Que(e)r durchs Archiv: Geschlechteridentität und queere Geschichte in historischen Akten

Wie wurden queere Menschen in der Vergangenheit wahrgenommen? Welche Spuren haben sie in historischen Archiven hinterlassen? In dieser Folge von Aufgeschlossen – Türen zur Geschichte nehmen wir euc

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📅 SAVE THE DATE: 23. Mai im Südbahnhof Krefeld!

Am 23.05. erwartet euch ein spannender Abend im Zeichen von Kunst und Erinnerungskultur:

🕕 18:00 Uhr – Einlass
🕡 18:30 Uhr – ELYSION

🕖 19:00 Uhr – Forschung zu §175

📍Südbahnhof, Saumstraße 9
🎟️ Eintritt frei – Kommt vorbei!

#Krefeld #Südbahnhof #Werkhaus #Elysion #NSDokumentation #§175 #QueereGeschichte #Tanzperformance #Erinnerungskultur #SoziokulturNRW #KunstUndPolitik

🔍 Bi+ Geschichte sichtbar machen!
Von der Vergangenheit bis zur Gegenwart: Am 20. Mai sprechen wir in der Galerie Kungerkiez mit Zeitzeug*innen und euch über die Geschichte der Bi+ Community und aktuelle Entwicklungen! 💜🏳️‍🌈

📅 20. Mai 2025, 19 Uhr
📍 Galerie Kungerkiez, Berlin-Treptow
ℹ️ Infos auch auf unserer Website: https://biberlin.de/event/bi-in-berlin-gespraech-zur-bi-geschichte-und-gegenwart-in-berlin/
👣 Eintritt frei – keine Anmeldung nötig

#BiBerlin #BiPlus #QueereGeschichte #BiHistory #bipluscommunity #BiVisibility #QueerBerlin #MagnusHirschfeld #Zeitzeuginnengespräch #BiBerlin #FachstelleBiPlus

Veranstaltung von BiBerlin: Bi+ Geschichte & Gegenwart in Berlin

Von den 1920er Jahren über den Gesprächskreis im Sonntagsclub bis zur Fachstelle Bi+ stellt BiBerlin e.V. im Gespräch die Zusammenhänge vor.

BiBerlin e.V.
#QueerHistory Neue Recherche­plattform
für #queereGeschichte geht an den Start 🏳️‍🌈🎉🏳️‍⚧️ #QueerSearch macht queere Geschichte sichtbar: Daten & Sammlungsobjekte aus verschiedenen 🇪🇺 Archiven u. Sammlungen machen queere Geschichte digital zugänglich.
https://digital.katalog.queersearch.org/s/katalog/page/home #LSBTIQ
Queersearch · QueerSearch · Katalog Queersearch

Svealena Kutschke – „Gespensterfische“

Transparenzhinweis: Ich habe freundlicherweise von Schöffling & Co. vorab diesen Roman ein elektronisches Leseexemplar via Netgalley erhalten. Beim Lesen dieses Romans hätte ich mir eine große Pinwand und jede Menge rote Fäden gewünscht - nicht, weil man ansonsten mit den Charakteren durcheinander kommt, sondern weil es sicherlich faszinierend gewesen wäre, das verstrickte Netz auf diese Weise visuell darzustellen, in dessen Mitte die Klinik wie eine Spinne hockt. Svealena Kutschke […]

https://auntieterrorsreading.wordpress.com/2025/02/27/svealena-kutschke-gespensterfische/

Svealena Kutschke – „Gespensterfische“

Transparenzhinweis: Ich habe freundlicherweise von Schöffling & Co. vorab diesen Roman ein elektronisches Leseexemplar via Netgalley erhalten. Beim Lesen dieses Romans hätte ich mir eine große …

Auntie Terror's Reading

QueerSearch-Tagung in München

Vom 22. bis 24. November 2024 fand die diesjährige Tagung von „QueerSearch – Dachverband deutschsprachiger queerer Archive, Bibliotheken und Sammlungen“ unter der Führung des FQAM in München statt. Über 20 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und diesmal sogar Schweden kamen zu Diskussionen, Forschungsberichten und Vorträgen ins LeZ und FQAM.

In Workshops und Arbeitsgruppen wurde u.a. die Planung für einen gemeinsamen Verbundkatalog mit Linked Open Data weiterentwickelt, die Deutsche Digitale Bibliothek stellte Möglichkeiten der Zusammenarbeit vor, ein Projekt informierte über den Münchner GLAM-Instawalk, um eigene Sammlungen bekannter zu machen. In den Räumen des FQAM fand eine Führung durchs Archiv statt und in Kurzreferaten wurde über Jakob Rudolf Forster (1853–1926), den wohl ersten Mann in der Schweiz, der sich als „Urning“ bekannte, sowie über das Leben und Schicksal der trans* Pionierin Dora Richter (1892–1966) berichtet. Bei zwei Abendessen war Zeit für noch mehr angeregten informellen Austausch und das Knüpfen neuer Netzwerke. Wir bedanken uns beim LeZ und bei der Homosexuellen Selbsthilfe e.V. für die engagierte Unterstützung! Das nächste QueerSearch-Jahrestreffen wird im Herbst 2025 in Wien stattfinden.

#QueereArchive #queereGeschichte #Queersearch

#Streichung175er Über 123 Jahre lang kriminalisierte der sogenannte "Unrechtsparagraph“ §175 sexuelle Handlungen zwischen Männern. Im Nationalsozialismus wurde der §175 verschärft und bildete die Grundlage für die strafrechtliche Verfolgung von insbesondere homo- und bisexuellen Männern.

