Ich weiß zwar nicht wo Blieskastel ist, habe mich aber trotzdem über den Abdruck meines Leserbriefs gefreut.

Lieber Herr Unfried,

Mit einigem Befremden habe ich Ihren Artikel gelesen, in dem stand, dass wir doch mehr Kapitalismus bräuchten, um mit der Klimakatastrophe fertig zu werden. Dass wir Macher bräuchten. Ich weiß, dass Sie gern eine schwarz-grüne Regierung hätten. Aber mehr Kapitalismus ist nicht die Lösung des Problems. Im Gegensatz: Wir müssen den Kapitalismus einhegen und so viel wie möglich von den ihm innewohnenden Kräften unterdrücken. Kennen Sie das Buch „Männer, die die Welt verbrennen“? Darin können Sie nachlesen, dass mit fossiler Energie 3 Mrd US$ Gewinn gemacht werden. Pro Tag! 365 Tage im Jahr. Das führt dazu, dass die entsprechenden Firmen über unglaubliche Mittel verfügen, mit denen sie Politik beeinflussen können. Das Ergebnis sehen wir gerade: nach „#PleaseStärkedieFDP“ (#Döpfner) und geplant geplatzter Ampel haben wir nun eine Regierung, die die fossilen Subventionen erhöht (Pendlerpauschale, Gasspeicherumlage, Flughafensteuer) und Gaskraftwerke bauen lässt. Sie meinen, wir bräuchten Macher. Ich kenne Macher. Sie arbeiten im Bereich erneuerbare Energien und wenn Menschen wie Peter Altmaier nicht vor einigen Jahren 44.000 Arbeitsplätze in der Solarindustrie vernichtet hätte (Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums) und wenn es nicht all die Zeit das Gefasel von Technologieoffenheit gegeben hätte, dann könnten solche Macher inzwischen sehr viel weiter sein. Das alles sind politische Fragen und die müssen politisch gelöst werden. Die Profite, die mit dem Hochpumpen von schwarzer Soße erwirtschaftet werden können, sind extrem viel größer als die, die mit erneuerbaren Energien erwirtschaftet werden. Mehr Kapitalismus hilft da also nicht. Mehr CDU auch nicht. Wir müssen uns als Menschheit darüber klar werden, dass wir kurz vor dem Abgrund stehen, und umkehren.

Viele Grüße

Stefan Müller

2/ Ich treffe immer wieder Menschen, die von #pleaseStärkeDieFDP nichts wissen. Also hier noch mal der Zeit-Artikel zur Affäre #Döpfner und auch eine Stellungnahme der Bild-Zeitung. Die Kombi aus diesen beiden Belegen macht klar, dass hier keine Verschwörung des Schwarzen Kanals vorliegen kann.

https://www.zeit.de/2023/16/mathias-doepfner-axel-springer-interne-dokumente

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/chat-affaere-um-springer-chef-doepfner-was-ist-los-bei-bild-83561896.bild.html

Viel Spaß und verteilt es ruhig weiter. Es sollten alle wissen, wie das mit der Einflussname und der Macht funktioniert.

Mathias Döpfner: "Die ossis sind entweder Kommunisten oder faschisten"

Chats von Mathias Döpfner zeigen, wie der Springer-Chef denkt. Und sie legen offen, wie er mit der "Bild"-Zeitung Politik machte.

DIE ZEIT

„Die Studie legt zwei Folgerungen nahe. Erstens: Die Brandmauerrhetorik wirkt oft wie Selbstlähmung. Aber angesichts der Tatsache, dass 70 Prozent Rechtsextremismus scharf ablehnen, sollte die Union gegenüber der AfD bei der politischen Quarantäne bleiben – und nicht mit Zusammenarbeit kokettieren. Zweitens: In scharfem Kontrast zum eher abnehmenden Rechtsextremismus steht der anschwellende Demokratieverdruss. Doppelt so viele Bürgerinnen wie 2019 zweifeln, dass die Demokratie funktioniert.“

Was haben sich immer alle über die Ossis aufgeregt. Aber vielleicht haben die Ossis die Probleme nur eher gesehen.

Die Frage war immer gewesen, ob man mit der Demokratie in der Form, wie sie real ausgestaltet wird, zufrieden ist. Die West-Medien haben in den Berichten immer daraus gemacht: Die Ossis würden die Demokratie ablehnen.

Dabei hätte die Frage immer sein müssen: What's wrong with them Wessis, dass sie die Demokratie, so wie sie sich in letzter Zeit entwickelte (#Döpfner, #PleaseStärkeDieFdP, #Porsche in den Koalitionsverhandlungen usw. usf.) prima fanden.

https://www.taz.de/!6123133

„Mit weihevollen Ansprachen über die Vorteile der Gewaltenteilung, dem rituellen Ruf nach mehr Bildung oder der AfD-Verbotsdebatte wird sich das Unbehagen in der Demokratie nicht einhegen lassen. Man könnte es mit pünktlichem #ÖPNV, besseren Schulen, auch mehr Bürgerräten und direkter Demokratie versuchen.“

Ja, bitte!

Neue „Mitte-Studie“ der FES: Weniger Sonntagsreden, bitte

Erfreuliche Nachrichten: Die Gesellschaft kippt nicht nach rechts. Um das zu stabilisieren, wären konkrete Verbesserungen und mehr Demokratie gut.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
Politik und Medien und die Stimmung im Land | ZDF Magazin Royale

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@peterjelinek

Mathias "Ich bin sehr für den #Klimawandel" #Döpfner​s Propaganda-Dekret gilt anscheinend weiterhin: #PleaseStärkeDieFDP

#AxelSpringer #Klimaschmutzlobby #MedienInDerKlimakrise

@ntv Ah Nikolaus Blome, Bildzeitung #PleaseStärkedieFdP Presse, alles klar.

🤷🏻‍♂️

#PleaseStärkeDieFDP

Die #Springerfresse hat mal wieder ein Jubelinterview mit #fdp-Minister #buschmann veröffentlicht: „Bundesjustizminister will die Charts stürmen“. So geht #pleasestarkediefdp #bild #bildzeitung #springer #propaganda
@Volksverpetzer
Warum dürfen Unternehmen überhaupt politische Werbung schalten? Da kann ein autokratisch regiertes Unternehmen die öffentliche Meinung einseitig beeinflussen. #pleasestarkediefdp

Man stelle sich vor 2 Tage vor der Wahl wäre der Programmdirekor der ARD mit Habeck essen gewesen und hätte danach "Please Stärke die Grünen" als Auftrag an den Tagesschau-Chef herausgegeben - was da los wäre bei WELT & BILD.

#PleaseStärkedieFDP
#Doepfner