Mein mitleid könnte kaum kleiner sein…
Notoperation am Gesäß
Stier durchbohrt Enddarm eines berühmten Matadors in Spanien
[…] aus der Krankenakte: „eine etwa zehn Zentimeter lange Stichwunde am hinteren Anusrand, die die Schließmuskeln des Afters teilweise beschädigte sowie eine 1,5 Zentimeter lange Perforation in der hinteren Rektumwand verursachte“ […]
…außer vielleicht mein mitleid mit dem stier, der wohl trotzdem noch öffentlich und genussvoll totgefoltert wurde, wisstschon, kultur, ehrenhafter kampf und so. Aber das ist dem jornalisten nicht einmal eine zeile wert, wie es dem stier geht, der auf dem (sehr expliziten) foto zum artikel schon das erste schmerzmesser mit fiesen widerhaken drinhat. Der hat ja auch nicht so schöne, bunte klamotten wie sein folterer an. Und so ein stier ist auch kleiner als ein wal in der ostsee, der gerade täglich für kwatschnachrichten allerletzter güteklasse sorgt, statt dass man ihn einfach in aller seiner walwürde sterben lässt und meinethalben hinterher betrauert, weil er halt größer ist als die totgefahrenen kröten auf der landstraße durch den sumpf. Das mit den stierkämpfen ist dieser tierschutz in der EU, müsst ihr verstehen, der schützt eher so mit regjonalen ausnahmen. Der ist fast so gut wie der menschenschutz.
Ja, was stierkämpfe betrifft, bin ich banause. Aus willen, widerwillen und aus inappelabler überzeugung. Diese stierkämpfer erinnern mich an etliche kinder aus meiner nicht ganz so sonnigen kindheit, die zum vergnügen tiere gekwält haben und da auch noch so scheißstolz drauf waren, dass sie es erzählt haben und zuschauer haben wollten. Widerlich! Klar, wir waren noch kinder, aber dafür bedarf es auch eines karakters, und so einen karakter hatte ich einfach nicht. Ich habe mich schon damals gefragt, wie die wohl mit menschen umgehen würden, wenn sie die gelegenheit hätten und fand die naheliegende antwort sehr gruselig… ach ja, wer den hintergrund nicht versteht: meine kindheit fand zu größeren teilen im kinderknast (so genanntes „kinderheim“ der ev.-luth. scheißkirche, abt. missjon durch zucht und hunger an rechtlose, wehrlose und ausgelieferte) für schwer erziehbare und verhaltensderivate — „gestört“ schrieb man schon nicht mehr, das meinte man nur noch — kinder statt, schön mit gittern an den fenstern, weil ich im jugendamtslotto pech mit dem anfangsbuchstaben des nachnamens hatte und deshalb von einem empatieunfähigen verwaltungsarschloch aus der BRD-verwaltungshölle verwaltet wurde, das entscheidungen traf, die dann lobenswerterweise sogar in diesem scheißapparat ein paar jahre später als fehler erkannt, als fehler dokumentiert und mit heißer nadel korrigiert wurden. Zum glück noch, bevor ich völlig stumpf und dumm wurde, so dass ich nur ein bisschen zynisch geworden bin. Als ob das scheißpech mit den erzeugenden nicht genügen würde! Na ja, genug jammerton für ein gleichgültiges und völlig gehörloses schicksal, es kann ja auch nicht jeder glück haben und wenigstens wurde hier in der BRD nicht schnell, ökonomisch und einfach lobotomiert… in diesem umfeld waren solche sinnlosen tierkwälereien jedenfalls sehr verbreitet. Kein wunder, wenn man völlig recht- und machtlos ist und jeden scheißtag von fettgefressenen und hochnotfrommen erzieherinnen (gendern nicht nötig) wegen nichtigkeiten oder auch mal grundlos verprügelt und/oder eingesperrt werden kann… sage ich mir heute. Das konnte ich damals natürlich nicht so denken. Dafür bedurfte es einer lebenserfahrung, die ich noch nicht hatte. Da blieb dann nur das gruseln, ohne dass ein klarer oder wenigstens ein falscher gedanke daraus erwaxen könnte. Auf jeden fall: wenn so eine freude am sinnlosen kwälen mal groß wird, kann sie sich dafür als matador abfeiern lassen. Voller stolz. Ein wahrer held. Die frauen stehen drauf. Im hintergrund bimmeln feierlich die kirchenglocken.
„Eine etwa zehn zentimeter lange stichwunde am hinteren anusrand“. Mal schauen, ob ein verfahren wegen sodomie eröffnet wird. 😁️
#Blah #Karma #Link #ntv #Spanien #Stierkampf #TierquälereiIn den A*** gef***
So sieht es aus, wenn die gepeinigte Natur nicht nur still leidet (wie u.a Wale in den Meeren dieser Welt), sondern sich wehrt.
Trotz aller Kritik finden in Spanien weiterhin Stierkämpfe statt. Da habe ich kein Mitleid.
Ex-Matador tödlich verletzt: Bulle spießt Mann vor Stierkampf in Spanien auf
https://www.n-tv.de/panorama/Bulle-spiesst-Mann-vor-Stierkampf-in-Spanien-auf-id30682233.html
Vielleicht diese Scheiße einfach mal sein lassen?
Diese Mischung aus toxischer Maskulinität & Tierquälerei würde außerhalb Arenas als psychopathisch bewertet werden.
Jeder tote Matador ist ein guter Matador.

Kurz vor einem traditionellen Stierkampf in Málaga kommt es zu einem tödlichen Zwischenfall. Beim Transport der Tiere zur Arena attackiert ein Bulle einen der Helfer. Der frühere Matador stirbt an seinen Verletzungen.
Die spanische Regierung schafft den nationalen #Stierkampf-Preis (Premio Nacional de Tauromaquia) ab. 90% der BürgerInnen unterstützen das
Cultura fulmina el Premio Nacional de Tauromaquia con un apoyo ciudadano de más del 90% vía @eldiarioes https://www.eldiario.es/1_b17b2b
Ich durfte ein tolles Land intensiv kennen und lieben lernen. 🇵🇹
Aber beim #Stierkampf #Corrida #touros hört meine Liebe auf.
Auch wenn die portugiesische Form des Stierkampfs „weniger“ brutal ist wie diejenige in Spanien, habe ich generell für dieses archaische Quälen und Töten von Tieren kein Verständnis.