Von meiner eigentlich vegetarischen Ernährung nehme ich nur selten Abstand. Wenn gutes Steak Tartare auf der Speisekarte steht, die obligatorische Hackepeter-Semmel auf unserem kleinen Volksfest, und das Schnitzelessen am 21. Januar, zu dem ich seit 1993 gehe, von 99 bis 2016 nicht da war, und 2017 wieder wie ein alter Freund begrüßt wurde.
Und dann ist da der McRib zu Weihnachten.
Meine Mutter war ... schwierig. Unter den Regeln wie "Socken sind ausreichende Geburtstagsgeschenke damit das Kind nicht verwöhnt wird" war auch, dass alles auswärtige Essen schlecht war (sie war/ist eine SEHR schlechte Köchin).
Um Weihnachten nahm mich mein Vater dann immer unter einem Vorwand in die Stadt und wir aßen einen McRib zusammen. Mit Pommes. Und einer Cola. Alles Dinge, die zuhause verboten waren.
Mein Vater ist 2008 verstorben, aber meinen McRib esse ich immer noch an Weihnachten. Weil es Tradition ist.
Merry Christmas, everyone, hug your family!