Erst am 11. Juni 1994 – also heute vor 30 Jahren – wurde der §175 endlich ersatzlos aus dem Strafgesetzbuch gestrichen.

BiNe-Vorstandsmitglied Christoph R. Alms merkt dazu an: „Dass auch 30 Jahre nach Streichung des §175 aus dem Strafgesetzbuch (StGB) von Medien und Öffentlichkeit, ja mitunter selbst von queeren Organisationen und Akteur*innen lediglich „homosexuelle Männer“ als Opfergruppe des Unrechtsparagraphen Erwähnung finden, zeigt das Ausmaß des Problems!

Noch immer werden somit Bisexuelle, Bisexualität sowie nicht-monosexuelle Menschen nicht konsequent mitgedacht, bleiben unsichtbar oder werden unsichtbar gemacht.“

#Strafgesetzbuch
#175er
#QueereGeschichte
#QueereErinnerung
#BiPlusSichtbarkeit

zum #pridemonth eine malerei des instituts für sexualwissenschaft, das 1919 von magnus hirschfeld gegründet und 1933 von den nazis zerstört wurde.

mir ist queere geschichte unfassbar wichtig, deswegen hier ein kurzer abriss, was es damit auf sich hat - der text kratzt an der oberfläche und ich habe die geschichte aus meiner erinnerung nacherzählt d.h es können fehler auftauchen

magnus hirschfeld war ein schwuler und jüdischer arzt, der seinen fokus darauf legte, queeren menschen das leben zu erleichtern. er forschte an den ersten geschlechtsangleichenden maßnahmen für trans personen und setzte sich aktiv gegen die queerfeindlichkeit seiner zeit ein.

daraus entstand auch das institut, das sich genau damit beschäftigte und ein sicherer hafen für queers in berlin wurde.

mit dem erstarken der nazis verstärkten sich auch antisemitismus und queerfeindlichkeit, sodass magnus hirschfeld fliehen musste.

1933 kamen die nazis an die macht. wurde das institut im rahmen der bücherverbrennung zerstört, geplündert und die darin enthaltenen aufzeichnungen verbrannt. es ist archivar*innen, historiker*innen und anderen zu verdanken, dass ein kleiner teil der forschung hirschfelds gerettet werden konnte.

ich denke, auch wenn hirschfeld als arzt seiner zeit definitiv eugenik befürwortet hat und die forschung bzw. die wortwahl heute wahrscheinlich diskriminirend ist, ist die geschichte des instituts ein unfassbar wichtiger teil queerer geschichte in deutschland.

für mich ist es unfassbar stärkend zu wissen, dass wir schon immer da waren und das es schon immer orte, wie das institut gab. gerade auf die deutsche geschichte bezogen, kenne ich wenig explizit queere und trans* geschichte, weil unsere lebensrealtitäten immer im verborgenen stattgefunden haben und teilweise immernoch im verborgenen stattfinden müssen.

deswegen dieses bild, das teil eines größeren WIP ist.
kein vergeben, kein vergessen.
gegen jeden antisemitismus, queerfeindlichkeit, rassismus und auch eugenik.

lasst uns kompliz*innen werden, unsere geschichten erinnern und sie vorallem weiter schreiben.

#queeregeschichte #DeutscheGeschichte #pridemonth2024 #lsbttiq #trans

Neu im #Slider: #QueerReading von Kunst der Vormoderne.

👉https://thearticle.hypotheses.org/13391

Hannah Budowsky untersucht im Blog ➡ TheARTicle das Blickspiel im Velázquez-Bild "Venus vor dem Spiegel". Wer beobachtet hier wen? Warum fehlen die klassischen Symbole der Venus? Möglicherweise liegt die Antwort in einer Marmorstatue eines Hermaphroditen begraben, die im frühen 17. Jahrhundert in Rom entdeckt wurde.

#TheARTicle #FrüheNeuzeit #Kunstgeschichte #queereGeschichte #Velázquez #Hermaphroditus

Velázquez’ Venus: Androgyne Liebesgöttin oder Hermaphrodit?

Im frühen 17. Jahrhundert wird in Rom eine liegende Marmorstatue ausgegraben – ein Hermaphrodit. Von Anfang an sorgt die Figur für Aufsehen und zieht bis heute großes Interesse auf sich. Ließ sich auch Velázquez von dem marmornen Fund inspirieren als er seine Venus schuf? – Oder: wieviel herm* versteckt sich eigentlich in Bildwerken der Frühen Neuzeit?

the ARTicle

Neu im #Slider: nordlitt spricht mit Sabine Meyer über Lili Elbe (inklusive Timestamps und Literaturhinweisen).

👉 https://exgeist.hypotheses.org/1259

Es geht um eine frühe geschlechtsangleichende Operation, die Anfänge der Sexualwissenschaft und ein queeres Künstler:innenleben zur Zeit der #WeimarerRepublik.

#dehypoPodcasts #LiliElbe #1920er #QueereGeschichte #ExperimentGeisteswissenschaft #LitWiss

Queeres Leben – entqueerter Text? Die (Auto)Biographie von Lili Elbe. Im Gespräch mit Sabine Meyer

nordlitt trifft sich erstmals gemeinsam in einem Raum. Mit Sabine Meyer, Universität Greifswald folgen wir den Erzählfäden, die sich um die Person Lili Elbe spannen und den Versuchen, diesen mit Hilfe von Literaturwissenschaft, Autobiographieforschung,...

Experiment Geisteswissenschaft