wort. Gegen die Verachtung der Moral”. Diesen Podcast unterstützen IBAN: DE84100500001066335547 BIC: BELADEBEXXX (Katharina Nocun) Paypal: https://www.paypal.me/kattascha KO-FI: https://ko-fi.com/kattascha Dauerauftrag einrichten über Steady: https://steadyhq.com/de/kattascha
4/4 Köckert ist das beste Beispiel dafür, wie in #Ostthüringen Neonazistrukturen und -Geschäfte gedeihen, wenn #CDU-Bürgermeister unter Verweis auf Extremismusmythen Hitler-Fans mehr Raum geben wollen als Menschen, deren Vernichtung durch Köckert&Co propagiert wird.
Im nahe bei #Triptis gelegenen #Greiz darf Köckert mit der schwarzen Sonne auf der Stadthalle werben, während engagierte Antifaschist*innen mit dem Tod bedroht werden:
In #Eisenberg bei #Jena feiert Köckerts Tattoostudio im rassistischen Konsens mit der restlichen Stadt das „M*-Fest“ (rassistische Herabwürdigung für schwarze Menschen), Kommerz mit NS-Shirts inklusive. Blackfacing ist an jenem Wochenende Mainstream und stolzer Protest gegen antirassistische Kritik. Köckert freut es, die Kasse klingelt.
1/4 Stimmungsbarometer beim "Druck am Speicher"-Festival in #Triptis: Vor der Hauptbühne David Köckert, sein Sohn Emil Faber und ein weiterer Neonazi im Shirt von "Label 23".
In #Ostthüringen sind Dorffeste, Hardtekk-Festivals oder Metalkonzerte nicht von #Rechtsrocktnicht-Events zu unterscheiden: Neonazis sind mitten drin und verdienen mit.
Auch Emil Faber ist nicht "nur" der Sohn von Neonazi-Aktivist Köckert, sondern beteiligte sich selber z.B. letztes Jahr an einer Neonazi-Kundgebung in #Greiz (https://social.tchncs.de/@recherche_jena/111873463580693621).
In #Triptis soll ein neuer #Solarpark mit 16.000 Modulen entstehen.
Auf neun Hektar liefert das Projekt künftig rund 11 Millionen Kilowattstunden #Ökostrom jährlich, genug für über 3.000 Haushalte. Die Firma RES plant den Baustart für 2026 und setzt dabei auf naturschonende Umsetzung und enge Zusammenarbeit mit der Stadt.
#Photovoltaik #Energiewende #Thüringen #Klimaschutz #Solarenergie
10 Megawatt großes Photovoltaikprojekt in Thüringen liefert zukünftig 11 Millionen Kilowattstunden Strom jährlich (WK-intern) - Startschuss für ein neues Energiewendeprojekt im thüringischen Saale-Orla-Kreis: das Erneuerbare-Energien-Unternehmen RES hat die Baugenehmigung für einen rund neun Hektar großen Solarpark in Triptis erhalten. Baustart des geplanten Projekts ist voraussichtlich in etwa einem Jahr. „Das Gebiet ist bereits im Flächennutzungsplan